VMware

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VMware Workstation auf openSUSE 10.2 mit Debian 4.0 als Gastsystem
Basisdaten
Entwickler: VMware Inc.
Aktuelle Version:
letzte Veröffentlichung:
Betriebssystem: Windows, Linux, BSD
Kategorie: Virtuelle Maschinen und Emulatoren
Lizenz: Lizenziert von VMware, Inc.
Deutschsprachig: ja
Webseite: VMware-Website
Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:

VMware ist eine Software der Firma VMware INC zur vollständigen Virtuatlisierung eines Betriebssystems. Das heißt, VMware ist in der Lage eine komplette Arbeitsumgebung (Hardware usw.) für ein sogenanntes Gastbetriebssystem bereitzustellen. So ist es u.a. möglich innerhalb eines Linux-Betriebssystems, ein Windows als Gastsystem zu installieren. Das Gastsystem würde nichtmal merken, dass es auf einer emulierten Arbeitsumgebung installiert ist. Somit eignet sich VMware z.B. ideal um einmal zum Testen von Anwendungen/Betriebsystemen, oder gar als Wine-Ersatz. Da das Gastsystem vollständig samt Betriebssystemumgebung emuliert wird, sollte es größtmögliche kompatibilität bieten (mit Ausnahme von 3D-Anwendungen). Virtuelle Maschinen werden wahlweise im Fenstermodus oder Vollbildmodus dargestellt.


Programme zum Erstellen/Verwenden von virtuellen Maschinen

VMware inc bietet eine Vielzahl von Lösungen für das Arbeiten mit virtuellen Maschinen an, darunter auch einige kostenlose.


Kostenlos: VMware Player

Der VMware Player kann bereits installierte virtuelle Maschinen abspielen aber keine weiteren erzeugen. Das Programm ist kostenlos und kann auf der Homepage von VMware bezogen werden. Es gibt zusätzlich einen VMX Wizard mit dem man die Konfigurationsdatei einer VMware VM erzeugen kann.

Eine Instalaltionsanleitung für den VMware Player findet sich hier.


Kostenlos: VMware Server

Der VMware-Server kann virtuelle Maschinen erzeugen und abspielen. Es ist im Gegensatz zu VMware Workstation nur ein Snapshot (VM anhalten und an einem anderen Zeitpunkt an gleicher stelle fortsetzen) pro virtuelle Maschine möglich. Die Ausführungsgeschwindigkeit der virtuellen Maschine im Vergleich zum VMware Player oder zur VMware Workstation ist grundsätzlich in etwa vergleichbar. Dennoch wirkt der VMware Server etwas träger in seiner Benutzung. Das liegt daran, dass der Server seine Bilddaten über das Netzwerkprotokoll TCP/IP verschickt, auch wenn der Gast selbst auf dem Host ausgeführt wird und die Daten somit an localhost geschickt werden. Dadurch kommt es zu einer Verzögerung des Bildaufbaus. Die Workstsation und der Player zeichnen hingegen ihre Grafikausgaben direkt und ohne Umwege, wodurch der Bildaufbau nahezu mit nativer Geschwindigkeit stattfindet.

Fazit: Der Server ist benutzerfreundlich und ermöglichit das Erstellen und Bearbeiten von vrtuellen Maschinen, ist aber im Bildaufbau vergleichsweise langsam.

Eine Instalaltionsanleitung für den VMware Server findet sich hier.


Kommerziell: VMware Workstation

Die kommerzielle Variante VMware Workstation bietet vollen, uneingeschränkten Funktionsumfang. VMware Workstation kann man 30 Tage lang mit voller Funktionalität getestet werden, danach muss man das Produkt käuflich erwerben. Der volle Kaufpreis ist verhältnismäßig hoch, daher ist die VMware Workstation eher für Betriebe geeignet. Für den privaten Gebrauch sollten VMware Player und VMware Server vollkommen genügen. Download VMware Workstation hier

Kommerziell: VMware Fusion

Bei den unteren USB Symbolen ist die vom Mac OS genutzte USB Platte abgedunkelt. Die vom Gastsystem genutzte USB Festplatte mit ext3 das linke blaue USB Symbole. (Die rechten beiden die Eingabegeräte Maus und Tastatur)

Die Fusion Version ist eine Version des VMWare Projektes für OS X. Für 30 Tage kann diese vollständig getestet werden, eine registrierung und gültige Email ist notwendig. Der Download VMware Fusion

Für 79,99$ ist die Variante noch gut erschwinglich. Selbstverständlich laufen alle Linuxdistributionen darunter.

Praktisch an dieser Lösung ist, dass sich in nur unter Linux lesbare USB Festplatten einbinden lassen. Dafür muss man sich während des Einschaltens der Festplatte auf dem Gastsystem sich befinden. Nicht unter Mac OS X erkannte Formate werden dann wie unter Linux bekannt automatisch zum eEinbinden angeboten. Mit Samba, NFS oder Netatalk könnte eine Freigabe erstellt werden, die in Mac dann problemlos eingebunden werden kann.

Nähere Erläuterung unter VMware Fusion

Hinweise / Troubleshooting

USB geräte automatisch in einer VM einbinden

Soll heißen, hat die virtuelle Maschine den Focus, wird ein USB-Gerät das angeschlossen wird, direkt in der virtuellen Maschine eingebunden.(Es muss natürlich unter VMware eingestellt sein. Settings -> USB Controller -> Häkchen bei "Automatically connect new USB devices to this virtual machine when it has focus.) Um dies bei mir zu erreichen musste ich nur etwas in der fstab ändern.

Die Zeile:

usbfs       /proc/bus/usb usbfs noauto   0 0

in

/dev/bus/usb /proc/bus/usb usbfs defaults 0 0 

ändern.

Ob das auch für andere Betriebssysteme als openSuSE nötig ist weiß ich nicht, auch vermag ich nicht zu sagen ob das auch auf andere Bereiche auswirkungen hat. Konnte aber bei mir sonst keine Veränderungen feststellen.

Autor: CowClaw


Virtuelle Maschine startet nicht auf NTFS-Partition mit NTFS-3G

Wenn man versucht eine Virtuelle Maschine auf einer NTFS-Partition mittels NTFS-3G-Treiber zu betreiben, bricht die VM direkt beim Start mit einer Fehlermeldung ab. Zur Behebung dieses Problems muss man die entsprechende *.vmx-Datei mit einem Editor öffnen und folgende Zeile setzen:

mainMem.useNamedFile="FALSE"

Nun werden die so genannten Paging-Files deaktiviert, was mitunter sogar einen kräftigen Performanceschub mit sich bringen kann


Quellen und weiterführende Links


Literatur

  • Dennis Zimmer: VMware und Microsoft Virtual Server. Galileo Press, ISBN 3898427013
  • Dennis Zimmer: VMware Server und VMware Player. Galileo Press, ISBN 3898428222
  • Sven Ahnert: Virtuelle Maschinen mit VMware und Microsoft - Für Entwicklung, Schulung, Test und Produktion, Addison-Wesley, Reihe net.com, ISBN 3827323746 Inkl. CD mit VMware Produkten, Skripten und Tools
  • Ron Oglesby, Scott Herold: VMware Esx Server: Advanced Technical Design Guide. Brianmadden, ISBN 0971151067 (englisch) Kostenloser Download
  • Dirk Larisch: Praxisbuch VMware Server (Best Practices) Hanser-Verlag, ISBN 3-446-40901-7


Hilfreiche Informationen über VMware findet man u.a. hier


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