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Wechsel von SUSE8.0 auf 9.3

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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uwe
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Wechsel von SUSE8.0 auf 9.3

Beitrag von uwe »

Hallo zusammen,
hab auf dem alten Schulserver SUSE 8.0 installiert (Samba Version kenn ich leider nicht). Da der Server jetzt ständig stehenbleibt (einfach so) hab ich auf einem anderen Rechner SUSE 9.2 (samba Version 3.0.7-5) installiert und hab die smb.conf vom alten System einfach übernommen (incl. logon script). Folge: Die User können sich am Win Client (Win98) nicht mehr anmelden. Ein einziger User, den ich in der smbpasswd angemeldet hatte (aus Versuchen um Win 2000/XP anzumelden) kann sich an den 98 Rechnern anmelden und alle verzeichnisse, die im logon script stehen oder in der smb.conf eingetragen sind, sehen.
Woran kann das liegen ??? Muss ich alle User in der smbpasswd anmelden ?

Grüsse
Uwe
rolle
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Beitrag von rolle »

Ja, prinzipiell muß jede Nutzerin dem System bekannt gemacht werden. Du könntest aber auch einfach die Samba- und Linuxuserdatenbank vom alten System kopieren. Merke: Die smb.conf hat nichts mit den Nutzerinnen zu tun.
Horrido, Roland

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uwe
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Beitrag von uwe »

Danke schon mal, für die schnelle Antwort.

Bei meinem alten System musste ich ja keinen User explizit in der smbpasswd anmelden. hat sich das bei der neueren Version geändert ? Wenn ja, wie bekomm ich denn dann alle User aus der passwd auch in die smbpasswd ? Kann ich die alte smb.conf dann auch noch benutzen ? Zuhause auf meinen rechnern hat das alles problemlos funktioniert. Vielleicht sollte ich doch versuchen ohne die alte auszukommen.
Dabei noch eine Frage: SWAT zeigt mir viele Hieroglyphen an. Wie krieg ich den denn dazu, dass er mir alles richtig anzeigt. Konnte z.B. bei den Shares keine einziges auswählen, weil der Button nicht richtig dargestellt wurde.

Grüsse
Uwe
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Beitrag von uwe »

Noch ne Ergänzung zum System.
Die User sind auf einem zweiten Server angelegt, der als NIS Server dient. Auf dem Server1, auf dem Samba, Squid etc. laufen sind die Home verzeichnisse der user unter /home1 gemountet.
Die home Sektion aus der alten smb.conf sieht so aus:

homes]
comment = Stammverzeichnis
path = /home1/%S
read only = No
create mask = 0755
veto files = /etc/bin/
hide files = /.*/
browseable = No
exec = /bin/bash -c 'cat /etc/motd | /usr/samba/bin/smbclient -M %m -I %I' &
wide links = No

Hat ja mit der Anmeldung erst mal nix zu tun, aber wie gesagt: nur der User, der auch in der smbpasswd drinsteht konnte sich auch anmelden. Der sieht dann auch obiges home- Verzecihnis

grüsse
uwe
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

uwe hat geschrieben:...nur der User, der auch in der smbpasswd drinsteht konnte sich auch anmelden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten unter Samba die Authentifizierung zu machen.

Wenn smbpasswd eingestellt ist dann müssen da auch alle User angelegt werden.
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Beitrag von rolle »

Die User sind auf einem zweiten Server angelegt, der als NIS Server dient.
Beschreibe bitte mal genau die Netzwerkumgebung des Sambaservers, also was für Server und Clients da zusammen hängen. Und poste mal die smb.conf.
Horrido, Roland

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uwe
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Beitrag von uwe »

Bei unserem Netz laufen 2 Rechner als Server.
Auf Server1 sind alle User angelegt. (NIS Server). Auf Server2 laufen alle weiteren notwendigen Dienste wie Samba, Squid, Nameserver, Mailprogramme (per uucp), ...
Die Homes der User sind auf Server2 unter /home1 gemountet.
Die shares [pub] und [tmp] sind weitere Verzeichnisse, die von Server1 auf Server2 unter /pub/adm [pub share in der smb.conf]und unter /pub/tmp [tmp share] gemountetsind.
Ich hab mir das Ganze nicht ausgedacht, sondern die Lösung vom Vorgänger vorgefunden.
Die shares [pub] und [tmp] sowie [homes] werden durch ein logon sript direkt im WinExplorer eingebunden (script häng ich unten an).
Jetzt dachte ich unter SUSE 9.2 könnte ich die "alte" smb.conf weiter benutzen. Iss wohl so ohne weiteres nicht.

Ich hab schon mal hier im Forum gepostet und ich benutze nicht den ODS Kommunikationsserver. Das ist lediglich die conf Datei davon.
Wie gesagt, mit dieser smb.conf konnte sich der User, der auch mit smppasswd -a Benutzer der smbpasswd bekannt gemacht wurde, anmelden und alle im logon script eingebundenen Verzeichnisse nutzen.
Als WinClients sind nur 98'er eingesetzt. An XP/2000 einzubinden arbeite ich noch. Zuhause hat das mit den Samba Videos hervorragend geklappt.

Hier die smb.conf (alt)

[global]
server string = ODS-Kommunikationsserver %h mit Samba %v
os level = 64
security = user
domain master = yes
domain logons = yes
logon script = logon.bat
case sensitive = no
password level = 2
mangle case = no
preserve case = yes
short preserve case = yes
mangled names = no
map archive = no
valid chars = 148:153 132:142 129:154 225
; printing = bsd
printing = no
printcap name = /etc/printcap
load printers = no
guest account = nobody
wins support = yes
message command = /bin/bash -c 'rm %s' &
lock directory = /var/lock
interfaces = 192.168.0.1/255.255.255.0 192.168.1.1/255.255.255.0
bind interfaces only = yes
share modes = yes
interfaces = 192.168.0.1/255.255.255.0 192.168.1.1/255.255.255.0
include = /etc/samba/smb.conf.proj

[netlogon]
browsable = yes
path = /etc/samba/scripts
public = yes
writeable = yes
writelist = adm,root

[homes]
; available = no
comment = Stammverzeichnis
path = /home1/%S
browseable = no
read only = no
create mode = 0755
map archive = no
veto files = /etc/bin/
hide files = /.*/
wide links = no
preexec = /bin/bash -c 'cat /etc/motd | /usr/samba/bin/smbclient -M %m -I %I' &

;[printers]
; comment = Die Drucker
; printable = yes
; browsable = no
; public = no
; writable = no
; create mode = 0700
; path = /var/tmp
; min printspace = 10000

[tmp]
; available = no
comment = Datenaustausch
path = /pub/tmp
read only = no
public = yes
wide links = no

[pub]
comment = Unterrichtsmaterial
path = /pub/adm
read only = no
public = yes
wide links = yes

[cdrom]
comment = Die (erste) CDROM
path = /cdrom
read only = yes
public = yes


Das Logon Script
@echo off
net use u: \\arktur\homes /yes
net use p: \\arktur\pub /yes
net use t: \\arktur\tmp /yes
net time \\arktur /set /yes


Ich dank Euch recht herzlich für Eure Mühen !!

Grüsse
Uwe
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Beitrag von rolle »

Gut, der Sambaserver ist dann wohl gleichzeitig ein NIS-Client für Server1?
Zum Grundsätzlichen: Sambauser nüssen zweimal im System vorhanden sein. Einmal als Linuxuser, da ist der NIS-Server für da, und einmal als Sambauser. Du solltest also versuchen, die alte Sambauserdatenbank vom alten Sambaserver zu übernehmen. Dazu müßtest Du meines Wissens den Inhalt von /var/lib/samba und den von /etc/samba auf Server2 kopieren und dann die Dämonen neu starten. Wenn die Linuxuser dann von Server1 per NIS-Client übernommen werden, müßte es funktionieren. Sauberer wäre meines Erachtens aber, beide Nutzerinnendatenbanken (Linux und Samba) auf einem Rechner zu verwalten.
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Beitrag von framp »

@rolle

Ich habe mich schon immer gefragt warum samba eigentlich immer zwei user registries haben muss. Weisst Du eine Antwort? Ist schon reichlich overkill. :cry:
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Ich denke das hängt mit den unterschiedlichen Methoden zur Paßwortverschlüsselung und -übertragung zusammen. Novell NDS/eDirectory hat das gleiche Problem. Wenn man da CIFS aktiviert dann darf man auch nochmal separate Paßwörter für CIFS reinhacken.
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Beitrag von rolle »

Ich habe mich schon immer gefragt warum samba eigentlich immer zwei user registries haben muss. Weisst Du eine Antwort? Ist schon reichlich overkill.
Linux kann Berechtigungen im System nur auf Linuxuser abbilden. Deshalb muß eine Linuxuserdatenbank sein. Nun kann es ja aber der Fall sein, daß nicht alle Linuxuser auch Sambauser sein sollen. Also muß auch Samba eine eigene Datenbank führen. Schließlich ist ein Linuxsystem modular aufgebaut und kann gleichzeitig viele verschiedene Server enthalten. Wenn man das nicht will, muß man halt einen LDAP-Server aufsetzen. An dem können sich dann beide System gleichzeitig bedienen.
Das war so spontan der erste Grund, der mir einfiel. Sicherlich gibt es noch viele technisch deutlich ausgefeiltere.

edit: Und mit Samba3 gibt es einige Möglichkeiten, Linux- und Sambauser gleichzeitig zu bearbeiten, also etwaig benötigte Änderungen an der Linuxdatenbank automatisch mitzuerledigen.
Horrido, Roland

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Beitrag von uwe »

Jau. Sambaserver ist NIS Client.
Dazu müßtest Du meines Wissens den Inhalt von /var/lib/samba und den von /etc/samba auf Server2 kopieren und dann die Dämonen neu starten.
Die Dateien also wieder in die gleichen Verzeichnisse kopieren, oder?
Ich denke, mein Vorgänger wollte einfach die Serverlast etwas verteilen, indem er die User auf einem extraserver anlegte.

Eins noch: Wenn ich die Original smb.conf nehme (die nach der Installation des Paketes vorliegt) funktioniert die Anmeldung problemlos ?! Hab jetzt leider die Original smb.conf nicht hier zuhause. Ich glaube aber, dass der global-Teil sich (u.a. mit Einträgen wie "logon path" ) von dem der alten smb.conf unterscheidet.

Noch eine Idee, wie ich das html-Geraffel (glaub ich) im SWAT weg kriege ? Hier zuhaus läuft er einwandfrei.


Herzlichen !!!

Grüsse
Uwe
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Beitrag von rolle »

wie ich das html-Geraffel
Hä? Was für ein HTML-Geraffel?
Die Dateien also wieder in die gleichen Verzeichnisse kopieren, oder?
Jepp.
Ich denke, mein Vorgänger wollte einfach die Serverlast etwas verteilen, indem er die User auf einem extraserver anlegte.
Nur muß sich dann der Sambaserver erst beim NIS-Server die Daten holen. Ich glaube, daß das langsamer ist, als beides auf einem Rechner.
Eins noch: Wenn ich die Original smb.conf nehme (die nach der Installation des Paketes vorliegt) funktioniert die Anmeldung problemlos ?! Hab jetzt leider die Original smb.conf nicht hier zuhause. Ich glaube aber, dass der global-Teil sich (u.a. mit Einträgen wie "logon path" ) von dem der alten smb.conf unterscheidet.
Da hilft nur vergleichen und die Unterschiede im Sambahowto nachlesen.
Horrido, Roland

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Beitrag von uwe »

Wenn ich den SWAT aufrufe, dann steht doch normalerweise z.B. unter dem Punkt "shares" ein Rollfenster, in dem ich shares aussuchen kann, bzw. findet man dort doch auch einenbutton mit "hinzufügen" etc. Auf meinen Buttons steht dann aber nur Kauderwelsch (sieht halt aus wie html Geraffel), kann kein share hinzufügen und das Rolfenster zum Auswählen eines shares kann ich auch nicht bedienen. Irgendwie ist die Darstellung hin.

Hmmm ?? Ideen ??

Grüsse

Uwe
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Beitrag von rolle »

Außer Sambaneuinstallation, Verwendung eines anderen Browsers und der manuellen Bearbeitung der smb.conf: Nein. Ich würde es mal mit einem anderen Browser versuchen, eventuell gibt es da Unverträglichkeiten.
Horrido, Roland

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Beitrag von uwe »

Gut, gut.

Danke noch mal. Das Forum hier ist schon eine tolle Hilfe, immer wieder. Werde morgen direkt versuchen die "Problemchen" mit Samba zu lösen.
Angenehmes Nächtle :)

Grüsse
Uwe
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Beitrag von rolle »

Schwäbisch isch scho doll, gell? Wünsche dergleichen.
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Beitrag von uwe »

Hallo,

um mein Problem mit SWAT in den Griff zu bekommen, hab ich mein samba Paket mittels YAST gelöscht und mir die Version 3.0.20 als rpm geladen. Bei der Installation mit Yast meckert Yast aber, dass noch samba3-client benötigt wird. Als konfliktlösung steht aber immer nur, dass ich die entsprechenden Pakete ganz löschen soll oder ein inkonsistentes System riskiere.
Wie geh ich denn jetzt am dümmsten vor ??

grüsse
Uwe
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Beitrag von rolle »

Installiere doch einfach den mitgelieferten Samba.
Horrido, Roland

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Beitrag von uwe »

Mit dem hatte ich ja gerade die swat Probleme.
Werds dann trotzdem noch mal probieren.

Grüsse
Uwe
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