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Daten auf neue Platte kopieren und alle Rechte erhalten

Alles rund um die verschiedenen Konsolen und shells sowie die Programmierung unter Linux

Moderator: Moderatoren

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vhw
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Registriert: 20. Dez 2004, 09:06
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Daten auf neue Platte kopieren und alle Rechte erhalten

Beitrag von vhw »

Liebe Support-Gemeinde!

Habe folgendes Problem:
Auf meinen Samba-Server greifen etwa 80 Benutzer zu, die jeweils nur Zugang zu den ihnen zugehörigen Daten haben - Dies ist über Gruppen und Zugriffsrechte geregelt.

Nun zeichnet sich ein Festplattenproblem ab - deshalb möchte ich alle Dateien auf eine neue Platte kopieren und diese dann statt der alten einbinden.

Wenn ich im Konqueror die Daten in ein neues Verzeichnis kopiere, ändert sich durchgehend GID und UID auf root/root.

Welche Möglichkeit gibt es, alle Daten zu kopieren und die alten Zugriffsrechte alle beizubehalten?

Vielen Dank schonmal im Voraus...
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

mit dem folgenden Befehl kopieren:

Code: Alles auswählen

 tar cfpl - --atime-preserve . | ( cd /ziel; tar xfp - --atime-preserve ) 
siehe auch hier:
im Forum Konsole: "1:1 Kopie der root Partition"
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=12777
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vhw
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Beitrag von vhw »

danke, funktioniert perfekt!
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Geier0815
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Beitrag von Geier0815 »

Moin, Moin,

oc2pus hat selbstverständlich recht. Aber ich verstehe nicht wieso auch in der Literatur immer der Umweg über tar gemacht wird. Ich persönlich empfinde die Möglichkeit "cp -ra Quelle Ziel" als viel eingängiger, und habe bisher noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Die Option 'r' steht für rekursives Kopieren und die 'a' Option steht für eine 'Archivfunktion' wodurch sämtliche Rechte, Zeitstempel u.ä. erhalten bleiben.
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oc2pus
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Beitrag von oc2pus »

Geier0815 hat geschrieben:Ich persönlich empfinde die Möglichkeit "cp -ra Quelle Ziel" als viel eingängiger, und habe bisher noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Die Option 'r' steht für rekursives Kopieren und die 'a' Option steht für eine 'Archivfunktion' wodurch sämtliche Rechte, Zeitstempel u.ä. erhalten bleiben.
viele Wege führen nach Rom ;)

Aber Vorsicht:
bei Kopien über verschiedene Filesystems wird cp Probleme bekommen. (finde den newsgroup Artikel grade nicht ...)

Und für mich schlimmer: cp -a gibt es nicht auf allen Unix'en .. (dann eher mit find / -xdev | cpio -pdm /mnt)
Und die Behandlung von "special" Files und symbolic links, sowie hardlinks müsste dann mit weiteren Parametern von cp gehandelt werden.
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Kurt M
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Beitrag von Kurt M »

ich verwende die Methode von oc2pus um meine Systempartition zu sichern. Es funktioniert absolut genial. Die mit tar... gespiegelte Partition ist ohne Einschränkungen sofort bootbar, genauso wie das original. (natürlich vorausgesetzt grub ist vorhanden).
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