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Samba und der lost+found Ordner + Löschen von Netzdaten

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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chris1897
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Registriert: 15. Aug 2005, 12:16

Samba und der lost+found Ordner + Löschen von Netzdaten

Beitrag von chris1897 »

Hallo Leute,

hab mal wieder Fragen zu Samba.

1) Bei allen meinen Freigaben werden zusätzlich zu den normalen Ordnern auch noch der lost+found Ordner angezeigt. Wofür ist den dieser ordner da? werden da die beschädigten Datein gespeichert oder Dateien die Probleme veruhrsacht haben bein booten ähnlich wie bei Windows? Kann man diesen Ordner auch ausblenden so das er nicht sichbar ist für die User?

2) Ein großes Problem das von der Windows-Welt bekannt ist, ist das löschen von Dateien durch User. Gibt es unter Linux eine Möglichkeit alle Dateien die durch User über die Netzfreigaben gelöscht werden, erst in einen (nennen wir es mal Papierkorb oder Ordner oder sonst was) zu schieben? Es passiert oft das unerfahrene User aus versehen Dateien löschen an denen Sie z.B. vor kurzem gearbeitet haben und da die Sicherung erst am Abend läuft, kann es da zu datenverlust kommen.

3) Gibt es die Möglichkeit mit SSH auf der Linuxebene einen Ordner für mehrere Gruppen freizugeben? Habe die ganze Zeit das Problem das ich unter Samba rechte definiere für Gruppe x, aber wenn der Ordner User root gehört und Gruppe root, kann ich nicht darauf schreiben. Also müsste ich doch den Ordner auch auf der Fileebene mehreren Usern oder Gruppen zuordnen oder?

Danke für Eure Mühe
Vengeance
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Beitrag von Vengeance »

Soweit ich weiß, ist der Lost+Found Ordner nur auf gemounteten Partitionen im Wurzelverzeichnis (z.B. /windows/C) zu finden. Wenn du nur Verzeichnisse innerhalb einer Partition freigegeben hast, dürfte der Ordner dort nicht auftauchen.

Das zweite Problem würde ich versuchen über ein Script zu realisieren oder schau mal in der Man-Page zur smb.conf nach, ob es einen Parameter gibt, der diese Aufgabe übernimmt.

Für das dritte Problem empfiehlt sich FISH, ein auf SSH aufsetzendes "Protokoll". Allerdings ist damit die gesamte Verzeichnisstruktur von Linux sichtbar, es sei denn, man vergibt die Zugriffsrechte entsprechend.
Es gibt drei Dinge, die ich mir nicht merken kann. Buchstaben, Zahlen ......... und das Dritte habe ich schon wieder vergessen
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