NFS

Aus Linupedia
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Autor: Martin Breitenbach

Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:
  • openSUSE 10.2
  • SUSE Linux 10.0
  • SUSE Linux 9.3

NFS: Die ganz-kurze-Kurzanleitung

Mehrere Linux-Rechner vernetzt man besser mit NFS als mit Samba. NFS und Samba können parallel eingesetzt werden und somit die gleichen Verzeichnisse freigeben.


Einrichtung von NFS mit YaST

Bei SuSE Linux gibt es im YaST Menus zur Einrichtung des NFS-Servers bzw Clients.

NFS-Server aktivieren: yast2 --> System --> Runlevel-Editor Hier müssen 'nfsserver' und 'portmap' aktiv sein.

NFS-Client aktivieren yast2 --> System --> Runlevel-Editor Hier mu 'nfs' aktiv sein.

Menügesteuertes Einrichten des NFS-Servers: yast2 --> Netzwerkdienste --> NFS-Server


Menügesteuertes Einrichten des NFS-Clients: yast2 --> Netzwerkdienste --> NFS-Client

Einrichtung von NFS von Hand

Auf dem Server Freigaben in der Datei /etc/exports eintragen. NFS-Server starten.

Beispiel (Servername sei 'server'):

/data   *(rw,no_root_squash,async,subtree_check)


gibt für alle Rechner das Verzeichnis /data zum Lesen und Schreiben frei wobei der root des Clients auch auf dem Server root-Rechte hat. Nicht sicher aber fuer den Hausgebrauch reichts.

Auf dem Client 'zu Fuss' mounten (hier ins Verzeichnis /mnt)...

mount -t nfs server:/data /mnt

oder in die /etc/fstab eintragen:

server:/data  /mnt  nfs  defaults 0 0


Die Identifizierung der Benutzer geschieht über die User- und Gruppen-IDs. Diese müssen gleich sein damit Zugriffsrechte korrekt funktionieren. Um das sicherzustellen kann NIS eingesetzt werden.

Nützliche Befehle

exportfs
showmount -e localhost

zeigt exportierte/freigegebene Verzeichnisse an

rcnfs status

zeigt gemountete NFS-Freigaben an

rcnfsserver status

zeigt an ob der NFS-Server läuft (oder nicht)

rcportmap status

zeigt an ob der Portmapper läuft (oder nicht)


weitere Artikel im Wiki zu NFS

Quellen und weiterführende Links

man exports
man exportfs
man nfs

importiert --Yehudi 12:49, 17. Aug 2006 (CEST)


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