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LINUX 9.1 kann das Internet via lan nicht an XP weiterleiten

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

Moderator: Moderatoren

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BuRn
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LINUX 9.1 kann das Internet via lan nicht an XP weiterleiten

Beitrag von BuRn »

Hallo liebe Linux Freunde,

ersteinmal wollte ich mich bei Euch bedanken, denn durch dieses Forum hab ich in kürzester Zeit als Anfänger sehr viel dazu gelernt. was zb das richtige Connecten mit SAMBA angeht, dank gebührt hierfür dem weltklasse VIDEO tutorial, dass in diesem Punkt keine Fragen meinerseits offen lies. nun hab ich leider ein Problem, für das ich bei längerer suche hier im Forum noch keine klare Lösung gefunden habe.

Hier die Problemstellung :

ich kann troz richtig eingestelltem routing keine internetverbindung von suse linux 9.1 prof zu --> Windows xp (sp2) herstellen.

zur erläuterung :

DSL (T-Online) modem läuft auf linux via ppp über internet mit folgender config :

ip : 192.168.2.22 subnetzmaske : 255.255.255.0

ausserdem befindet sich auf linux ein weiterer eth controller der mit meinem winxp direkt per crossover kabel verbunden ist :

ip : 192.168.1.2 subnetzmaske : 255.255.255.0


Windows xp läuft mit folgenden einstellungen :

ip : 192.168.1.1 subnetzmaske : 255.255.255.0

gateway 192.168.1.2 DNS 192.168.1.2


ich hab das standart gateway von linux auf die dsl verbindung gesetzt sprich auf 192.168.2.22

allerdings ist es mir troz dieser einstellungen noch nicht gelungen die internetverbindung von linux auf dem xp rechner zum laufen zu bekommen.

habe bei der Linux FW alle ports freigegeben trozdem funktioniert nichts.
kann zwar die rechner sich gegenseitig anpingen lassen und bekomme zudem über das samba lan in xp eine fileverbindung zustande.

doch das inet mag irgendwie nicht auf XP laufen.

Leider fehlt mir als Linux Anfänger noch die Erfahrung um einfach dem logischen generellen Weg zu folgen. falls es leider keinen anderen ausweg als Squid geben sollte, so bitte ich euch darum, mir im einfachen zu erklären wie dies funktioniert !!!

WAS HAB ICH FALSCH GEMACHT ???

MfG

BuRn
N1664
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Beitrag von N1664 »

mach ma den dns-server eintrag bei den microshit rechner wech
dann müsste es eig gehen!!!
kann auch sein, dass du da den dns-server von deinem provider eintragen musst
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

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Greunke
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Beitrag von Greunke »

Mit zwei Netzwerkkarten ist das ein bisschen schwieriger als mit einer Netzwerkkarte und Switch.

Hast du ein Switch mit dem du die "kleine Variante" ausprobieren kannst?
Der Vorteil ist, dass du nur eine IP hast, über die die Internetverbindung geholt werden kann.

Eine andere Theorie könnte sein, dass das SP2 nicht so will wie es soll. Und es ist schwierig, im Microsoft-Firewall-Kram da noch durchzuschauen.
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gaw
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Beitrag von gaw »

Der Linuxrechner kann nicht über 192.168.2.22 mit dem Internet verbunden sein, dass ist Schwachsinn, weil private Adressen im Internet nicht geroutet werden. Entweder du belegst die Ethernet-Schnittstelle doppelt oder du hast ein DSL-Router (wird von manchen Herstellern oft als DSL-Modem bezeichnet um noch teurere Router zu verkaufen) davorsitzen mit dem dein Linuxrechner verbunden ist.

Im Fall dass du tatsächlich direkt mit dem Internet verbunden bist, deine Schnittstelle ppp0 also eine IP-Adresse vom Provider bekommst, solltest du physikalsichen Schnittstelle die Adresse 0.0.0.0 vergeben. Deine andere Schnittstelle sollte dann die Nummer 192.168.1.2 erhalten.

Nun musst du auf dem Linuxrechner Forwarding und Masquerading erlauben:

echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_dynaddr

und mit iptables das Masquerading einschalten:

/usr/sbin/iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE

Nun sollte dein Windowsclient das Internet kontaktieren können vorausgesetzt du hast 192.168.1.2 als default Gateway eingetragen. Aber Vorsicht! Dein Router läuft ohne Paketfilter. Du solltest dir danach ein kleines Skript mit iptables schreiben oder eine fertige Firewall wie shorewall oder SuSEFirewall einsetzen.


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Zuletzt geändert von gaw am 27. Dez 2004, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
towo
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Beitrag von towo »

Im Fall dass du tatsächlich direkt mit dem Internet verbunden bist, deine Schnittstelle ppp0 also eine IP-Adresse vom Provider bekommst, solltest du physikalsichen Schnittstelle die Adresse 0.0.0.0 vergeben. Deine andere Schnittstelle sollte dann die Nummer 192.168.1.2 erhalten.
Irgendwie verstehe ich das nicht, der Ethernetkarte zum DSL Modem kann man eine IP geben, warum auch nicht? Diese Karte bekommt vom Provider keine IP, ergo wird da auch nix doppelt belegt.
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

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gaw
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Beitrag von gaw »

Das ist schon richtig, streng genommen ist es keine Doppelbelegung, weil ppp0 eine virtuelle Schnittstelle ist. Trotzdem gehen die Pakete aber über diese Schnittstelle zum DSL-Modem.

Der physikalischen Schnittstelle über die ppp0 läuft eine zusätzliche IP-Adresse zu vergeben ergibt bei seiner Konfiguration keinen Sinn und kompliziert nur Routerregeln. Das ist schlicht überflüssig und verwirrt nur.

mfG
gaw
BuRn
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Beitrag von BuRn »

danke für eure hilfe das prob hat sich quasi per zufall alleine erledigt hatte mich im routing vertippt was komischerweise dann zur verbindung führte

nämlich habe statt der eth die an das "modem" angeschlossen ist die verbindung einer eth im standartgateway reingeschrieben die gar nicht existiert.

komischer weise läuft nun das internet somit hab ich per einen dummen zufall das richtige gemacht.

ausserdem habe ich dns1 und dns2 zusätzlich bei windows eingetragen.

thx fürs kopfzerbrechen

BuRn
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