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Linux 9.2 mit Samba/NMB

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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MikeZ
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Linux 9.2 mit Samba/NMB

Beitrag von MikeZ »

Hallo,

habe hier einen Windows XP Rechner (192.168.0.2) welcher als DHCP und Router arbeitet.

Auf einem zweiten Rechner (192.168.0.200) habe ich Suse 9.2 Prof. mit Samba laufen. Die IP's lassen untereinander anpingen. Nur mit der Namensauflösung klappt es nicht wirklich. in den log dateien für smb und nmb ist auch alles ok. Hier mal mein derzeitiger stand der smb.conf:

[global]
workgroup = PRIVAT
netbios name = LINUXSERVER
server string = Samba %v als Linux Server
interfaces = 192.168.0.200/255.255.255.0
security = SHARE
os level = 2
wins support = Yes
nbdd support = Yes
hosts allow = 192.168.0.0/255.255.255.0


samba und nmb ist auch ordnungsgemäß gestartet.

unter linux kann ich über die IP auch auf den Windows Shares browsen.

vielleicht habt Ihrjanoch paar Tipps.

Danke - Mike
franz2000
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Beitrag von franz2000 »

versuche mal den linuxrechner als "wins-server" unter windows (direkt oder über den dhcp) einzutragen. dann klappt es meistens.

Gruß,
Franz
MikeZ
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Beitrag von MikeZ »

Danke - jetzt funktioniert das anpingen untereinander. Wieder etwas dazugelernt.

Wenn ich im Linux im Dateiexplorermit smb:/ mir die Rechner im Ntzwerk auflisten lassenmöchte kommt immer folgender Fehler: "Keine Arbeitsgrupen im lokalen Netzwerk auffindbar".

Andersrum sehe ich im Windows zwar den linuxrechner in der Arbeitsgruppe aber kann nicht auf Ihn zugreifen.

Gruß Mike
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Windows-Zerstoerer
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Beitrag von Windows-Zerstoerer »

Ja, das selbe Problem habe ich auch - falls irgendwer eine Lösung findet - her damit ;-)
versuche mal den linuxrechner als "wins-server" unter windows (direkt oder über den dhcp) einzutragen. dann klappt es meistens.
bei mir ist das ein Netz aus 3 PCs (Win98, WinXP und DualBoot XP & SuSE9.2) - muss ich das mit den wins-Servern dann auf allen PCs machen (habe in Swat extra Wins deaktiviert)? Der PC soll nur ein ganz normales Abeitsgruppenmitglied sein.
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maier
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Beitrag von maier »

Hallo
Habe auch ein Netzwerk mit SUSE 9.2 / WIN2000 / WIN98 als Druckerserver. kann gegenseitig zugreifen ohne probleme, hier meine smb.conf

# Samba config file created using SWAT
# from 127.0.0.1 (127.0.0.1)
# Date: 2005/01/09 20:11:41

# Global parameters
[global]
workgroup = workgroup
netbios name = Athena
interfaces = 192.168.0.1/255.255.255.0
encrypt passwords = yes
wins support = Yes
security = SHARE
writeable = yes
browseable = yes
null passwords = Yes
keepalive = 30
map to guest = Bad User
os level = 3
# ldap idmap suffix = ou=Idmap
# ldap machine suffix = ou=Computers
socket options = SO_KEEPALIVE IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY
comment = athena
read only = No
guest ok = Yes

[homes]
comment = Home
path = /home/maier/
read only = no
guest = ok
browseable = yes
create mask = 0755
writeable = yes
force create mode = 0755
force directory mode = 0755

[printers]
comment = All Printers
path = /tmp
create mask = 0700
printable = Yes
browseable = No
public = yes
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Windows-Zerstoerer
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Beitrag von Windows-Zerstoerer »

ich habe deine smb.conf übernommen und die Arbeitsgruppe und den Computernamen angepasst, aber die Namensuaflösung funktionioert immernoch nicht (weder per ping noch per nmblookup). Jetzt klappt auch die Auflösung von RALFLINUX (Name des Linux-PCs) auf den Windows-Rechnern nicht mehr. Zugriff per IP klappt vom XP-PC auf den Linux-Rechner und umgekehrt, aber weder von 98 -> Linux noch Linux -> 98.

Welche Dienste bei Samba sind eigentlich wofür zuständig? Ich habe 3 Dienste, die damit zu tun haben scheinen: smb, smbfs und nmb.
/etc/init.d/smb status liefert bei mir "running", das scheint ok zu sein.
/etc/init.d/smbfs status liefert "unused". Was heißt das?
/etc/init.d/nmb status liefert "dead". Das klingt wirklich nicht so als sei es ok. Alle Versuche, nmb korrekt zum starten zu bewegen, scheitern:

Code: Alles auswählen

# /etc/init.d/nmb status
Checking for Samba NMB daemon                                        dead
# /etc/init.d/nmb stop
Shutting down Samba NMB daemon  Warning: daemon not running.         done
# /etc/init.d/nmb start
Starting Samba NMB daemon - Warning: /var/run/samba/nmbd.pid exists. failed
danach habe ich diese /var/run/samba/nmbd.pid gelöscht und es nochmal versucht:

Code: Alles auswählen

# /etc/init.d/nmb start
Starting Samba NMB daemon                                            failed
seltsamer weise meldet swat für alle drei "Daemons" (smbd, nmbd und winbindd) "inaktiv", nach Klick auf "alle Starten" läuft nur winbindd. Was machen diese Daemons und wo liegt der unterscheid zu den Diensten?
Und wie bewege ich nmb(d) dazu, sich zu starten?
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Wenn ihr Probleme mit der Namensauflösung habt dann schaltet doch mal testweise alle Firewalls ab (Linux + Windows).
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Windows-Zerstoerer hat geschrieben: seltsamer weise meldet swat für alle drei "Daemons" (smbd, nmbd und winbindd) "inaktiv", nach Klick auf "alle Starten" läuft nur winbindd. Was machen diese Daemons und wo liegt der unterscheid zu den Diensten?
Das hatten wir hier schon mehrfach daß der SWAT das nicht richtig anzeigt. Überprüfe mal in der Konsole:

rcsmb status
rcnmb status
rcwinbind status

smb = Samba
nmb = Netbios Namensauflösung
winbind = Mapping Linux-Windows IDs (oder so ähnlich)
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Beitrag von Windows-Zerstoerer »

Die Firewll auf dem Linux-Rechner ist ausgeschaltet, die auf dem Windows-PC nicht - kann es an der Firewall liegen, wenn die Auflösung zwishcne Windows-PCs problemlos läuft? Ich kann es momentan nicht mit deaktivierter Firewall auf dem Windows-PC testen weil die PCs beide belegt sind.

Code: Alles auswählen

# rcsmb status
Checking for Samba SMB daemon                                        running
# rcnmb status
Checking for Samba NMB daemon                                        dead
# rcwinbind status
Checking for Samba  WINBIND daemon                                   unused
was heißt eigentlich dieses "dead"?
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Beitrag von Windows-Zerstoerer »

Ich habe jetzt eine "Versuchsreie" gemacht, da alle 3 PCs unbesetzt waren. Damit ihr die Namen versteht:
GERHARD ist der 98er-PC
WINXP ist der XP-PC
RALFLINUX ist der Linux-PC
GRUPPE ist die Arbeitsgruppe

1.) Auf den Windows-PCs die Firewall auf "Alles zulassen" gestellt
Dann klappt, wenn WINXP läuft, die Namensauflösung der beiden anderen PCs auf RALFLINUX (also nmblookup GERHARD bzw. WINXP). nmblookup GRUPPE liefert mir die IPs von GERHARD und WINXP, nmblookup -M GRUPPE die von WINXP. Auf allen drei PCs sind GERHARD und WINXP in den Browselisten zu sehen, RALFLINUX jedoch nicht. nbmlookup RALFLINUX klappt nicht, genauso wenig wie ping RALFLINUX auf GERHARD und WINXP. Zugriff auf die Windows-PCs von Linux per smb://WINXP bzw. GERHARD klappt wunderbar.
Auch nach einem Neustart aller PCS bleibt es so. Wenn allerdings WINXP nicht läuft, Liefert nmblookup RADPROFIS ein "qeury failed", nmblookup GERHARD klappt noch, die Browselisten klappen alleridngs nicht mehr. Zugriff per smb://GERHARD klappt.

2.) Auf den Windows-PCs die Fireall ganz normal aktiviert.
Namnesauflösung klappt auf dem Linux-PC garnicht, auf den Windows-PCs könnenn nur die Windows-PCs aufgelöst werden. Die Browselisten der Windows-PCs enthalten nur die Windows-PCs. Zugriff per IP klappt von WINXP nach RALFLINUX und umgekehrt, aber weder GERHARD->RALFLINUX noch RALFLINUX->GERHARD.

Es sieht also so aus, also würden die Firewalls die Broadcast-Pakete, die Linux zur Namensauflösung schickt, blockieren, unter sich aber eine andere Art der Nmensauflösung verwenden. Das ist aber auch das einzige an dem ganzen Treiben, was ich verstehe...
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