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Windows-ttf-Schriften einbinden ohne Redundanz - geht das?

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

Moderator: Moderatoren

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Dremus
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Windows-ttf-Schriften einbinden ohne Redundanz - geht das?

Beitrag von Dremus »

Hallo zusammen,
wenn man zwischen Linux und Windows wählen kann, taucht auch die Frage auf, ob die Dinge, die man in beiden Welten nutzt, auch wirklich zweimal installiert werden müssen: Ich habe unter WIndows ein \fonts\-verzeichnis, in dem ca. 500 ttf-Schriftart-Dateien rumlungern. Kann ich nicht einen Link (hart/symbolisch?) auf das Verzeichnis /usr/share/fonts/truetype legen, um die Windows-Schriften unter Linux verfügbar zu machen? Und wenn ja: In welche Richtung läuft das eigentlich: im Verzeichnis /usr/share/fonts

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ln [-s] mnt/windows/C/Windows/WINNT/Fonts
(oder mit Backslash?)
Viele Grüße von
Dremus.
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Aspire XC600; Intel(R) Core(TM) i3-3220; 8GB; Radeon HD 7000 Series; openSUSE 13.2 / 3.7.16.7-7 - ADSL2 -16000
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nbkr
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Re: Windows-ttf-Schriften einbinden ohne Redundanz - geht das?

Beitrag von nbkr »

Unter Linux nutzt man grundsätzlich die Forwardslahes. Mit Backslahes werden spezielle Zeichen maskiert. So z.B. das Leerzeichen in einem Pfad. Wohin die TrueType Schriftarten gehören, hängt vom X-Server ab, man kann beliebig viele Pfade definieren. /usr/share/fonts/truetype dürfte aber schonmal ein guter Anfang sein. Hardlinks können nicht über Partitionsgrenzen hinweg gesetzt werden, insofern bleibt dir dafür nur ein Symlink, der aber auch völlig ausreicht. Symlinks erstellt man nach dem Muster

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ln -s /pfad/zur/quelle /hierhin/soll/der/link
Das letzte Argument kannst Du dir sparen, dann erstellt ln einen Link mit dem gleichen Datei/Ordnernamen im aktuellen Verzeichniss.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.
Dremus
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Re: Windows-ttf-Schriften einbinden ohne Redundanz - geht das?

Beitrag von Dremus »

Dann rekapituliere ich mal (für Dummys, wie ich es einer bin):

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/pfad/zur/quelle
die Quelle ist dann doch das fonts-Verzeichnis unter Windows, weil dort bereits alle meine tt-Schriften vorhanden sind. Richtig?

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/hierhin/soll/der/link
kann ergo nur heißen, das Verzeichnis /usr/share/fonts/truetype ist gemeint.
Und wenn ich dann das von Dir genannte Muster übernehme, müßte das Ergebnis sein:

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ln -s /mnt/windows/C/WINNT/font /usr/share/fonts/truetype
und fortan habe ich die Bandbreite meiner in Windows installierten Schriften auch unter Linux (als aktivierbare Option)?
Viele Grüße von
Dremus.
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