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Führerschein ?

Alles rund um die verschiedenen Konsolen und shells sowie die Programmierung unter Linux

Moderator: Moderatoren

Führerschein als witzige FAQ entwickeln ?

Umfrage endete am 18. Sep 2005, 07:17

Ja, gute Idee
14
61%
Nee, komm, laß stecken. Zuviel Arbeit.
9
39%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 23

Yehudi
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Beitrag von Yehudi »

Ich denke der Ansatz von Lars ist schon ziemlich klasse. Diese Sufu-Geschichte ist leider nicht immer so das wahre, und auch googeln halte ich nicht immer für einen Ausweg. Ein Buch hingegen, ist da klar strukturiert, soweit es entsprechende gibt. Ich habe hier ein Buch über Samba, wenn ich da was brauche finde ich es immer in den meisten Fällen recht schnell, bei einer Sufu oder google Suche würde ich da deutlich länger brauchen.
Spuckt allerdings meine Konsole insbesondere Apt eine Fehlermeldung aus, dann kopiere ich die in die Sufu, und siehe da habe ich auch sofort was. Das würde in einem Buch eine halbe Ewigkeit dauern.
Anderseits gibt es auch noch:
http://www.linwiki.de/index.php/Hauptseite
Ich denke für Leute die nach dem 100* gewisse Sachen von Newbies nicht mehr hören können sollten sie es anderen überlassen zu antworten. Schließlich gibt es genug, die hier nachrücken, und sich beteiligen.
Wir sollten eines nicht vergessen, wir haben es mit Menschen zu tun, und die funktionieren nicht wie man es erwartet, weil jeder ein Individium ist.
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roemi
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Beitrag von roemi »

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... Depp hier rein poltert (gerade heute gabs ein gar übles Posting im AFAIR Talk ....
Wenn wir den gleichen meinen, dnn kannst Du ihn nicht mehr finden Bild
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Ich gehöre ja zu den Leuten die bei 'bescheuert formulierten Anfragen' regelmäßig den Ausraster kriegen.

Ich erwarte nicht daß jeder mit Linux-Wissen geboren wird.

Aber ich erwarte daß die Leute sich Mühe geben das Problem zu lösen und sich deswegen mit der Materie beschäftigen. Und dazu gehört wenigstens eine vernünftige Problembeschreibung in der was anderes als 'es geht nicht, ich raffs nicht, Ihr seid schuld' drin vorkommt.
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
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TeXpert
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Beitrag von TeXpert »

Martin Breidenbach hat geschrieben:Und dazu gehört wenigstens eine vernünftige Problembeschreibung in der was anderes als 'es geht nicht, ich raffs nicht, Ihr seid schuld' drin vorkommt.
Du hast vergessen "wenn Ihr mir nicht helft, dann nehme ich halt wieder Windows..." (natürlich etwas mehr in l337-Speak (oder was die Jugend heute so spricht) ausgedrückt, aber da ich das nicht beherrsche blamiere ich mich sonst ;) )

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Wurstbrot
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Beitrag von Wurstbrot »

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"Der Punkt ist, bei einer Community geht es um die Gemeinschaft, wenn jetzt ein Depp hier rein poltert (gerade heute gabs ein gar übles Posting im AFAIR Talk) und mit einer Coolness-Sprache um sich wirft oder mir zeigt, dass Ihm seine Zeit mehr wert ist als meine indem ich seine Googlei oder RTFM machen soll, dann hat das nichts mit Gemeinschaft zu tun, dann ist das Konsumverhalten und das kotzt mich an."
Das Problem für einen Linux Newbie (wie mich) ist das, dass ich bei den meisten Problemen garnicht richtig weiß, wonach ich suchen soll.

Beispiel von vor 2 Monaten (da habe ich mit Linux angefangen und seit dem benutze ich nurnoch 1h in der woche zum quake4 spielen windows :p):

Ich installiere Debian denk mir, ach "Desktop-Umgebung" hört sich toll an und klick es an.
Dann am ende stehe ich vor einem Schwarzen Bildschirm und da steht "wurstbrot@Debian:".
Ja und nun soll ich wissen, das dass, was ich erwarte KDE bzw. Gnome ist. Wenn ich jetzt googlen würde, soll ich dann nach "black screen debian" googlen?
Wenn ich dann weiß, das ich einen x-server und kde brauche und das installiere und es startet nicht, weil in meiner Xfree86-config-4 was falsch ist, ich also immer wieder auf "den schwarzen bildschirm" geschmissen werde, wenn ich kde starten will, wonach soll ich dann suchen.
Dann schreib ich ins forum das ich kde nicht starten kann und als antwort kommt: edidier mal die XFree86-Config
dann weiss ich immer noch nicht wie . . . und wo sie ist, dann bekommt man raus, das man vi /etc/X11...... machen soll und nun hab ich die XFree86-Config edidiert und .... der will sie nicht speichern, warum? dann google ich nach "read-only debian" und der findet unendlich viel, nur nicht, "su -" "pass"...

Jetzt stehe ich auch vor "größeren Problemen" wie Quake4 unter Debian x86_64 zum laufen zu bringen und i386 zu emulieren mit den ganzen libs, wenn ich dadran in 4 Monanten denke werde, werde ich bestimmt über meine dummheit jetzt lachen und sagen ja das problem war ja ganz logisch, das es nicht geht...)

kleiner einbilick in die Welt eines Linux - Newbie, für die, die es schon vergessen haben :D

------
Ich würd so einen Führerschein jedenfalls begrüßen :D
Jeder war mal ein Newbie
OmasEnkel
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Beitrag von OmasEnkel »

Ich erlaube mir auch mal eben einen Post zu den Themen, die hier zuletzt besprochen wurden. Um eines vorweg klarzustellen:
Ich benutze absichtlich eine etwas überspitzte Darstellung und kritisiere keinen persönlich!

Ich fummle seit einiger Zeit ein wenig mir Suse herum. Mit PC habe ich zu tun, seit die ersten GUI- OS unterwegs sind, also etwa seit Win95. Zu Linux bin ich wegen einem heftigen Systemcrash von Windows XP gekommen; Bluescreen, Fehlermeldungen bzgl. Datenverlust und gaaanz viel Error Nummer soundsoviel. Ein Freund von mir, seines Zeichens Director of Information Technologie in einem recht großen Unternehmen, studierter Informatiker und Linux- und Windows- Kenner, wusste auch nicht weiter und empfahl, Daten zu sichern und Windows neu zu installieren. Er gab mir eine Liveversion von Suse 9.2 (oder.3?) und eine Knoppix 3.7. Nun, zur reinen Datensicherung sind solche Live- CDs sehr gut geeignet, da man sich schnell zurechtfindet; man braucht ja nur den CD- Brenner... Das waren meine ersten Linux- Erfahrungen. Soviel zur Vorgeschichte.

Nun habe ich meine Platte partitioniert und auf einer Partition Linux installiert, um mich damit ein wenig zu befassen. Wie jeder, der erst nach der Einführung von GUI- OSe mit PCs zu tun hatte weis, fängt man sehr oft zu stolpern an in der Linux- Welt. Also habe ich ein wenig gegoogelt, um mehr herauszufinden. Man landet dann recht schnell in unterschiedlichen Foren, die zumeist recht gut administriert werden. Aber ich habe leider noch nie soviel Arroganz erlebt wie in der Linux- Welt. Wie Vorredner schon gesagt haben, ich habe sehr oft gelesen, dass sich jemand als absoluter Neuling direkt geoutet hat und um Hilfe bat. Oft wurde dann geantwortet im Stil von "wenn Du keine Ahnung hast, dann lass es". Es ist leider traurige Realität.
Leute, die vor den GUIs mit PC zu tun hatten, tun sich meiner Meinung nach mit Linux wesentlich einfacher, denn vor dem Klickibunti- Zeitalter musste man einfach ganz anders mit dieser Maschine umgehen. Und Leute, die studiert haben, naja, man sollte meinen, dass die wissen, was sie tun :D

Ein Forum wie dieses hier wird betrieben von Linux- Anhängern; ich nehme an, dass solche Foren meistens nicht den Lebensunterhalt abwerfen, also ein Hobby sind. Sicherlich werden etliche Dinge tausendmal gefragt, vielleicht sollte man einfach mal eine Rubrik "Workshops" aufmachen und dort Schritt- für- Schritt- Anleitungen ablegen. Wenn dann wieder mal zum 1000sten Mal das gleiche gefragt wird, könnte ein Verweis dahin helfen.
Das Problem ist, dass Linux sehr englischlastig ist. Anleitungen im Internet zu finden, ist einfach, aber oft sind die von Programmierern geschrieben worden und strotzen nur so vor Fachchinesisch, oder aber sie sind auf Englisch... ich persönlich verstehe beides nicht.

Zum Thema Gemeinschaft bliebe mir noch zu sagen, dass eine Gemeinschaft immer nur vom Mitmachen, von aktiven Mitgliedern lebt. Leider ist in solchen Foren aber das Verhältnis zwischen Hilfesuchenden und Helfern nicht immer ausgeglichen. Ein paar Leute bringen sich ein, versuchen zu helfen, managen ein solches Forum, und der Großteil der Leute kommt in das Forum, wenn es mal wieder ein Problem gibt. Läuft alles, haben sie mit dem Forum nichts zu tun. Leider.

ABER: Um den Kreis zu schliessen ist hier das Arroganz- Problem. Denn in einem Forum, in dem ich von oben herab behandelt werde, fühle ich mich nicht wohl und bringe mich auch nicht ein. Insofern wäre es hier und da angebracht, die Leute, die "voll den Durchblick" habe, in ihrer Wortwahl ein wenig zu zügeln und dazu anzuhalten, die Frage zu beantworten oder sich einfach rauszuhalten.

Leider sind das, was ich hier geschildert habe, die traurige Wahrheit von etlichen Monaten Forenstudium. Es geht, wie einleitend gesagt, nicht darum, gezielt irgendwelche Leute anzuschwärzen oder einzelne Foren niederzumachen. Ich kenne Foren, in denen wäre ich allein schon für diesen Beitrag ausgeschlossen worden. Aber noch glaube ich an den Linux- Club!

Einen Führerschein, so wie er hier schon vorgeschlage wurde, finde ich abwegig. Denn entweder nutzt der nur dazu, die "dümmsten Fragen" zu küren oder sich eben eine Möglichkeit zu schaffen, sich über Anfänger lustig zu machen. Hey, überlegt Euch, wie Ihr Euch am Anfang angestellt habt!

So long,
omasenkel
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TeXpert
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Beitrag von TeXpert »

ich möchte hier noch mal pauschal gegen diese "Anti-Newbie"-Vorurteile vorgehen die sich auch hier IMHO wieder in den Posts von Wurstbrot und omasenkel zeigen.

Es gibt kein System für das soviel Dokumentation existiert wie für Linux. d.h. ich kann zu fast jedem Thema ein Paper im Linux-Documentation-Project finden, dann gibts zu (fast?) jeder Distri Handbücher, Suse liefert die in Hardware mit für Debian ist das Anwenderhandbuch im Netz.
Ich installiere Debian denk mir, ach "Desktop-Umgebung" hört sich toll an und klick es an.
Dann am ende stehe ich vor einem Schwarzen Bildschirm und da steht "wurstbrot@Debian:".
Ja und nun soll ich wissen, das dass, was ich erwarte KDE bzw. Gnome ist. Wenn ich jetzt googlen würde, soll ich dann nach "black screen debian" googlen?
wie wärs mit Debian-Anwenderhandbuch?

Hey Leute, bei jedem Paket ist eine README dabei, jedes Paket hat nach der Installation einen Ordner in /usr/share/doc, fast jedes Tool hat eine manpage oder eine info-Seite... und wenn da nur ein Link auf die Projekthomepage drin steht :(

*ich* hab nix davon, dass jemand kommt und neu in GNU/Linux einsteigen will. *Du* willst, dass *ich* *Dir* helfe, dann zeig mir das. Wie gehst Du bei anderen Problemen um? Du fragst höflich was Du machen sollst. Hier wäre dann z.B. von Dir eine passende Frage: Was soll ich lesen? Wo steht das? und nicht wie geht das, kau es mir vor.

Das Problem an der Sache ist, dass sich die Userbasis verschoben hat, von denen, die Spaß an der Problemlösung haben, d.h. "OK, das geht nicht, dann suchen wir mal .... und den Ehrgeiz haben ein Problem zu verstehen und selber zu lösen", hin zu denen die ein "funktionierendes" System OutOfTheBox auf dem Tisch zu haben.

Jetzt die Frage, machen wir ein Forum als Support für diese Konsumenten? nein irgendwer redete hier von der vielgelobten Community, aber eine Gemeinschaft ist ein soziales Konstrukt und kein Konsumtempel. Alle Newbies, die sich von anderen angepi**t fühlen, sollen sich mal fragen, ob das evtl. an Ihren Umgangsformen oder Ihrer Art der Fragestellung liegt.

Das alles ist eine Art von Arroganz, ja aber genau so eine Arroganz lege ich auch im täglichen Leben an den Tag, wenn jemand in mein Büro kommt und schreit: "mach mal schnell" dann entscheide ich, ob die Person wichtig für mich ist (aka mein Gehalt zahlt) oder ob ich sage "mach mal halblang, dafür hab ich keine Lust/Zeit/..." oder wie auch immer. Wenn die Person kommt und sagt, dass sie ein Problem hat und schon alles versucht hätte, ob ich also noch eine weitere Idee habe, dann ja dann kann man der Person auch helfen. Anders ist es, wenn ich zu erwarten habe, dass ich in anderer Form von der Person profitiere, Ich habe genug Bekannte, die keinen blassen Schimmer vom Rechner haben, die rufen mich an und ja die könnten die Probleme auch selber lösen, aber ich helfe denen ohne RTFM denn ich bekomme etwas anderes von denen, von dem einen werde ich regelmäßig bekocht, der andere macht mir das oder jenes... hier in einem reinen Computer-Forum funktionieren diese anderen Sozialen-Kompensationen nicht.

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jengelh
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Beitrag von jengelh »

Dieses Topic erinnert mich an Dimitrii Stupakis' ("Bullyparade") Wortverdrehungen --> Scheinführer.
OmasEnkel
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Beitrag von OmasEnkel »

Hallo TeXpert,

also so weit liegen wir da garnicht auseinander. Ich hatte mich darum bemüht, dass sich keiner direkt und von mir angegriffen fühlt, denn bisher bin ich immer sehr freundlich und ohne RTFM behandelt worden.

Das sich viele Newbees (ein fürchterliches Wort... für eine fürchterliche Sache :D ) leider nur als Konsumenten von Foren verstehen und dadurch eingach KEINE Gemeinschaft entsteht/entstehen kann, ist, so habe ich das Gefühl, ein Problem der heutigen Zeit. Wenn ich mir meine Kollegen in meinem Umschulungskurs so anschaue, dann muss ich mich einfach nur wundern, wie die sich Wissen aneignen: Sie sitzen nur und stur ihre Zeit ab, ohne Eigeninitiative, ohne erkennbaren Willen. (Man fragt sich bisweilen, was passieren würde, wenn man sie in ein Pornokino setzen würde...).
Insofern, auch wenn die Lernsituation eine andere ist, kann ich schon verstehen, dass Leute, die sich sehr in solchen Foren engagieren und erklären, einfach irgendwann angekotzt sind vom 1000sten Fragen. Bleibt die Frage, wie man es Neulingen "charmanter" beibringen könnte, doch erstmal das F** Manual zu lesen und/oder sich erstmal selbst zu bemühen, danach die Suchfunktion zu benutzen und dann einen Thread zu öffnen.

Jedenfalls kann es eben meiner Meinung nach nicht sein, dass man, wie im Beispiel erwähnt, erklärt bekommt, man solle doch die Finger von Sachen lassen, wenn man sich nicht auskenne.
Übrigens, eine andere schöne Antwort, die ich in einem Linux- Forum mal gelesen habe war: "Schonmal mit Windows versucht?!?". Tja, ohne Worte...
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scg
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Beitrag von scg »

Kinders,

nachdem das Thema so kontrovers diskutiert wird (was ihr auch bitte beibehaltet) hab ich mich entschlossen, diesbezüglich erstmal nicht aktiv zu werden.

Es gibt echt gute Pros's und Contra's aber derzeit denke ich.... wir lassen es erstmal bleiben.

Soll euch nicht abhalten, niveauvoll und konstruktiv das Thema weiter zu beackern. Vielleicht kommt ja noch ein zündendes Argument in die eine oder andere Richtung.
CU scg
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Führerschein als witzige FAQ entwickeln ?

Beitrag von Xpander »

hallo,

wenn man als user in den verschiedenen foren umherstöbert - egal welches betriebssystem - es wird immer eine menge mist geschrieben. ich will garnicht ins detail gehen.

ich gehe wie folgt vor:

1. readme, handbuch, google, yahoo oder foren durchstöbern. als vorlage habe ich ein kleines vokabelheft, wo alle fehler genau aufgelistet sind, einstellungen und ip´s etc.

2. infos aufschreiben oder in eine textdatei kopieren und offline durchgehen. es gibt immer eine lösung - egal, wo ich sie finde. beispiel: ( gooooogeln )auf einem dänischen server fand ich einen eintrag in englisch, wo es um die linux / ubuntu internetverbindung bzgl. modem ging. sehr interessant. also - kopieren und offline durcharbeiten.

leider sind nicht alle user so drauf. da wird erstmal eine cd eingelegt, nichts durchgelesen, etwas funktioniert nicht gleich wie es sollte und...schrei!

warum nicht die ruhe bewahren, sich einen tee aufsetzen und sich alles genau durchlesen. ich habe so in den letzten 10 jahren am pc ( fast nur windows ) so manches prob selber gelöst, ohne dass ich jemanden fragen musste. ausprobieren soll ja auch helfen.

schwierig wird es aber, wenn man wirklich nicht weiter weiß, ein forum besucht - wie hier - und eine menge komischer headlines liest! das macht es echt schwer, das richtige thema zu erwischen.

ich werde trotzdem weiterhin hier nach infos forschen. es gibt ja bekanntlich immer einen weg nach vorn. mag er noch so steinig sein... :arrow:

Xpander :shock: :D
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TeXpert
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Re: Führerschein als witzige FAQ entwickeln ?

Beitrag von TeXpert »

Xpander hat geschrieben: schwierig wird es aber, wenn man wirklich nicht weiter weiß,
dann kannst Du aber sagen, was Du schon alles versucht hast :) und Dir wird IDR geholfen werden... (und wenn es nur ein Dokupointer ist, den Du übersehen hast...)

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Beitrag von Yehudi »

Ich kann das mit google gerade mal wieder voll nachvollziehen. Ich beschäftige mich gerade mit php, vor 4 Wochen wußte ich nur was vorne zu sehen ist. Ich arbeite seit 5 Jahren nur mit html. CSS und Joomla waren relative fix zu bewältigen, was in dem Zusammen hang gehört, aber bei php ist es auch so, Du kriegst in solchen Foren solche bescheuerten Antworten, da wirst Du hier als Newbie echt auf den Händen getragen. Ich habe hier gerade ein Buch liegen, da steht so schön drin, wenn Du einen php-Code brauchst irgendwo im Internet findest Du immer einen. Da kommt nämlich das Ding, wie soll die Funktion heißen, dann findest Du was, und schätzt Dich glücklich, aber das ist nur eine Frage, und die wurde mit schau mal bei google beantwortet. Es ist die einfachste Sache der Welt, in jedem Beitrag zu posten Google hilft.
Um mal wieder auf den Ausgangspunkt zurückzukommen, wenn jemand sein Wissen testen möchte:
http://buecher.lingoworld.de/it_komp/fragen.html
das habe ich gefunden, als ich auf der Suche nach Apache mod_rewrite war.
Ich habe mal einen Spruch gelesen: "Das Leben ist zu kurz um es mit Suchen zu verbringen."
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