Amule

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Hinweis:

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nutzung von aMule im Einklang mit dem in Deutschland geltenden Zivil-, Straf- und Urheberrecht stehen muss. Für unrechtmäßigen Gebrauch der beschriebenen Anwendungen durch Dritte ist der Linux-Club weder verantwortlich noch regresspflichtig. Der Linux-Club distanziet sich ausdrücklich von jeder illegalen Nutzung legaler Techniken.



aMule
AMule Logo.png

Screenshot von aMule
Basisdaten
Entwickler: http://www.amule.org/
Aktuelle Version: 2.1.3
letzte Veröffentlichung: 11.06.2006
Betriebssystem: Linux, Mac OS X, Unix, Windows
Kategorie: P2P
Lizenz: GPL
Deutschsprachig: ja
Webseite: Amule.org


Über aMule

aMule ist ein Filesharing Client, welcher eMule ähnelt. aMule ist OpenSource und steht unter der GPL.

Installation von aMule

Installation unter openSUSE

Installation mit YaST

Für openSUSE gibt es passende aMule rpm-Pakete von Packman. Zur Installation ist es erforderlich, sich Packman als alternative Installationsquelle in YaST einzutragen. Damit eventuelle Paketabhängigkeiten automatich aufgelöst werden und zur Erleichterung der Installation wird davon abgeraten, sich einzelne rpm-Pakete von Packman runterzuladen und diese einzeln "von Hand" zu installieren. Es sollte statt dessen ein Paketmanager (z.B.: YaST, Smart oder Apt) verwendet werden, in den Packman als Quelle eingetragen werden muss. Wie dies mit YaST funktioniert, wird nachfolgend beschrieben.

Wie man sich Packman als alternative Installationsquelle in YaST einträgt, wird in diesen Artikeln hier im Wiki beschrieben:

Hat man sich Packman (sowie "Suse oss" und "non-oss" wegen eventueller Paketabhängigkeiten) als Alternative Installatiosquelle eingetragen, kann man anschließend aMule wie folgt installieren:

  1. Man startet YaST
  2. Nun wählt man die Punkte "Software" => "Software installieren oder löschen"
  3. Nachdem sich der Installationsasistent geöffnet hat, was einige Minuten dauern kann, wählt man den Filter "Suche" und gibt "amule" in das Suchfeld ein.
  4. Nun muss man nur noch das gefundene aMule zur Installation auswählen und unten "Übernehmen" anklichen. aMule wid nun installiert.

aMule kann nach der Installation wie folgt gestartet werden:

  1. Man drückt [Alt]+[F2]. Es öffnet sich ein Fenster, in das man Befehle eingeben kann.
  2. In die Eingabezeile des Fensters gibt man nun "amule" (ohne die Anführungszeichen!) ein und bestätigt mit der Eingabetaste.

Installation mit Apt

aMule Über Apt verfügbare Pakete unter openSUSE 10.2 funktionieren nicht einwandfrei.

apt-get install amule


Installation unter Ubuntu/Kubuntu

Die Installation von aMule unter Ubuntu/Kubuntu wird in diesem Artikel im Wiki von Ubuntuusers.de erklärt.


Kompilieren

Autor: Keepers

Wenn noch kein RPM von Amule für eine openSuSE draußen ist, und es frueher immer wieder Schwierigkeiten mit den Paketen gab mal ein kleines How-To zum Amule selbst kompilieren.

Dieses Howto ist auf SuSE 10.0 ausgelegt, laesst sich aber weitgehend auf vorherhige Versionen problemlos abstrahieren. Ich uebernehme keine Garantie dass dies bei euch einwandfrei verlaeuft. Fragen im Forum werd ich aber gerne versuchen zu beantworten und euch zu helfen.

Vorab muss ich sagen dass ich wxGTK in der installierten Version von SuSE 10.0 beibehalten habe und mir dieses nicht selbst kompiliert habe. Amule hat mit dem aktuellen wxGTK aus V10 scheinbar keine Probleme mehr. Wer sich dennoch gerne wxGTK selbst kompilieren moechte wird am Ende des Postings einen Verweis auf das amule-Wiki finden. Dort ist eine weitere Erklaerung zu finden.

Wir benoetigen folgende Sachen:

wxGTK && wxGTK-devel - zu finden auf der SuSE 10.0 CD/DVD/FTP/APT

Den guten alten GCC - auch zu finden auf der SuSE 10.0 CD/DVD/FTP/APT

Die aktuellen Sourcen von Amule, zu finden unter:

http://www.amule.org/dl/index.php

Amule ist aktuell in der Version 2.0.3 als aMule-2.0.3.tar.gz erhaeltlich.

Wir entpacken das Verzeichnis wie gewohnt:

tar -xvzf aMule-2.0.3.tar.gz


Wechseln dann in das Amule Verzeichnis:


cd aMule-2.0.3


Nun fangen wir an.

Erstmal configure Smile

./configure --prefix=/usr/ --enable-optimize


Weitere Informationen und zusaetzliche Attribute findet ihr unter ./configure --help

Nachdem 'configure' fertig ist, und hoffentlich keine Fehlermeldung ausgegeben hat, werden wir mit 'make' fortfuehren.

make


Jetzt wird die Kiste wohl ein wenig Arbeiten. Abhaengig von eurer Kiste dauert das evtl. einige Zeit.

Nun, nachdem auch 'make' durchgelaufen ist, muessen wir das ganze installieren. Hierzu benoetigen wir root-Rechte in der Konsole. Wie man diese erlangt setze ich vorraus Wink

make install


Auch hier wird die Kiste wohl ein wenig arbeiten, wohl aber nicht ganz so lang. Und schwupps dann seid ihr auch schon fertig. Root ausloggen und nun koennt ihr auch das Verzeichnis irgendwohin verschieben, behaltet das ganze aber doch irgendwo noch auf um ein spaeteres 'make uninstall' evtl. durchzufuehren.

Und nun koennt ihr als User in der Konsole das ganze mit

amule


starten.

Howtos aus dem Forum, die hier noch eingearbeitet werden können

Quellenangaben und weiterführende Links



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