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Generelle Fragen zu VMWare

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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KTLiberty
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Generelle Fragen zu VMWare

Beitrag von KTLiberty »

Hey,

Gibt es eigentlich irgend nen gutes Handbuch, was die Funktionen von VMWare mal grob erklärt?

Denn ich hab noch immer nicht wirklich verstanden wie es funktioniert.

Mein Gedankengang:

Ich installiere auf Linux VMWare und installiere dann mit Hilfe von VMWare z.B Windows XP. Nun hab ich auf der Seite von VMWare gelesen, dass "jede virtuelle Maschine über eine eigene CPU, eigenen Arbeitsspeicher, eigene Datenträger, eigene E/A-Geräte usw. verfügt"

Wie schaut das nun aus, wenn mein Computer z.B. über eine Wireless Lan Karte verfügt, die ich unter Linux schon installiert habe, muss ich mir dann für diese Karte dann auch einen Windows Treiber organisieren und die Hardware erneut unter Windows zu installieren?

Dann eine weitere Frage, ist es Möglich auf Gewisse Ordner mit Windows Sowie Linux zu zugreifen und auch schreibrechte zu haben? So dass ich z.B. einen Ordner "Eigene Dateien" auf meinem Linux Filesystem erstelle und den mit Linux sowie Windows verwalte.

Kann ich mit Hilfe von VMWare auch auf das Linux Filesystem zugreifen und umgekehrt? Erstellt VMWare für Windows eine Eigene Partition, oder wird Windows von VMWare im Linux Filesystem installiert?

Vielen Dank

KTL
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Das Handbuch zu VMware kann man bei VMware runterladen. Wie auch die Software (mit 30 Tage Test-Key).

Alle virtuelle Maschinen haben dieselbe virtuelle Hardware (im Rahmen gewisser Konfigurationsmöglichkeiten). Soll heißen: egal was der Rechner für eine Netzwerkkarte hat - in allen virtuellen Maschinen gibts nur AMD PCNet.

VMware hat die Möglichkeit auf physikalische Partitionen zuzugreifen aber das habe ich wegen akuter Paranoia meinerseits noch nie ausprobiert. Ich mache das übers Netzwerk. Die virtuelle Maschine (Gast) kann ja übers Netz auf den Rechner unter dem VMware läuft (Host) zugreifen.

Also einfach auf dem Host etwas freigeben und das im Gast übers Netz benutzen.
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KTLiberty
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Beitrag von KTLiberty »

Danke.

Werd mich am Wochenende mal mit der Testversion versuchen.

Aber Frage stellt sich mir doch noch. Du sagtest alle virtuellen Maschienen haben die selbe Hardware. Was ist nun wenn ich ne besondere Hardware, wie z.B. eine Maus mit Bluetooth hub verwende. Kann ich die auch unter meinem Gastsystem installieren und die Funktionen dieser Harware nutzen?

WEnn es sich ja nur um virtuelle Hardware handelt, kann ich dann überhaupt auf mein CD-Rom Laufwerk zugreifen?

Vielen Dank und viele Grüße

KTL
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

KTLiberty hat geschrieben:Was ist nun wenn ich ne besondere Hardware, wie z.B. eine Maus mit Bluetooth hub verwende. Kann ich die auch unter meinem Gastsystem installieren und die Funktionen dieser Harware nutzen?
Nein - genau das geht nicht.

Das ist vor allem für Spielefreaks ärgerlich - die VMware-Grafik unterstützt kein 3D völlig unabhängig davon was im Host für eine Grafikkarte drinsteckt.

Das hat aber auch Vorteile: ich kann eine VM die ich auf einem Rechner erstellt habe auf einem anderen Rechner laufen lassen.

CD-ROMs können benutzt werden. In der Konfiguration der VM kann man angeben welches physikalische CD-ROM oder ISO-Image verwendet werden soll.
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Beitrag von KTLiberty »

Ok, das heißt also wenn ich meinen Bluetooth Hub unter Linux Konfiguriert habe, kann ich ihn unter Windows nicht nutzen?

Dann hab ich noch ne weitere Frage. Du has geschrieben:
Die virtuelle Maschine (Gast) kann ja übers Netz auf den Rechner unter dem VMware läuft (Host) zugreifen.
Wie ist es denn möglich mit Windows übers Netzwerk auf Linux zu zugreifen? Muss ich dafür Samba installieren oder ist dies durch VMWare möglich?
Wie überhaupt gebe ich mit Linux Ordner fürs Netzwerk frei? Und birgt dies nicht bestimmte Risiken, wenn ich in meinem Fall meine "Eigenen Dateien" im Netzwerk frei zur verfügung stellle?

Vielen Dank und Viele Grüße

KTL
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Ja, um zwischen Windows und Linux Dateien auszutauschen nimmt man üblicherweise Samba.

Man kann ja selber konfigurieren welche Verzeichnisse man freigibt.
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Beitrag von KTLiberty »

Ok, danke, werde es am Wochenende mal ausprobieren.


Viele Grüße

KTL
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Beitrag von KTLiberty »

Hey,

Ich hab VMWare nun problemlos installiert bekommen, aber wie hast du das mit dem Netzwerk zwischen Windows und Linux reallisiert?

Hast du mit VMWare windows als Bridged, NAT, Host-Only, oder custom installiert?


VIele Grüße

KTl
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Da ich mehrere Rechner habe verwende ich bridged. Damit kriegt jede virtuelle Maschine ihre eigene IP-Adresse und läßt sich von allen Rechnern ansprechen. Da ich das zum Testen von Servern benutze brauche ich das.

Mit NAT oder host-only geht das nicht.
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Beitrag von KTLiberty »

Hey,

Ich hab es jetzt auch auf bridged eingestellt. Jedoch erhalte ich immer eine sehr eigenartige IP, und ich kann nicht auf's Netzwerk, bzw. Internet zugreifen.

Das Problem ist, dass ich an einem Router angeschlossen bin und die IP immer vom Router vergeben werden und zwar immer im Bereich 192.168.1.XXX meine Windows Version hat aber immer einer IP in einem ganz anderen Bereich wie 169.254.171.XXX.


Wie kann ich einstellen dass VMWare für windows eine IP vom Router bezieht?

VIele Grüße

KTL
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Da klappt noch was nicht.

Bei mir funktioniert in virtuellen Maschinen Adressvergabe via DHCP definitiv. Der DHCP-Server ist in meinem Fall eine SuSE 9.2. Das sollte aber auch mit einem Router funktionieren (ich habe einen DSL-Router aber der setzt mir nicht die richtigen Werte für WINS ind DHCP da die auf meinem SuSE 9.2 Server laufen).

Die IP-Adressen im Bereich 169.254.171.XXX denkt sich Windows selber aus wenn es keinen DHCP-Server findet. Das soll so eine Art 'kooperatives Peer-to-Peer DHCP ohne Server' sein.

Könnte es sein daß Du irgendeine Firewall laufen hast ? Die funkt bei mir gewaltig dazwischen. Mein VMware-Rechner hat Windows und Linux dual boot und unter beidern Systemen ist Vmware Workstation installiert (ja, ich habe 2 Lizenzen). Wenn ich unter Windows eine personal firewall dann kommen die virtuellen Maschinen nicht ins Netz. Unter SuSE 9.1 habe ich auf dem Rechner die Firewall aus.
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Beitrag von KTLiberty »

ich hab die Firewall deaktiviert, bekomme aber immer noch so eine komische IP und kannn immer noch nicht auf das Internet zugreifen.

Was mache ich falsch?


Viele Grüße


KTL

PS: Windows hat bei mir generell ein paar Startprobleme. Es bootet ganz normal, aber das Icon von den VMWare tools in der Taskleiste ist nach dem Start noch ungefähr 10 bis 15 min rot durchgestrichen und so lange kann ich auch nicht mit Windows auf das Host filesystem zugreifen.
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Ich weiß es nicht.

Mein DHCP-Server ist ein Linux 9.2 Rechner.

Auf einem anderen Rechner habe ich VMware laufen. Die virtuellen Maschinen verwenden bridged networking und haben keine Probleme ihre IP-Konfiguration via DHCP zugewiesen zu bekommen.

Allerdings: ich hatte da Kerio Personal Firewall (auf Windows host) installiert. Auch wenn ich die deaktiviert habe hat das oftmals geklemmt. Deswegen läuft der Rechner momentan ganz ohne Firewall.

So richtig gefällt mir das auch nicht. Aber mein Netz ist über DSL-Router mit Internet verbunden - rein kommt also schonmal keiner.
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Beitrag von KTLiberty »

Hey, danke, ich habs jetzt mit NATlaufen und es funktioniert ohne Probleme.

Da fällt mir ein, kann ich denn mit meiner Virtuellen Maschiene, in meinem Fall Windows, auf den Brennner zugreifen?

Viele Grüße

KTL
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Das habe ich noch nicht ausprobiert aber es *könnte* gehen. Schau mal bei den Links nach - da sind Links zu zwei VMware Diskussionsforen und da hat das sicher schon einer ausprobiert.
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Beitrag von KTLiberty »

Ok, danke, dann hätte ich noch eine Frage und zwar: wie ist es möglich die größe der Virtuellen disk zu verändern. Bei der Installation dachte ich eigentlich gelesen zu haben, dass sich die Größe immer danach anpasst wie viele Programme etc installiert worden sind, doch ich erhalte im Moment die ganze Zeit die Meldung unter meiner Virtuellen Maschiene, dass die Festplatte voll sei.




Viele Grüße

KTL
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Beitrag von Martin Breidenbach »

Wenn die bei der Installation angegebene Maximalgröße erreicht ist dann ist die Platte voll.

Ob Vergrößern klappt weiß ich nicht. Du kannst aber auf jeden Fall eine weitere virtuelle Platte definieren und einbinden.
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kedmanee
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Beitrag von kedmanee »

KTLiberty hat geschrieben:Hey, danke, ich habs jetzt mit NATlaufen und es funktioniert ohne Probleme.

Da fällt mir ein, kann ich denn mit meiner Virtuellen Maschiene, in meinem Fall Windows, auf den Brennner zugreifen?

Viele Grüße

KTL
Zugriff auf Brenner nur lesend, nach meiner Erfahrung (VMWare Workstation 4.5.2)

zum Netzwerkproblem:
mit meinem Guest hatte ich auch kein Internet - Grund war die PersonalFirewall auf dem Host (XP)
habe jetzt in der PF (zonealarm) eigestellt: Firewall>Zonen>Hinzufügen>>Subnetz/Ip-Nr des Guest/Zone sicher
und mein Guest kommt jetzt durch
„Linux gibt's auch in Bingen“ www.fossclub.de
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poke
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Beitrag von poke »

Hallo zusammen

Hier kommt eine Linux- oder VMware-Neuling Frage:

Ich habe eben VMware 5.5.1 Workstation unter meinem SuSE 10.0 installiert und will nun Windows XP Prof. darunter installieren.

Nun fragt er mich (und ich mich), ob er die zugeteilte Partition formatieren darf.. hüstel.. darf er? :roll:

Gruss, Poke
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poke
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Beitrag von poke »

Nun ja, dem mutigen gehört die Welt! :D

Er darf!

gruss, poke
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