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Welche Serverhardware für 15-20 Terminals?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

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hobbesbw
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Beiträge: 2
Registriert: 13. Jan 2005, 19:29

Welche Serverhardware für 15-20 Terminals?

Beitrag von hobbesbw »

Hallo!

Ich plane für meine Schule einen Computerpool mit 15-20 Terminals (Pentium I mit IntelEtherexpress100 und PXE-Boot)

Wie leistungsfähig muss die Serverhardware sein? Je weniger diese kostet, desto mehr ist für vernünftige Displays, Rechnerschrank etc über...
Es wird vor allem mit Gnome, OpenOffice, gimp und firefox gearbeitet werden.
Ich vermute, dass viel vom verfügbaren Hauptspeicher abhängt und habe an mindestens 2GB gedacht.

Lohnt es sich, in ein Dual-Prozessor-System zu investieren, oder bringt es mehr, das Geld in schnelle Platten zu stecken?
Sollte es schon ein Opteron/Xeon-System sein, oder kann man auch mit einem (Second-Hand) Dual-PentiumIII leben?
Bietet ein Singleprozessorsystem ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis? Ist hier ein AMD64 eine gute Wahl?

Vielleicht mag jemand seine Erfahrung mit ltsp-Servern mit mir teilen :)

Ich bin über Anregungen, Empfehlungen und Tipps sehr dankbar!

mit freundlichen Grüßen,

Marek Czernohous
Minix-XT-HOWTO
gehostet auf einem 8Mhz Philips XT
http://marek.ath.cx:8080
mikeb
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Beiträge: 10
Registriert: 13. Jan 2005, 19:51

Beitrag von mikeb »

moin moin

meine Erfahrungen zeigen, dass sehr viel von den Festplatten abhängt, Ram natürlich auch.

Dual P4 Xeon finde ich schon fast übertrieben, dual P3 reicht in den meisten Fällen locker (steht auch bei mir).
Bei den P4 Xeons, A64 musst du zusätzlich zum hohen anschaffungspreis mit einer sehr hohen Leistungsaufnahme rechnen => $tromko$ten und viele Lüfter, welche auch wieder ausfallen können..

Wenn du "ressorcensparende" Programme benützt (z.B. abiword, gnumeric, xfce, und ein schlankes Linux (meine Empfehlung: debian, auch wenn ich hier im suse forum bin :D ) ) dann könntest du weiter an der Hardware sparen.

Mfg mike
Gast

Beitrag von Gast »

mikeb hat geschrieben:meine Erfahrungen zeigen, dass sehr viel von den Festplatten abhängt
Interessant! Hat ein SCSI-System hier Vorteile gegenüber IDE bzw. S-ATA? Oder lohnt das eher nicht...
mikeb hat geschrieben:Dual P3 reicht in den meisten Fällen locker (steht auch bei mir). Bei den P4 Xeons, A64 musst du zusätzlich zum hohen anschaffungspreis mit einer sehr hohen Leistungsaufnahme rechnen => $tromko$ten und viele Lüfter, welche auch wieder ausfallen können..
Genau deswegen würde ich mich gerne um einen Dual-Xenon oder Opteron drücken... Dual-PIII-Server sind als Second-Hand-Geräte mittlerweile gut verfügbar/bezahlbar, so dass mehr Kapital für den Hauptspeicher zur Verfügung steht... [/quote]
mikeb hat geschrieben: Wenn du "ressorcensparende" Programme benützt (z.B. abiword, gnumeric, xfce, und ein schlankes Linux (meine Empfehlung: debian, auch wenn ich hier im suse forum bin :D ) ) dann könntest du weiter an der Hardware sparen.
Mit Abiword bin ich noch nicht richtig warm geworden...xfce müsste ich mir mal ansehen. Ich bin eigentlich fluxbox-Fan, aber für den Schulbetrieb ist das doch sehr spartanisch. Bringt xfce einen Dateimanager mit?

viele Grüße,

Marek Czernohous
mikeb
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Beiträge: 10
Registriert: 13. Jan 2005, 19:51

Beitrag von mikeb »

Interessant! Hat ein SCSI-System hier Vorteile gegenüber IDE bzw. S-ATA? Oder lohnt das eher nicht...
mit S-ATA kenn ich mich ehrlichgesagt nicht aus. IDE Platten haben doch eine überdurchschnittliche Ausfallrate, darum sind vielleicht SCSI Plattem im Server keine schlechte Wahl.

Bei mir läuft nur eine SCSI Platte, jedoch muss mein Server weniger Clients bedienen. Ständige Schreib/Lese geräusche sind jedoch trotzdem zu hören.

Ein Raid system wäre hier wsl hilfreich.


XFCE wurde - wie Gnome auch - mit dem GTK toolkit gemacht. Somit laufen GTK Programme (andere natürlich auch :) ) sehr gut. XFCE ist sehr schnell und einfach zu bedienen (bei uns in der schule wurden gerade 4 "Testrechner" mit XFCE installiert).
Ein Dateimanager ist integriert.
http://www.xfce.org
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