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Linux-Rechner als Gateway & Mailserver, Postfix & Fe

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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maxx

Linux-Rechner als Gateway & Mailserver, Postfix & Fe

Beitrag von maxx »

HI!

Ich brauche unbedingt mal einige Grundlegende Informationen - habe von Linux leider noch überhaubt keine Ahnung!

Ich möchte einen Linux-Rechner als Gateway & Mailserver einsetzen. Unser kleines Netzwerk besteht aus 3 Windows rechnern und einem Mac. Ich habe Linux auf einem älteren Rechner (soll als Gateway fungieren) bereits installiert und es läuft sogar. Desweiteren habe ich den squid-Proxy auch zum laufen gebracht. Die Clients kommen also auch schon ins Internet.

Mein Problem ist jetzt "nur" noch der Mailserver. Gibt es nicht ein einziges Programm, welches Mails senden, empfangen und verteilen kann? Muss man unbedingt min. 2 Programme (z.B. Postfix & Fetchmail) installieren & konfigurieren?

HILFE!!!
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DemoFreak
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Beitrag von DemoFreak »

Ja.
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maxx

Beitrag von maxx »

Ich lese gerade eine Anleitung für die Konfiguration von Fetchmail. Da steht:

"fetchmail erwartet seine Konfigurationsdatei im Homeverzeichnis des Benutzers unter dem Namen ".fetchmailrc" .
Die Emails bitte NICHT als root abholen, am besten einen extra Benutzer dafür erstellen !! "

Heist das für mich im Klartext:

Ich muss jeden einzelnen Benutzer (ich meine die Benutzer der Windows PC´s - die Clients) als Benutzer auf dem Linux-Rechner anlegen?
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo maxx!

Etwas einfacher ist es, wenn du das prog fetchmailconf verwendest.
Das ist auf der SuSE-CD drauf. Einfach nachinstallieren!

Gruß

Klaus
Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Linux her. :)
maxx

Beitrag von maxx »

Hallo Klaus!

Danke für den Tip - mache ich gleich mal!!!

Muss man jeden einzelnen Benutzer (ich meine die Benutzer der Client PC´s) auch auf dem Linux Rechner als Benutzer anlegen?
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DemoFreak
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Beitrag von DemoFreak »

Das muss man nicht, aber es bietet sich aus vielerlei Gründen an. Ich an Deiner Stelle würde es tun, man weiss nie, wozu man es noch benötigen wird. Vielleicht willst Du mal einen Anrufbeantworter und Faxsystem aufbauen, vielleicht mal Samba installieren; es gibt alle möglichen Anwendungsfälle, wo man Rechte und Aktionen benutzerabhängig konfigurieren kann/muss.
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Beitrag von DemoFreak »

Ach, und bzgl. Mailserver: schau Dir mal das Prinzip IMAP an (beispielsweise Cyrus IMAP oder Courier IMAP), das sind einfach ausgedrückt Mailserver, bei denen die Emails auf dem Server liegen bleiben. Dadurch könnten Deine Benutzer Ihre Emails von jedem Rechner aus mit dem Mailprogramm ihrer Wahl betrachten (auch wenn sie mal am Rechner des Kollegen oder mit einem Notebook unterwegs sind), und die Sicherung der Maildaten kann zentral erfolgen.
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maxx

Beitrag von maxx »

...habe jetzt fetchmailconf installiert. Wie komme ich jetzt in dieses Programm rein? (mag ein bißschen blöd klingen, aber ich hab echt keine Ahnung!)

Das mit IMAP kommt für uns - glaube ich - weniger in Frage. Ich muss die Mails schon vom 1un1 Rechner runterladen können. In ein Pop-Account bekommen wir täglich nen haufen Daten rein, die verarbeitet werden müssen.
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Beitrag von DemoFreak »

Wie man in dieses Programm reinkommt? Einfach auf der Konsole (oder in der KDE mittels Start->Ausführen) durch Tippen des Namens des Programms - vermutlich fetchmailconf - gefolgt von beherztem Druck auf [Enter].

Das mit dem IMAP meinte ich anders: dass die Mails von 1und1 von deren POP-Server runtergeladen werden müssen, ist klar. Nur statt sie dann auf dem eigenen Mailserver in Userverzeichnisse zu werfen (wie Du es vorhast) würde ich sie an Deiner Stelle in einem eigenen IMAP-Server ablegen, auf den wiederum die Mailprogramme von den Rechnern im eigenen Netzwerk zugreifen können.
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maxx

Beitrag von maxx »

...ach so! Ist so ein IMAP-Server leichter zu konfigurieren?
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Beitrag von DemoFreak »

Kommt drauf an, wozu Du es in Relation setzt. :)

Er ist ein Zusatz, sozusagen das dritte Programm, welches Du neben postfix und fetchmail noch benötigst, von daher also Zusatzaufwand.
Aber er vermeidet, dass Deine Benutzer sich ihre Mails auf der Linux-Maschine anschauen müssen, denn wenn der Linux-Mailserver sie einmal von 1und1 runtergeladen hat, sind sie dort drauf. Und das willst Du ja sicher keinem Deiner Benutzer zumuten?
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maxx

Beitrag von maxx »

...jetzt verstehe ich nur noch Bahnhof!

Also:

Postfix und Fetchmail ohne weitere Zusatzprogramme geht nicht so wie ich mir das Vorstelle (der Linux Rechner holt die Post ab und die einzelnen Clients holen sich "ihre" Post mit Outlook vom Linux Rechner ab?)???

Mit "nur" Postfix und Fetchmail müssen sich die Benutzer ihre Mails am Linux rechner angucken??? ....das darf auf keinen Fall so sein!
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DemoFreak
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Beitrag von DemoFreak »

Siehste, das dacht' ich mir doch. :D

Dann brauchst Du eben noch ein drittes Programm, welches die Mails dann seinerseits den Mailprogrammen auf den Clients nahebringt. Und eben dafür empfehle ich einen IMAP-Server.

Damit das möglichst smooth über die Bühne geht, würde ich eine umgekehrte Installationsreihenfolge vorschlagen:

1. den IMAP-Server und Postfix. Das funktioniert auch, ohne dass Mails von aussen abgeholt werden, d.h. dann kann man schon mal das Mailsystem auf Funktionsfähigkeit prüfen, während die Benutzer ihre Mails noch wie gewohnt selbst von 1und1 abrufen. Wenn also alle Benutzer sich intern über den neuen Mailserver Mails senden und selbige auch in ihren neuen IMAP-Postfächern betrachten können, und auch Mails, die sie in ihren lokalen Mailprogrammen liegen haben, auf den Mailserver kopieren können und dort immer noch mit ihnen arbeiten können, kurzum, wenn das alles funktioniert, dann

2. fetchmail einrichten, und zwar so, dass es die Mails abholt und auf die geignete Art in die IMAP-Postfächer stopft. Erst dort wird es dann kritisch, d.h. das sollte man einmal mit unwichtigen GMX-Accounts testen, bevor man fetchmail alle produktiven 1und1-accounts abklappern lässt.

Insgesamt hast Du Dir nicht das allereinfachste Gebiet herausgesucht, aber es lohnt sich, das sei Dir versprochen. :)
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carsten
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Beitrag von carsten »

Ich wage mich auch dran...

Qpopper wäre die Alternative zu IMAP; damit bietest du deinen Mail-Clients (Outlook...) einen POP-Server, also ob sies bei gmx abholen würden.

Ich wollte es auch, da mein oller Rechner keine Datensicherung bietet.
Jetzt fliegt mir bald ein PC zu mit Hard-RAID :) da werd ich wohl doch IMAP probieren.

@ Freak: Gute Idee, es von hinten aufzuzäumen :) Das Abholen und Verteilen scheint ja nicht so das große Problem zu sein, eher das Weiterreichen, Versenden , Virenscannen und Spam-Checken...
upload2010
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es geht einfacher

Beitrag von upload2010 »

Wozu noch postfix, sendmail, fetchmail oder sonstwas verwenden (viel zu unsicher, da unüberschaubar was die Konfiguration angeht), wenn man das courier-komplettpaket (http://courier.sourceforge.net/) verwendet.

Da ist alles drin, imap, pop3, smtp, webmail. Nicht einmal ein zweiter (1und1/strato/prosite) mailserverdienst ist erforderlich. Selbst bei dynamischer ip kann man einfach z.B. eine url von no-ip.com einholen (kostenlos) und auf dem Linuxserver im 5-Minutentakt refreshen lassen. Die externen Mails werden vom pop3-server direkt empfangen, die internen verteilt vom smpt und die clients rufen ihre mails über ihre Konten beim pop3-server ab. Kein 1und1 mehr notwendig.
dermichel
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Beitrag von dermichel »

sicher... als DUL emails ausliefern... :-) viel glueck!
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