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Internetzugang via Internetverbindungsfreigabe von XP

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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albert0815
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Internetzugang via Internetverbindungsfreigabe von XP

Beitrag von albert0815 »

Hallo zusammen,

leider krieg ich es einfach nicht gebacken, ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Erstmal will ich kurz beschreiben, was ich bis jetzt so gemacht hab.

Also, ich hab in vmware ne suse 9.3 installiert, netzwerkkarte konfiguriert, und (versucht) internet ans laufen zu kriegen, und zwar über die xp verbindungsfreigabe. dazu hab ich eben die ip des xp rechners in yast bei standardgateway und bei nameserver eingetragen. hab auch mal mit der mtu rumprobiert, ohne erfolg.

die virtuelle netzwerkkarte geht, ich kann alle rechner im lan pingen und auch von den rechnern meine virtuelle pingen (daher gehe ich mal davon aus, es ist kein vmware problem, dort hab ich ethernet übrigens auf bridged gestellt).

auch die internetverbindungsfreigabe hab ich mit meinem laptop immer in benutzung, die is also auch freigeschaltet.

wenn ich jetzt versuche, server außerhalb meines netzes zu pingen, passiert leider nichts. die ip wird noch korrekt aufgelöst, aber ich erhalte keine antworten. das kann ich mir einfach nicht erklären. ping behauptet dann zwar, es hätte die pakete weggeschickt, aber erhält offenbar keine antwort.

weiß einer, wo ich den denkfehler hab? oder geht das so gar nicht? oder doch n fehler bei vmware?

EDIT: firewall hab ich auch deaktiviert
EDIT2: hab grad gesehen, bei tcpdump, da kommt ne fehlermeldung, hab zwar keine ahnung, was die bedeutet, aber vielleicht hilft es ja:

Code: Alles auswählen

... albertlinux.mshome.net > albert.mshome.net: icmp 138: albertlinux.mshome.net udp port bsquare-voip unreachable
viele grüße,

albert0815
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miephos
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Beitrag von miephos »

so gorße umstände brauchst du dir überhaupt nicht machen. wenn du ein gast-system erstellst musst du darauf achten, das bei network-device NAT steht, dann enstallierst du einach das gast-system z.b. suse 9.3
die vmwar bestitzt zwei virtuelle netzwerkkarten ein davon läuft eigentlich auf 192.168.80.x auf dieser läuft auch der NAT. bei gast-system stellst du einfach dhcp-client ein dann bekommst das system automatisch eine ip zwischen 192.168.80.1-80.255.
wenn du nun mit deinem host-system online gehst müsstest du ohne irendwelche weiteren einstellungen online gehen können. jedenfals funktioniert es bei mir. ein internetfreigabe bei windows brauchst du nicht!!!

schreib mal ob es funktioniert hat

mfg miephos
albert0815
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Beitrag von albert0815 »

so gehts durchaus, aber ich würde gerne aus dem kompletten netzwerk auf die virtuelle maschine zugreifen können, das geht doch dann nicht, oder? außerdem möchte ich auch vom host auf den virtuellen rechner zugreifen, mit ner festen ip. das is doch dann auch nicht drin? oder seh ich das falsch?
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miephos
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Beitrag von miephos »

zu der ip. normalerweise merkt sich ein dhcp-server die mac-adressen und vergibt, sofern er das kann, wieder die gleich ip an die gleiche mac-adresse. deshalb sollte deine virtuelle maschine immer die gleiche ip haben. es sei denn du startest sehr viele vm's gleichzeitig.
zu der sache mit der erreichbarkeit der anderen rechner. wenn dein host den einzigen dhcp-server für deine vm bereitstellt, das heißt wenn es keine konflikte mit andern geben kann. funktioniert es einwandfrei. dein host stellt so ne art router dar. in ihm sind quasi mehrere netzwerkkarten eingebaut. du musst dann nur bei deinen anderen rechnern den host (am besten mit fester ip) als standard-gateway eintragen. so das eine anfrage zuerst an deinen host geht und der verteilt die anfrage dann entweder ins reale netz oder in das virtuelle deiner vm's. so sollte es eigentlich funktionieren. probiers mal aus. hab dies noch nicht so ausführlich getestet.

mfg miephos
albert0815
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Beitrag von albert0815 »

naja, das stimmt schon. dann werd ich das wohl jetzt mal so lassen, is zwar nicht ganz optimal, aber geht ja irgendwie ;).

dankeschön!
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Das findet alles auf einem Rechner statt ?

Also XP geht ins Internet; auf demselben Rechner läuft VMware; in dieser VMware läuft SuSE ?

Wie geht denn das XP ins Internet ? Hast Du einen separaten Router oder 'nur' DSL-Modem/ISDN/analog Modem ?

Wenn unter XP eine Personal Firewall läuft dann funkt die bei der Netzwerkfunktionanität des Guests dazwischen.

Über einen separaten DSL Router komme ich über bridged networking mit einem SuSE Guest problemlos ins Internet (muß allerdings im XP die Firewall deaktivieren).
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
albert0815
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Beitrag von albert0815 »

ja, so wie du das beschrieben hast is exakt richtig, alles auf einem rechner ;).

der xp rechner geht nur über ein dsl modem ins netz, daher muss ich auf die internetverbindungsfreigabe von windows zurückgreifen (oder halt was äquivalentes, aber die tuts ja an sich). die firewall von dem xp rechner hatte ich auch mal testweise deaktiviert, ohne erfolg.
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Hmmm.... also ohne Firewall möchte ich mit XP nicht ins Internet gehen.

Ich sehe in der Konfiguration akute Probleme... da ich das selber noch nie probiert habe kann ich nur rumstochern. Du könntest mal versuchen unter VMware für die Netzwerkkarte das NAT Interface zu verwenden.
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
albert0815
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Beitrag von albert0815 »

jo, mit nat geht das schon. aber ich dachte halt, an sich müsste es doch auch bridged funktionieren, ich seh einfach nicht, wo der denkfehler ist.
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miephos
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Beitrag von miephos »

ein paar erfahrungen von mir. bridged ist zwar eine schöne sachen, aber nur sinnvoll, wenn es wirklich nötig ist, sich nativ im netzwerk zu befinden. z.b. wenn ein router im netzwerk hängt und man möchte über diesen ins i-net. wenn dieser noch dhcp beherrscht, dann stellt man einfach bridged ein und der guest bekommt dann von dem eine ip und alles andere nötige zugewiesen. so ist dann auch der guest einfach von anderen rechnern erreichbar, da er ja quasi ein echter rechner mit ip de netzes ist.
wenn dies aber nicht erforderlich ist, dann ist NAT die bessere wahl. dann klinkt sich das netzinterface des guests in das netzinterface des host ein und benutzt dieses mit. dann stellt der host so etwas wie ein router da zwischen dem host-netzwerk und dem virtuellen netzwerk der guest-systeme.
das sind eigentlich die grundlegenden prinzipien der beiden varianten.
noch fragen???????

mfg miephos
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