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USB-Stick unter Suse Linux 9 lässt sich nicht einbinden

Alles rund um Hardware, die unter Linux läuft oder zum Laufen gebracht werden soll

Moderator: Moderatoren

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korti
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Registriert: 9. Mär 2004, 22:03

USB-Stick unter Suse Linux 9 lässt sich nicht einbinden

Beitrag von korti »

Hallo Linux-Experten,

als Linux-Rookie möchte ich nach Start von Suse Linux 9.0 Pro meinen USB-Stick automatisch einbinden. Wenn ich den Stick in den USB 1.1-Hub einstecke, piepst es kurz und der Stick leuchtet auf. Aber irgendwie kann ich ihn nicht mounten. Digicam oder ähnliches ist nicht angeschlossen. Unter Win98 habe ich ihn vollständig formatiert, ScanDisk ergab keine Fehler (weiß nicht, ob ScanDisk nur bei Festplatten Sinn macht?).

Das YAST-Kontrollzentrum sagt mir unter der Kategorie USB folgendes:

JUMPDRIVE
BUS : USB
Eindeutiger Code: (...)
Hersteller: Lexar Media, Inc.
Kennung des Geräts: 196736
Klasse (Spec): Festplatte
Klasse: Massenspeichergerät
Modell: Lexar Media Jumpdrive
(...)
hotplug: usb


In der fstab habe ich folgende Zeile eingefügt:
/dev/sda1 /mnt/usbstick auto rw,noauto,user,umask=000 0 0

Im Verzeichnis /mnt habe ich mit mkdir das Verzeichnis /usbstick angelegt und mit Schreibrechten für mich versehen.

Dennoch lässt sich der Eumel nicht einbinden (sda erscheint als nicht eingebundene Partition auf dem Desktop). Mache ich hier einen Rechtsklick "Laufwerk einbinden", erscheint die Fehlermeldung:

mount: /dev/sda1 ist kein gültiges blockorientiertes Gerät

Diese Fehlermeldung erhalte ich auch in der Konsole wenn ich
mount mnt/ usbstick
eingebe. Heißt das, dass der Stick doch nicht erkannt wird???
Alternativ habe ich in fstab statt „auto“ mal „vfat“ eingetragen, was aber an sich nichts an dem Problem ändert.

Der Befehl dmesg als root in der Konsole ergibt (Stick ist nach wie vor drin):
(...)
usb.c: USB disconnect on device 00:07.2-2.4, address 5
usb.c: new USB device 00:07.2-2.4, assigned address 6
Warning: USB Mass Storage data integrity not assured
USB Mass Storage device found at 6
(...)

Der Befehl „modprobe usb-storage“ bewirkt auch nichts.
Bin nach einigen Tagen der Forenrecherche recht verzweifelt, denn Linux macht es uns verwöhnten Windows-Umsteigern nicht immer einfach, alles zum Laufen zu bringen! Kann mir jemand helfen?? :cry:

Gruß,

Korti
Manche lernen's nie und manche gar nicht
trooperle
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Wohnort: Bonn

Re: USB-Stick unter Suse Linux 9 lässt sich nicht einbinden

Beitrag von trooperle »

Hi,
versuch mal folgendes:

Entfern den Stick vom Rechner, falls ncht bereits geschehen.

Lösch aus der /etc/fstab den usb eintrag wieder raus
Steck den Stick dran -> sollte ( theoretisch ) autom. nen eintrag in der fstab generieren

falls nicht einfach mal

mount -t vfat /dev/sda1 /mnt/usbstick ( als root ausführen )
dann mal
mount

und dort nachlesen, ob der stick gemountet wurde.
Wenn nicht: einfach mal die ausgabe posten.

Was anderes:
Du hast ne Warning mit angegeben:
korti hat geschrieben: Der Befehl dmesg als root in der Konsole ergibt (Stick ist nach wie vor drin):
(...)
usb.c: USB disconnect on device 00:07.2-2.4, address 5
usb.c: new USB device 00:07.2-2.4, assigned address 6
Warning: USB Mass Storage data integrity not assured
USB Mass Storage device found at 6
(...)

Evtl ist dein Stick nicht mehr so funktionsfähig?! Hat ein Freund evtl einen anderen Stick, mit dem du das testen kannst. Oder vielleicht mochte er das Formatieren unter Windows nicht.
Mit welchem Dateisystem hast du das formatiert? Lässt er sich immer noch unter windows verwenden?

Trooperle
Gast

Beitrag von Gast »

Hi,

wenn ich den Stick in den Hub stecke, spuckt die fstab folgendes aus:

/dev/sda1 /media/sda1 auto sync,noauto,user,exec 0 0 #HOTPLUG B3Fu.rcXeQS2LpT2
/dev/sda2 /media/sda2 auto sync,noauto,user,exec 0 0 #HOTPLUG B3Fu.rcXeQS2LpT2
/dev/sda3 /media/sda3 auto sync,noauto,user,exec 0 0 #HOTPLUG B3Fu.rcXeQS2LpT2
/dev/sda4 /media/sda4 auto sync,noauto,user,exec 0 0 #HOTPLUG B3Fu.rcXeQS2LpT2

Mein Hub hat 4 Eingänge.

Konsole:

korti@linux:~> su
Password:

linux:/home/korti # mount -t vfat /dev/sda1 /mnt/usbstick
mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
»Superblock« von /dev/sda1 ist beschädigt oder es sind
zu viele Dateisysteme eingehängt

linux:/home/korti # mount

/dev/hda7 on / type ext3 (rw)
proc on /proc type proc (rw)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,mode=0620,gid=5)
/dev/hda10 on /audio type reiserfs (rw,noexec,nosuid,nodev)
/dev/hda5 on /boot type ext3 (rw)
/dev/hda8 on /home type ext3 (rw)
/dev/hda9 on /sicherung type ext3 (rw,noexec,nosuid,nodev)
/dev/hda1 on /windows/C type vfat (rw)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw)
usbdevfs on /proc/bus/usb type usbdevfs (rw)


Den (gerade neu gekauften) Stick habe ich unter Win98 formatiert, das kennt ja, glaube ich, nur das FAT32-Format, jedenfalls konnte ich da beim Formatieren im Gegensatz zu WinXP kein Dateisystem vorgeben. Der Stick funktioniert unter Win augenscheinlich ohne Probleme.

Was sagt mir denn die Fehlermeldung in der Konsole?

:shock: :shock: :shock:

Danke für die Mühe!

Gruß,

Korti
trooperle
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Wohnort: Bonn

Beitrag von trooperle »

Ähhh ja.... das hilft ein ordentliches HMPF.

Also ich vermute, Du willst wissen was
Anonymous hat geschrieben: ...)
usb.c: USB disconnect on device 00:07.2-2.4, address 5
usb.c: new USB device 00:07.2-2.4, assigned address 6
Warning: USB Mass Storage data integrity not assured
USB Mass Storage device found at 6
(...)

bzw
mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
»Superblock« von /dev/sda1 ist beschädigt oder es sind
zu viele Dateisysteme eingehängt
dir sagen soll.
Ich würde behaupten: Er (der Kernel ) stellt bei erster fest, dass er nicht sicher ist, das das Filesystem in Ordnung ist und vor Datenverlust warnt bzw eben die sog. Dateisystem-Integrität nicht garantieren kann. Die Ausgabe vom zweiten ( mount: falscher... ) ist merkwürdig, ich kann mich erinnern das Problem mal gehabt zu haben... weiss aber nicht mehr wie ich es umgangen habe.


Ein mount /media/sda1 bzw sda2-sda4 ( jeweils mal durchprobiert ) funzt wahrscheinlich auch nicht, oder?

Andere Idee: Ist das ein USB 2.0 Stick? Dann könnte sein, dass er den zwar erkennt, aber noch nicht drauf zugreifen kann, geht so viel ich weiss wohl erst ab 2.6er Kernel, aber ich bin da nicht so fit drin.

Sorry, aber da kann ich Dir dann wohl nicht weiterhelfen.
Alternativ mal
groups.google.de danach absuchen, evtl hat ja jemand ein gleiches Problem
Trooperle
carsten
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Beitrag von carsten »

Frage dazu: Wieso formatierst du die Sticks eigentlich immer? Die Teile sind doch schon betriebsfertig...
Gast

Beitrag von Gast »

Ich hab ih erst einmal unter Win formatiert, weil ich sichergehen wollte, dass er ein FAT-Format hat

Ich bin zwar ein geübter Windows-Anwender, aber
Linux-Anfänger und es ist mein erster usb-stick (2.0).

Werde erst mal noc hweiter rumprobieren, scheint aber wohl ein schwieriger Fall zu sein.

Korti
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misiu
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Beitrag von misiu »

Anonymous hat geschrieben:Ich hab ih erst einmal unter Win formatiert, weil ich sichergehen wollte, dass er ein FAT-Format hat

Ich bin zwar ein geübter Windows-Anwender, aber
Linux-Anfänger und es ist mein erster usb-stick (2.0).

Werde erst mal noc hweiter rumprobieren, scheint aber wohl ein schwieriger Fall zu sein.

Korti
Ich habe meinen Stick im Orginal-Zustand unter Linux nicht
anbinden können. Erst mit Fat16 unter Windows formatiert
und seit dem läuft prima, also ich schätze es liegt oft an der
formatierung (einfach wie Diskette mit mbr formatieren)und
wie der mbr des Sticks beschrieben wird.

MfG
misiu
asd

Beitrag von asd »

Versuch es einmal mit /dev/sda

Manche Sticks sind als Superfloppy eingerichtet und dann unter Linux als
/dev/sda ansprechbar (z.B. Die iriver MP3 Player).
Gast

Beitrag von Gast »

Ich konnte meinen USB-Stick nicht ans laufen bringen, weil er keine
DOS-Partition besaß. D.h. er funktionierte unter Windos normal und ließ
sich dort auch formatieren, aber Windows-fdisk meldete : "Keine Partition
eingerichtet". Erst nach der Einrichtung einer primären DOS-Parition und
anschließender Formatierung verschwanden die Linux-Fehlermeldungen wie:
"WARNING: USB Mass Storage data integrity not assured" oder (sinngemäß)
"Kann Bootsektor nicht lesen" oder "mount: Dateisystem muss angegeben
werden". Ich glaube, dass viele Probleme mit USBSticks auf eine fehlende
Partitionierung zurückzuführen sind.

Viel Glück, Ulrich
hifine
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Registriert: 18. Jul 2004, 01:16

USB-Stick mounten-so gings bei mir

Beitrag von hifine »

USB Stick mounten mit Suse 9.0

Beim Einstecken erscheint in der fstab sda1 bis sda4 und auch unter media sda1 bis sda4 als Ordner

Folgende Änderung ist zu machen:

benutzer wechseln und als root benutzer hochfahren
Häuschen (homeverzeichnis root öffnen), Ebene nach oben, dann den ordner etc öffnen,
die Datei fstab suchen - öffnen mit kwrite und dann:
sda1 in sda ändern und sda2 bis sda4 löchen, wie unten in der Zeile muß das wort user stehen, damit
jeder user den stick verwenden kann
speichern

/dev/sda /media/sda auto sync,noauto,user,exec 0 0 #HOTPLUG B3Fu.VV64tPDg5U9

dann wider auf oberste Ebene, den Ordner Media öffnen und den Ordner sda1 in sda umbenennen und
die Ordner sda2 bis sda4 löschen,

wieder als normaler Benutzer anmelden, rechte Maustaste auf dem Desktop - neu erstellen - Festplatte
USB Stick hinschreiben, dann auf Gerät klicken und den pfeil, das /dev/sda aussuchen und anwählen speichern,
fertig
Xmas_vs_Colara
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Registriert: 25. Apr 2005, 08:37

Beitrag von Xmas_vs_Colara »

Hi!
Also ich hatte das gleiche problem und habe es gelöst in dem ich nicht /sda sondern /sdb benutzt habe um zu mounten!

MfG.
Xmas
Luka4
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Registriert: 15. Mär 2004, 10:09

Beitrag von Luka4 »

Hallo!
Mein USB Stick läuft jetzt, dank eurer Hilfe auch unter Suse Linux 9.0 .

Das Problem was ich jetzt noch habe, ist, daß meine darauf gespeicherten Bilder (jpg) nicht im Konqueror oder Mozilla Firefox dargestellt werden.
Ich kann nur die Vorschau im Konqueror sehen.

Kann mir jemand eine Tip geben?

Danke!
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