IMC

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Also die Grund-Idee dieses Projectes ist ein Web-Fontend für Samba mit der Samba Konsole ähnlich dem LAM.

Für den IMC ist allerdings kein seperater Web-Server nötig, das Programm bringt eine eigene Implementation eines HTTPS-Servers in Perl mit.

Die Samba Console basiert aber auf den smbldap-Tools und ist somit auch an deren Anforderungen gebunden z.B welche Schema Dateien eingebunden werden müssen. Wer also bisher schon mit den smbldap Tools gearbeitet und sein Verzeichnis damit aufgebaut hat, für den lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses Fontend.


Installation

Für die Installation benötigt man eigentlich nur die RPMs die auf sourceforge verfügbar sind. Wer allerdings eine andere SuSE als 9.2 einsetzt für den empfiehlt es sich die Tar-Balls zu laden und mit dem enthaltenen spec File sein eigenes RPM zu Übersetzen (rpmbuild -bb *.spec). Dies gilt sowohl für die samba-console als auch für imc und imc-common.

Aber die Konfiguration hat es in sich ...

Konfiguration

Die Datei imc.xml muss ertsmal den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Das ist erstmal nicht weiter schwierig, die Datei ist gut dokumentiert.

Bei dem Versuch sich an der Samba Console zu Authentifizieren kann man leicht an der zweiten Hürde scheitern.

Die INSTALL Datei sagt vollgendes :

You must have an account that belongs to group 'Domain Admins' or
'Account Operator' to be able to access Samba Console


Und dies ist wörtlich zu sehen !!! Man benötigt hierzu eine Gruppe die exakt "Domain Admins" oder "Account Operator" heißt, also

z.B cn=Domain Admins, ou=groups, o=meineFirma, c=de

Dem Programm reicht es nicht wenn im SambaGroupMapping die SID mit -512 endet ....

Wenn man dieser Gruppe einen User zuordnet kann man sich endlich an der Samba Console anmelden und dort seine Accounts bearbeiten.

Fazit

Interessant für alle die vorher schon ihre Accounts mit den smbldap-tools verwaltet haben ...

Ich persönlich ziehe den LAM vor da ich dort mehr Möglichkeiten habe auch die selteneren Optionen des Accounts zu verändern, aber es lohnt sich auf jeden Fall einfach mal einen Blick auf die Samba-Console zu werfen.

Quellen und weiterführende Links


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