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Probleme mit mounten/anbinden von Speichermedien.{9.1/9.2}

Alles rund um Hardware, die unter Linux läuft oder zum Laufen gebracht werden soll

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misiu
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Probleme mit mounten/anbinden von Speichermedien.{9.1/9.2}

Beitrag von misiu »

Betrifft SuSE 9.1/9.2:

Oft gibt es Probleme mit setzen der Rechte für die
beim Start angebundenen Speichermedien (Festplatten, Speichersticks etc.),
bzw. beim Anbinden / Mounten selbst.

Daher ist es oft nötig manuelles Bearbeiten der Datei:
/etc/sysconfig/hotplug .

Es ist möglich , die Autoerkennung teilweise abzuschalten
, d.h. es wird , dass mounten / anbinden unterbunden.
Um dass zu erreichen wird in der /etc/sysconfig/hotplug
der Parameter

Code: Alles auswählen

HOTPLUG_DO_MOUNT=no
gesetzt.

Das hat den Vorteil, dass wenn irgend ein Gerät
einsteckt wird und keine entsprechenden Kernel-Module
geladen sind, dann macht es Hotplug .

Dieser mountet aber keine Geräte!

Dieses Gerät muß dann von Hand,
oder mit einer Verküpfung auf dem Desktop
angebunden werden.Wenn es mit einer Verknüpfung gemacht wird,
wird auch selbst erstellte Eintrag
aus der fstab gelesen,
mit den selbst erstellten Optionen.

Diese Lösung wurde vom K-Meleon erarbeitet.

Problem mit USB-Unterstützung gelöst {SuSE 9.1/9.2}

Hallo Leute !! Very Happy

ich hatte die selben Erfahrungen mit einem USB-Stick und einer USB-Festplatte. Das Problem bei mir war, wenn ich die Verbindung zwischen Festplatte und PC hergestellt habe, mountete das System die eine platte vier mal und warf auch vier mal die selbe Fehlermeldung ( Datei kann nicht geöffnet werden) aus. In der mtab fand ich dann vier zusätzlich gemountete Festplatten mit langem Gerätecode.
Ich habe dass Problem gelöst in dem ich in Yast das Partitionstool aufgerufen habe. In der Partitionstabelle wurden die vier gemounteten Festplatten angezeigt mit irr witzigen Größen. Ich habe dann über den Expertenmodus die Partition sda gelöscht und anschließend die Partitionstabelle erneut einlesen. Die jetzt erschienen sda Partition habe ich als primär angelegt. Dann nicht formatieren und fat32 auswählen. In den Optionen für fstab noch für Benutzer mountbar und nicht bei Systemstart mounten markieren. Denn Mountpoint musste ich jetzt festlegen ( /media/usb-storage ), nach der Installation und erneuten mounten der Festplatte wurde ein automatisch neuer Mountpoint festgelegt, der wie folgt aus sieht ( /media/usb-storage-1000E00000003734:0:0:0p1).
Das selbe habe ich mit dem usb-Stick gemacht. Die neuen Mountpoints nicht ändern sonst funzt es nicht mehr. Anschließend zwei Icons auf dem Desktop erzeugt und fertig.

Ps: denn Tip für die Lösung habe ich vom Suse online Support

ich hoffe ich konnte helfen Very Happy / jogi

Anleitung : Probleme mit USB-Stick

1.Vom na-cx bereitgestellt:

Problem: USB-Sticks werden zwar erkannt, können aber unter Linux nicht eingebunden werden. Unter Windows werden Sie korrekt erkannt.
Fehlermeldung:"mount: /dev/sdX ist kein gültiges blockorientiertes Gerät"

Ein kurzer, aber genauer Blick mit "fdisk /dev/sdX" als root auf Konsole verrät mehr.
Dort werden dann diverse Partitionen angezeigt und auch Partitionsfehler.
D.h. die Partitionstabelle ist komplett im A....!
Sowas kann selbst unter Windows zum Datenverlust führen! Und Linux weigert sich, verständlicherweise, solch einen Schrott einzulesen.

Lösung:
! Vorhandene Daten bitte vorher Sichern !
! für Schäden wird keine Haftung übernommen !
- unter linux als root fdisk ausführen
- alle Partitionen löschen -> d und danach Nummer eingeben, wiederholen bis alles gelöscht, meistens Nummer 1 - 4 belegt
- neue Partition erstellen -> n danach 1 und mit Enter bestätigen, nur eine Partition erstellen
- Partitionstyp auf W95 FAT32 setzen -> mit t danach mit c auf Winformat setzen
- speichern
- neu formatieren (es bietet sich im Notfall bei mangelndem Windows auch eine Win98 Startdiskette mit format.exe an)
- fertig.

Anmelden als root auf Konsole oder per su auf Terminal unter X.
Code:
# fdisk /dev/sdX
# d
# n
# t
# w

2.Bei Problemen mit Speichermedien, kann dass Anbindung-Verhalten
gesteuert werden (Betrifft SuSE 9.1 / Dank an
Markus Wagner):
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=38631
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