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Wie müssen PTR Records in Reversed-Lookup-Zone lauten?

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hilfe-suchender
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Beiträge: 6
Registriert: 19. Aug 2005, 23:57

Wie müssen PTR Records in Reversed-Lookup-Zone lauten?

Beitrag von hilfe-suchender »

Hi,

schreibe hier gerade ein Reversed-Lookup-Zone für eine Testumgebung (VMware). Dabei fällt mir gerade auf, dass ich evtl.
immer einer Fehler gemacht habe. Vielleicht kann mir wer helfen.

Mein Rechnername lautet. fc4dns.testdomain.local und befindet sich im privaten Netz 192.168.1.0 mit der statischen IP 192.168.1.1

Die Forward-Lookup-Zone folglich den Namen

Code: Alles auswählen

zone "testdomain.local" IN {
    type master;
    file "localdomain.zone";
    allow-update {
        key dyndns;
   };
};
und die Reversed-Lookup-Zone

Code: Alles auswählen

zone "1.168.192.in-addr.arpa" IN {
     type master;
     file "192.168.1.rev";
     allow-update {
         key dyndns;
     };
};
Da ich ein Freund von Abkürzungen bin, sehen die Zonendateien entsprechend kurz aus. Dabei bin ich möglicherweise auf ein Problem gestoßen.

Die localdomain.zone sieht so aus:

Code: Alles auswählen

$TTL 1D
@        SOA        fc4dns       hostmaster (
                               .....
                          )
             NS        fc4dns
fc4dns     A        192.168.1.1
Da BIND gemäß dem Standard in @ den Zonennamen einfügt und dieser auch bei den anderen Records angewandt wird, ergibt die Abfage mit nslookup nach der IP

Code: Alles auswählen

>fc4nds

Name: fc4dns.testdomain.local
IP: 192.168.1.1
Den gleichen Abkürzungswahn wende ich auf die Reversed-Lookup Zone an:

Code: Alles auswählen

$TTL 1D
@    SOA    fc4dns hostmaster (
                 ...
                 )
          NS   fc4dns
1       PTR  fc4dns
Die Frage durch nslookup nach dem Name ergibt

Code: Alles auswählen

> 192.168.1.1

Name: fc4dns.1.168.192.in-addr.arpa
IP: 192.168.1.1 
Das ist logisch, da bei allen Abkürzungen der Zonenname "1.162.192.in-addr.arpa" angehängt wird.

Allerdings bin ich der Meinung, das kann nicht richtig sein,
da der Name ja fc4dns.testdomain.local ist.

Bin ich da jetzt auf dem Holzpfad und dies ist tatsächlich korrekt aufgelöst oder muss ich in der Reversed-Lookup-Zone auf die Abkürzungen verzichten und den Domainnamen voll eintragen???

Code: Alles auswählen

@     SOA    fc4dns.testdomain.local hostmaster.testdomain.local (
                  ...
                  )
           NS   fc4dns.testdomain.local
1        PTR   fc4dns.testdomain.local
Wenn ich das so mache, kommt nämlich auch das Ergebnis raus, von dem ich meine es wäre richtig.

Kann mir wer helfen?

Gruß
Hilfesuchender
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nobbiew
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Beitrag von nobbiew »

Wenn ich mich recht erinnere (ist aber schon zwei Jahre her) musst du in dem Fall ein ORIGIN verwenden. sonst wird der Zonenname angehängt. Das willst du aber für die Reverselookup nicht.

Allerdings musst du aufpassen, ob mit ORIGIN nicht auch die autoerweitung der IP-Adresse beeinflusst wird. Denn der mechanismus gilt meines Wissens sowohl für die linke, als auch die rechte Seite.
Gruß

nobbiew
stka
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Beitrag von stka »

Beim reverse lookup musst du den FQDN des Systems angeben sonst wir immer der Name der Revers-Zone angehängt. Also so:
1 IN PTR host.meine.domain.
ACHTUNG den Punkt am Ende nicht vergessen ;-)
Du hörst nicht auf zu laufen weil du alt wirst. Du wirst alt weil du aufhörst zu laufen.
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