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Router lässt nur HTTP durch

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

Moderator: Moderatoren

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ScreenDog
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Beiträge: 2
Registriert: 15. Apr 2004, 02:34

Router lässt nur HTTP durch

Beitrag von ScreenDog »

Hallo Leute,

Ich bin noch ein absoluter Linux-Dummie und die Lösung zu meinem Problem ist wahrscheinlich total easy (hoff ich)

Ich bastel mir gerade ein kleines Netzwerk zusammen in dem ein paar Window und Linux Clients verbunden sind. Damit ich von jedem beliebigen Rechner nun die wunderbare Welt des Internets nutzen kann, hab ich die Clients über einen HUB mit einen Routerdingsda verbunden.

Router-OS ist SuSE Linux 7.2 Kernel 2.4.4

Der Router hat zwei Netzwerkkarten (eth0 und eth1). Und die Dinger laufen auch so wie sie das sollen (hoff ich)

>ip route
217.5.98.78 dev ppp0 proto kernel scope link src 80.138.74.3
192.168.1.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.1.99
192.168.0.0/24 dev eth1 proto kernel scope link src 192.168.5.1
192.168.5.0/24 dev eth1 scope link
default via 217.5.98.78 dev ppp0

Ich selber weiss zwar nicht was das genau bedeutet, aber wenn ich glaub das könnte evl. hilfreich sein?


Auf dem Router habe ich squid 2.3 draufgezogen auf meinen Clients entsprechent die Proxy-Einstellungen vorgenommen und ich kann jetzt auch super durch die Weiten des Internets surfen - solange es via Port 80 ist.

Nun dacht ich so bei mir, das es doch recht schön wäre, solche dinger wie E-Mail, FTP, Newserver oder auch mal eMule zu nutzen - Dacht ich mir nur mein Router findet das gar nicht schön (ist aber auch ein böser Router)

Also hab ich einfach mal den Kamp mit dem Router aufgenommen und weis jetzt das es evl.

an der

/etc/inetd.conf

liegen könnte? ich hoff, das ich das so halbwegs richtig verstanden hab, was ich da gelesen hab und erzähle jetzt keinen absoluten Schwachsinn.

Die inetd.conf startet Demonen, die dann im Hintergrund darauf warten, ob auf ihren Port anfragen kommen - müsst hoff ich halbwegs richtig sein?

Jetzt ist es etwas dumm gelaufen - für mich. Da stehen 3 FTP Zeilen drin und ich weiss jetzt nicht welchen ftpd ich nehmen soll

Ich hab mich für die Zeile:
ftp stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd in.ftpd

entschieden. Bei den E-Maildemonen habe ich die beiden pop Versionen genommen:

pop2 stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd in.pop2d
pop3 stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd /usr/sbin/popper -s

und noch die Zeile:
smtp stream tcp nowait root /usr/sbin/sendmail sendmail -bs

Welchen Demon brauch ich jetzt um auf New-Server oder auf sowas wie eMule-Netze zugreifen zu können?? Ich hab da keine brauchbaren Infos im Netz gefunden...


Das Problem was ich nun mit FTP hab, ich hab NULL Ahnung, was fürn Proxy ich überhaupt benutze? Es gibt da SOCKS 4 Proxy 4A oder SOCKS5 Proxy ??? und noch mehr... :shock: Was bedeutet das - Was ist das nun schon wieder

Ich hab alle Möglichen varianten angebeben und natürlich auch den in squid.conf eingerichten Port (3128) benutzt - aber es will sich nichts verbinden lass - Dumm glaufen.

Via Ping kann ich übrigens die angewählten Server (im Internet) über die Clients auch nicht erreichen. Die Namensauflösung klappt (hab nen DNS mit bind8 aufgesetzt) aber es kommt

Zeitüberschreitung der Anforderung

Führe ich einen Ping auf dem Router aus gibt es überhaut keine Probleme. Bei 4 Pings ist der Durchschnittliche Round-Trip 106.771 ms

Das müsste doch eigentlich bedeuten, das was mit dem Routing nicht stimmt - aber warum kann ich dann ohnen Probleme mit allen Clients HTTP nutzen??? Wahrscheinlich wegen squid, oder? Die FTP-Geschichte müsst aber doch auch über den Proxy laufen - denk ich zumindest

Die FTP-Zeilen in squid sind:

>cat /etc/squid.conf | grep ftp
ftp_user screendog@gmx.de
ftp_list_width 32
ftp_passive off # mit "on" hab ichs auch Probiert
refresh_pattern ^ftp: 1440 20% 10080

Liegt es evl. daran???


Kann es vielleicht an der /etc/hosts.allow liegen:

in.smtp: ALL
in.ftpd: ALL

Wenn ich das richtig gemacht hab, müssten doch alles was an den FTPd durchgelassen werden?? Diese Konfig ist glaub ich auch nicht so geschickt - Wie macht man das besser????


Wie ich schon erwähnte, mit E-Mail geht es auch nicht...

Ich hab auf ner XP-Dose Outlook 2000 draufgezogen und wollte meine E-Mails von nem GMX-Server saugen. Hier kommt noch dazu, das ein ping auf pop.gmx.net auch auf dem Router ins leere führt - aber ich glaub das liegt an der konfiguration von GMX, bei anderen Popservern gings nämlich auch nicht....



So ich hab jetzt so ziemlich alles gesagt wo ich gedacht hab was hilfreich sein könnte ---- SORRY das es soviel ist. Erst mal ein DANK an alle, die es bis hierher geschafft haben. Wie ich erwähnt hab, ich hab NULL - Ahnung von dem was ich da mache. Es ist das erste mal für mich das ic h was mit Netzwerk (Router, Proxy und son Zeug) mache und von LINUX hab ich eigentlich auch keine Ahnung...

Ich dank euch im Vorraus

SCREENDOG
ScreenDog
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Beiträge: 2
Registriert: 15. Apr 2004, 02:34

Beitrag von ScreenDog »

Hat sich erledigt - Problem gelöst

Für alle die das gleiche oder ein ähnliches Problem haben sollten:

ich hatte das Modul ipcahains geladen -> lsmod listet alle module auf
nachdem ich mit rmmod das Modul gelöscht hab oder wie man das auch immer nennen mag konnte ich die iptables aus dem "HowTO":

http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=60561

ausführen und jetzt?

Eine schlaflose Nacht weniger, das Routing funkt einwandfrei...

Gruss
ScreenDog
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