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Load Share über zwei Netzwerkkarten bei einem FileServer

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

Moderator: Moderatoren

gaw
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Registriert: 28. Sep 2004, 16:33

Beitrag von gaw »

Du hast dein Netz doch schon organisiert. Ein weiteres Subnetting ist also nicht mehr nötig. Nun fragt sich, ob der Traffic physikalisch getrennt läuft, nur dann macht das ganze einen Sinn.
Also kannst du deine Netzwerkkarten so anschließen, dass du den Verkehr physikalisch getrennt laufen lassen kannst, wobei ein gemeinsamer Verkehr nur über die Backplanes laufen darf?

Beispielsweise Netzwerkkarte 1 kontaktiert nur ein Haus (172.168.2.0) und Netzwerkarte 2 nur zwei Häuser(172.16.4.0 172.16.6.0) (Obwohl sich dann eine dritte Netztwerkkarte anbietet)?


Das ist Voraussetzung, ohne dem geht es schlecht.

Wenn das geht, ist der Rest allerdings simpel.

mfG
haw
gaw
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Beiträge: 464
Registriert: 28. Sep 2004, 16:33

Beitrag von gaw »

Ich habe deine geänderte Anwort gelesen, wenn sich die Netzwerkkarten so anschließen lassen, sollte es klappen. Du musst nur die IP-Adressen so vergeben, dass die Netzwerkkarten im entsprechenden IP-Netz liegen. Das ist schon alles. Und die Anwender müssen sich daran gewöhnen, den Sambaserver unter der jeweilig neuen IP-Adresse anzusprechen. Aus Symmetriegründen würde ich aber eine dritte Netzwerkkarte anschließen, so teuer sind die wirklich nicht ;)

Das Routing legst du über die Routingregeln fest, es kann, muss aber nicht über die Samba-Mühle laufen. Das entscheidest du, mit dem Setzen der Routen. Allein die Präsenz in zwei Netzen bedeutet nicht, dass die Pakete vin Haus 4 nach Haus 6 oder umgekehrt geroutet werden. Wenn dein Routing bisher läuft, sollte es eigentlich auch weiterhin ohne Änderung laufen.

Alles klar?

mfG
gaw
carsten
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Beitrag von carsten »

@gaw, @dermichel

Ich hab von euch beiden ne hohe Meinung, insbesondere auch fachlich.
Ich bitte euch beide, die persönlichen Angriffe zu unterlassen. Sie sind weder hilfreich noch gehörts zum Thema.

Mißverständliches kann man auch mit neutralen Worten aufzeigen; auch groben Unfug (den ich nicht sehe) kann man neutral kommentieren, sinnvollerweise mit kontruktivem Vorschlag.
Wir wissen aber auch alle, daß es mehrere Wege zum Ziel gibt.

In diesem Sinne weiterhin ein gutes Miteinander.
Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)
don.redhorse
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Beitrag von don.redhorse »

gaw hat geschrieben:Ich habe deine geänderte Anwort gelesen, wenn sich die Netzwerkkarten so anschließen lassen, sollte es klappen. Du musst nur die IP-Adressen so vergeben, dass die Netzwerkkarten im entsprechenden IP-Netz liegen. Das ist schon alles. Und die Anwender müssen sich daran gewöhnen, den Sambaserver unter der jeweilig neuen IP-Adresse anzusprechen. Aus Symmetriegründen würde ich aber eine dritte Netzwerkkarte anschließen, so teuer sind die wirklich nicht ;)

Das Routing legst du über die Routingregeln fest, es kann, muss aber nicht über die Samba-Mühle laufen. Das entscheidest du, mit dem Setzen der Routen. Allein die Präsenz in zwei Netzen bedeutet nicht, dass die Pakete vin Haus 4 nach Haus 6 oder umgekehrt geroutet werden. Wenn dein Routing bisher läuft, sollte es eigentlich auch weiterhin ohne Änderung laufen.

Alles klar?

mfG
gaw
Das ist antürlich die einfachste Lösung, drei Netzwerkkarten, eine für jedes Haus. Alles wie gehabt, je Haus ne nen eigenes /24 Netz.

Jau, dass liesst sich gut. Habe noch ne Kinston Karte liegen (DEC Chip), die kommt da rein.

Die Lösung ist soo einfach, da konnte man ja nicht drauf kommen...

Besten Dank in die Runde!
don.redhorse
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Registriert: 15. Jan 2005, 00:02

Beitrag von don.redhorse »

Moin,

habe es jetzt soweit eingerichtet:

Drei Netzwerkkarten
eth0 172.16.2.9/24
eth1 172.16.4.9/24
eth2 172.16.6.9/24

Die drei NICs in die smb.conf eingetragen, Netzwerk und Samba neu gestartet.

Greife ich jetzt mit einem Rechner mit der IP 172.16.4.241/21 (mein eigener) auf \\172.16.2.9\public\ zu wird die Verbindung zwischen 172.16.4.9 und 172.16.4.241 hergestellt.

Zeitgleich eine Verbindung von 172.16.6.244/21 auf \\172.16.2.9\public\ wird auf 172.16.6.9 geroutet.

Kopieren beide Rechner habe ich ne Netzlast von runden 16 - 18 MBytes/s. Mit iptraf kann man wunderbar sehen das die Rechner sich richtig connecten.

Es gibt also keine Änderung für die User, alle Laufwerksverbindungen auf die 172.16.2.9 können so bleiben wie sie sind.

Wenn alle drei Netzwerkkarten benutzt werden liegt die CPU noch bei knapp über 10% Idle, der Traffic liegt dann bei rd. 24 MByte/s. Vorher waren es rundweg 8 MBytes/s, also ne satte Verdreifachung.

Damit kann jedes Haus nun separat auf den Server zugreifen, ohne das es eine weitere Änderung gibt.

Mit dieser Lösung kann ich sehr gut leben, danke nochmal!
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