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Wie heißt die Domain des DNS Servers

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

Moderator: Moderatoren

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Gast

Wie heißt die Domain des DNS Servers

Beitrag von Gast »

Hi,
habe nun nach langem hin und her meinen Internetzugang mit Linux 9.0 (dank eurem Forum) in Gang gebracht. Leider ist die Datenübertragung trotz DSL sehr langsam. Im Forum stand das zusätzlich zu dem Standardgateway (dem lokalen Router), der DNS des ISP`s eingetragen werden muß. Für 1und1 wäre das 194.25.2.129 (?). Welche Domain wird denn da eingetragen. 1und1.de??
Außerdem kann ich nach jeder Konfiguration nicht mehr ins Internet. (Weder Suse noch mit w2k) Ich muß den Vigor 510 USB Adapter ziehen und nach dem hochfahren wieder einstecken. Dann läufts wieder. Was soll ich da tun.


Vielen Dank
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basman
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Re: Wie heißt die Domain des DNS Servers

Beitrag von basman »

Anonymous hat geschrieben:Welche Domain wird denn da eingetragen. 1und1.de??
Nur die IP-Adresse(n) des(/r) Nameserver sind ausschlaggebend. An diese werden Namensauflösungsanfragen (DNS-Requests) geschickt.

Die Domain-Einträge sind zur Bequemlichkeit, wenn man ein oder mehrere Domains sehr häufig benutzt und sich Tipparbeit sparen will.
Wenn man da zum Beispiel uni-freiburg.de einträgt und in den Browser die URL http://www/ eingibt, probiert die DNS-Bibliothek, die vom Browser und von allen anderen Internetprogrammen verwendet wird, zuerst den Host namens www zu finden. Schlägt dies fehl, schickt der DNS-resolver einen weiteren Request raus: www.uni-freiburg.de. Und wenn das ein Treffer ist, verbindet sich der Browser mit dieser, um den Domain-Eintrag ergänzten, URL.

Das Thema Sicherheit wird hierbei auch berührt. Eine Firma, die intern Sub-Domains verwendet, die nicht öffentlich sind (forschung.intranet.bmw.de), sollte mit solchen Domain-Einträgen auf den Client-Maschinen vorsichtig sein. Denn vertippt sich der User, schickt sein DNS-Resolver mehrere Requests an den Nameserver, in denen diese supergeheimen internen Subdomains auftauchen. Je nach DNS-Server setup gelangen auf diese Weise vertrauliche DNS-Informationen nach aussen.

Disclaimer: die im vorigen Absatz erwähnten Domainnamen sind fiktiv. Der Author hat keinerlei Kenntnisse davon, ob sie zufällig gültig sind.

Fazit
  • Privat-User brauchen Domain-Einträge (in der DNS-Resolver Konfiguration) in der Regel nicht.
  • Aus Gründen der Privacy sollte man ohne weitere Vorkehrungen keine privaten/internen Sub-Domains eintragen.
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