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dd befehl

Alles rund um die verschiedenen Konsolen und shells sowie die Programmierung unter Linux

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carsto
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dd befehl

Beitrag von carsto »

Hallo,

ich möchte den DD einsetzen um meine Platte zu duplizieren.
Wie muss ich den bs Parameter setzen, wonach sollte man sich da richten ??

cu Carsten.
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

Mach das doch mit mkCdRec
http://mkcdrec.indyramp.net/project/index.html
http://mkcdrec.indyramp.net/project/utilities.html

Das kann auch mit Win-Partitionen und übers Netz via NFS
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reini123

Re: dd befehl

Beitrag von reini123 »

hi,
kommt vorallen darauf an wohin Du Deine Platte sicherst !?
Auf dat z.B wird ein `dd if=/dev/hdd of=/dev/dat bs=32768` ziemlich das Maximum sein damit Dein Stream nicht abreist !
Aber mit `info dd` solltest Du einige Informationen bekommen !?

Mƒg ®êïñï
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carsto
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Beitrag von carsto »

Hi,
wollte eigentlich auf einer anderen Platte sichern, um im Notfall direkt von der anderen Platte booten zu können.
Was ist dabei zubeachten, was ist mit der Swap-Partition etc ??

cu Carsten.
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robi
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Beitrag von robi »

Solange beide dd Bereiche auf Platten liegen ist es für die reine Funktion egal welche bs du einsetzt, wenn möglich ein vielfaches der Blockgröße mit der auch intern auf die Festplatte zugegriffen wird und so dass die einzelnen Blöcke vom Bussystem nicht gesplittet werden müssen, dass beschleunigt den Kopiervorgang ungemein. In der Praxis sollten sich bs von 8k 16k 32k oder 64k als recht günstig erwiesen.

Wenn es ich um eine baugleiche Platte handelt, dann kannst du einfach die gesammte Platte kopieren, dann sind beiden Platten identisch, einschließlich ihrer Partitionierung und der MBR.

zB dd if=/dev/hda of=/dev/hdc bs=....

robi
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robi
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Beitrag von robi »

Wenn du es dir erlauben kannst, dann ist es günstig wenn du die Filesysteme vorher unmounten kannst. Beim rootfilesystem müsstest du komplett von CD booten und dann erst mit dd.
Bei geöffneten Filesystemen entstehen beim kopieren inkonsitente Filesysteme( ähnlich als wenn system abgestürzt ist, allerdings ist das alter der einzelenen letzten Dateien zT unterschiedlich) die zwar fsck in 99.99% der Fälle problemlos bereinigen kann, aber zB bei laufenden Datenbanken können gerne mal Inkonsitenzen entstehen, die nicht so leicht zu bereinigen sind.
sicher ist sicher

robi
admine
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Beitrag von admine »

@carsto

und warum schaust du dir nicht mal mkcdrec an (siehe Tipp + Link's von oc2pus)??
Damit geht das alles, was du machen willst ;)
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carsto
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Beitrag von carsto »

mkCDRec ist das denn nicht nur für Sicherung auf CD??
Ich möchte das der Server in meinem Fall die Platte komplett auf die andere kopiert, so dass die Sicherungsplatte dann voll einsatzbereit ist.

cu Carsten.
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

mkCDrec makes a bootable (El Torito) disaster recovery image (CDrec.iso), including backups of the linux system to the same CD-ROM (or CD-RW) if space permits, or to a multi-volume CD-ROM set. Otherwise, the backups can be stored on another local disk, NFS disk or (remote) tape.
klaro :)
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carsto
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Beitrag von carsto »

okay ich habe nen MySQL noch laufen, aber ich könnte den Dienst ja vorher beenden und nach der Sicherung wieder starten.

Oder hat jemand ne bessere Idee wie ich einmal in der Nacht die Platten kopieren/spiegeln kann ??

cu Carsten.
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

ja, mkcdrec kann ein pre-script und ein post-script starten.

d.h. mkcdrec stoppt deine mysql vor dem backup und startet es anschliessend wieder neu ... echt cooles Tool ;)
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carsto
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Beitrag von carsto »

kann DD eigentlich nach einem Copy auch die Partitionen/Platten vergleichen ??
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

was willst du denn jetzt wieder mit dd :)

wenn dich dd sooooo gegeistert, dann lies dir doch einfach mal die man-page von dd durch .... (man dd)

und bedenke, dd erzeugt eine 1:1 Kopie deiner Platte/Partition. D.h. wenn du eine 20GB Platte auf eine 40GB Platte sicherst, wird aus der 40 GB auch eine 20GB Platte. Und ohne weitere "Tricks" ist die auch NICHT bootbar!

Warum nutzt du nicht einfach die empfohlenen Tools?
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gaw
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Beitrag von gaw »

Der Befehl dd (nicht DD!) dient eher zum schnellen Sichern eines Bootrecord oder eines mbr, zum Erzeugen eines image einer floopy oder einer CD, die sich dann per loop back mounten lassen. Das Kommando dd kann auch zur Analyse verseuchter Medien genutzt werden, zum Beispiel um eine 1:1 Kopie eines Images zu erzeugen, dass wir dann mit einem Hexeditor nach Virensignaturen untersuchen können, ohne das Medium einzubinden . Das Werkzeug dd ist für viele solcher Zwecke ausserordentlich hilfreich, allerdings gilt: wer dd verwendet, sollte wissen was dd macht oder die Finger davon lassen.

Eine Sicherung einer Festplatte mit dd lässt sich zwar durchführen, sie dauert aber entschieden zu lange und es findet keine Kompression statt. Beides hängt miteinander zusammen. Du könntest zwar den output von dd über eine pipe zu einem Komprimierer jagen aber dann müsstest du beim Vergleich das ganze reversibel gestalten. Wenn du das testen willst probier es halt, niemand hält dich davon ab aber verlang nicht dass andere diesen Weg gehen, denn es geht anders bequemer.

Das Programm dd ist eben ein Bytekopierer und kein ghost-Ersatz. Es fehlen die Optionen die einem das Arbeiten erleichtern. Zum byteweisen Vergleich zweier Dateien gibt es unter Linux/Unix andere Programme ganz nach dem Motto eines vernünftigen basictool sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Willst du wirklich mit Werkzeugen auf diesem Level arbeiten kannst du selbstverständlich Sektor für Sektor auslesen und diese (oder die hexdumps) mit diff vergleichen, auch davon hält dich niemand ab.

Für das regelmäßige Imageziehen einer Festplatte gibt es allerdings bessere Programme und die würde ich an deiner Stelle nutzen (siehe z.B. Links von oc2pus). Du würdest ja auch nicht vorschlagen mit einem Hammer und einem Meißel die Radschrauben eines Formel1 Wagen während eines Boxenaufenthaltes zu lösen auch wenn dies theoretisch machbar ist....

mfg
gaw


ps: Andere Alternative neben mkcdrom wäre gl4: http://sourceforge.net/projects/g4l/
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carsto
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Beitrag von carsto »

Hallo,
die Alternative mit dem Ghost bei SourceForge klingt auch nicht schlecht.
Ich sollte vielleicht noch etwas sagen zudem was ich wirklich will.
Der Rechner soll eigenständig ein Image von sich selbst in gewissen Zeitintervallen anlegen.
Hierzu dient Ihm eine baugleiche Festplatte.
Zusätzlich werden natürlich die wichtigen Daten mit Tar/Gz gepackt und per CD/DVD gesichert.
MkCDRec scheint mir nur Images auf CD/DVD zuziehen und nicht auf eine lokale Festplatte, oder sehe ich das falsch ??

cu Carsten
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

carsto hat geschrieben:MkCDRec scheint mir nur Images auf CD/DVD zuziehen und nicht auf eine lokale Festplatte, oder sehe ich das falsch ??
ja das siehst du falsch ....

und wenn du dir mal die Mühe machen würdest dir den link genau anzuschauen, hättest du das längst entdeckt ....
Otherwise, the backups can be stored on another local disk, NFS disk or...
und damit habe ich jetzt auch genug mit diesem Thread ... lesen musst du schon selber ;)
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gaw
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Beitrag von gaw »

@oc2pus nicht so laut, man erschrickt sich ja richtig und außerdem das stört den sound of silence.....:)

@carsto, warum richtest du eigentlich nicht sofort RAID 1 beim Installieren ein? Wäre das bei deinem Szenario nicht wesentlich sinnvoller?


mfG
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carsto
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Beitrag von carsto »

Raid 1 geht das mit einem Software-Raid denn auch mit der Boot-Platte?
Meine gelesen zu haben das der Software-Raid nicht mit der Boot-Platte geht.
Welche Hardware-Raid-Controller kannste denn so empfehlen ? @gaw

cu Carsten
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Beitrag von gaw »

Ich weiß nicht wo du deine Informtionen holst. Lediglich die 30-120MB große boot-Partition als /boot ins Verzeichnissystem wird bei einem Softraid 1 nicht mitgespiegelt. Die läßt sich aber per tar oder pax gesondert sichern. Alle anderen Partitionen werden gespiegelt. Nähres dazu hier:
http://www.selflinux.org/selflinux/html ... _raid.html
oder im SUSE LINUX – Administrationshandbuch
Kapitel 1. Die Installation / 1.9. Soft-RAID....

Es gibt mehrere SCSI-Raidcontroller, für die es Treiber unter Linux gibt, näheres steht zum Beispiel hier:
http://www.ram.org/computing/linux/dpt_raid.html
Unter dem Kernel 2.6 sind nicht alle Hardwarelösungen lauffähig, näheres dazu hier:
http://portal.suse.com/sdb/de/2004/04/91_fakeraid.html

Wie gesagt ein Software-Raid I ist aber meistens preiswerter und erfüllt den Zweck der Sicherung auch. Es lässt sich mit Yast relativ einfach konfigurieren. Noch einmal das Software Raid setzt auf Partitionen auf, die sinnvollerweise auf verschiedenen Platten angeordnet sein sollten. Die zu spiegelnden Partitionen (RAID I) müssen lediglich gleich groß sein.

Daher kann auch eine einzelne Partition ausgenommen werden, zum Beispiel /boot. Die max etwas über 120 MB lassen sich aber locker im nachhinein sichern. Sooft arbeitet man eigentlich nicht in diesem Verzeichnis dass eine Spiegelung absolut notwendig ist. Das ist die Boot-platte nichtmitgespiegelt wird ist wie gesagt Unsinn.


mfG
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