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Serverseitiges Profile

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

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Andre
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Serverseitiges Profile

Beitrag von Andre »

Hallo Leute !!!

vollgendes habe eine Doamine mit div.Shares usw. läudt auch alles super nur leider möchte ich keine serverseitigen profile sondern lokale profile

weiß aber leider nicht wie ich das konfig. soll

Bitte um Hilfe

mfg andre
Lestat
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Beitrag von Lestat »

Habe leider das gleiche Prob und finde auch keine Lösung !
Hoffe das das Forum und seine Leute uns da mit Ihren Kentnissen helfen können !

Bei mir das es nicht unbedingt das problem das ich das nicht möchte sondern eher wegen der geschwindigkeit bei der anmeldung und den mangelden Speicherplatz !!

Würde mich über ein bissel resonantz freuen !

MfG
Lestat
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otto06217
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Re: Serverseitiges Profile

Beitrag von otto06217 »

Andre hat geschrieben:Hallo Leute !!!

vollgendes habe eine Doamine mit div.Shares usw. läudt auch alles super nur leider möchte ich keine serverseitigen profile sondern lokale profile

weiß aber leider nicht wie ich das konfig. soll

Bitte um Hilfe

mfg andre
Hallo!

Das ist relativ einfach. Der Parameter "logon path" in Deiner smb.conf muß leer bleiben oder erst gar nicht auftauchen. Taucht er auf und ist nicht leer, d.h., er hat einen gültigen Wert , sagen wir "\\%N\%U\profile", so hast Du automatisch ein serverseitiges Profil. Im speziellen Fall befindet es sich im UNC-Pfad \\<sambaserver>\<nutzername>\profile. Also einfach "logon path" weg- bzw. leerlassen, dann wirst Du keine Probleme haben.
Tip am Rande: Benutzt Du als "passdb backend" nicht wie gewöhnlich die "smbpasswd" sondern z.B. "ldapsam:ldaps://ldap.example.com", so kannst Du das Ganze fein granuliert für einzelne User so einstellen, daß die einen ein serverseitiges Profil haben und die anderen nicht.
LDAP als Backend ist eine sehr schöne Sache, leider aber nicht ganz trivial. Allerdings haben wir ja alle klein angefangen. :D
Noch etwas: Benutze doch einfach "swat" zum Administrieren von Samba. Das hat den Vorteil, daß Du alle Parameter aufgelistet bekommst. Bei Bedarf kannst Du Dir auch von "swat" hinsichtlich der Bedeutung der Parameter helfen lassen. Tja, wenn alle config-Dateien so selbsterklärend wären wie httpd.conf?

Gruß

Otto

PS: Auch Win9x-Clients können die Nutzerprofile auf einem Server ablegen. Dann heißt der Parameter aber "logon home". :wtf:
otto06217
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Noch was

Beitrag von otto06217 »

Hier sind die Variablen - %<kleiner_oder_großer_buchstabe> bzgl. ihrer Bedeutung aufgelistet:

Name Bedeutung
%a Architektur des Clients (Samba, WfWg, WinNT, Win95 oder UNKNOWN)
%d Prozess-ID des aktuellen Server-Prozesses
%D Windows NT-Domäne des Benutzers
%f Drucker-Spool-Datei als relativer Pfad (nur für das Drucken)
%f Benutzer, von dem eine Nachricht geschickt wurde (nur für Nachrichten)
%G Primärer Gruppenname von %U (angeforderter Benutzername)
%g Primärer Gruppenname von %u (tatsächlicher Benutzername)
%H Home-Verzeichnis von %u (tatsächlicher Benutzername)
%h (Internet-)Hostname des Samba-Servers
%I IP-Adresse des Clients
%j Nummer des Druck-Jobs (nur für das Drucken)
%L NetBIOS-Name des Samba-Servers (virtuelle Server haben mehrere Namen)
%M (Internet-)Hostname des Clients
%m NetBIOS-Name des Clients
%N Name des Servers mit dem NIS-Home-Verzeichnis (ohne NIS identisch mit %L)
%n Neues Kennwort (nur für Kennwortänderung)
%o Altes Kennwort (nur für Kennwortänderung)
%P root-Verzeichnis der aktuellen Freigabe (tatsächlich)
%p root-Verzeichnis der aktuellen Freigabe (in einer NIS-homedir-Map)
%p Druckdateiname (nur für das Drucken)
%R Verwendete Protokollstufe (CORE, COREPLUS, LANMAN1, LANMAN2 oder NT1)
%S Name der aktuellen Freigabe
%s Name der Datei, in der sich die Nachricht befindet (nur für Nachrichten)
%s Dateiname der Drucker-Spool-Datei (nur für das Drucken)
%T Aktuelles Datum und Uhrzeit
%t Zielsystem (nur für Nachrichten)
%U Angeforderter Benutzername für aktuelle Freigabe
%u Benutzername der aktuellen Freigabe
%v Samba-Version
%$name Wert der Umgebungsvariablen name

Viel Spaß

Otto

PS: Der Link dazu ist: http://www.oreilly.de/german/freebooks/ ... ml#1011633
Das ganze Werk gibt es unter http://www.oreilly.de/german/freebooks/ ... 59IVZ.html
Lestat
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Beitrag von Lestat »

Super Leute danke !!
Habe aber auch noch eine kleine Frage !
Wie bekomme ich das denn trotzdem hin das der Loginscripte ausführt ?
Und zwar für jeden User eine individuelle bat datei oder sonst was !
Hättet ihr da auch noch einen Rat ?
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otto06217
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Beitrag von otto06217 »

Lestat hat geschrieben:Super Leute danke !!
Habe aber auch noch eine kleine Frage !
Wie bekomme ich das denn trotzdem hin das der Loginscripte ausführt ?
Und zwar für jeden User eine individuelle bat datei oder sonst was !
Hättet ihr da auch noch einen Rat ?
Du kannst ja einfach die Variable %U benutzen, allerdings wäre es besser, innerhalb des Login-Scripts zu unterscheiden, wer wer ist. Überlege Dir einfach genau, welchen Zweck Login(Logon)-Scripte innerhalb Deiner Konfiguration erfüllen sollen; meistens werden Laufwerke gemappt oder Registry-Keys für bestimmte Anwendungen gesetzt. Soweit ich mich mit Windows-NT-basierten Login(Logon)-Scripten auskenne, werden innerhalb des Scripts die Windows-spezifischen Variablen ausgewertet.
Denke einfach mal über "http://www.kixtart.org/" nach. 8)


Gruß Otto
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Ergänzend zu dem was der Cybermailer gesagt hat: im Benutzerprofil liegt standardmäßig der Cache vom Internet Explorer. Und der ist standardmäßig -zig MB groß. Der wird dann bei serverbasierten Profilen auch immer brav hin- und herkopiert.

(In Firmen dauert das dann üblicherweise beim Abmelden den Benutzern zu lange weil man will ja schließlich nach Hause gehen, der Computer wird einfach abgeschaltet, Profil kaputt. Ich hatte mal nen Fall da hat der 10 Minuten Profile kopiert)
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
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