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USB Wireless Adapter funktioniert nicht

Alles rund um das Internet, Internet-Anwendungen (E-Mail, Surfen, Cloud usw.) und das Einrichten von Netzwerken einschl. VPN unter Linux

Moderator: Moderatoren

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typo_atSuSE
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USB Wireless Adapter funktioniert nicht

Beitrag von typo_atSuSE »

:evil: :roll: :evil:
Wireless-USB-Adapter von Belkin funktionierte schon unter
SuSE 8.2 nicht. (Red Hat, Fedora Linux, nebst ausführlicher Anleitung hab ich ebenfalls vergebens probiert

Aktuell 9.1 installiert und mich wieder mal geärgert.

Windows kann es besser....!

Das Gerät: USB-Wireless-Gerät (Belkin) das auf Belkin-Router, im verschlüsselten Heimnetzwerk zugreifen soll.

Die Einrichtung/Nutzung desselben Adapters dauert unter dem Erzfeind gerade mal 30 Sekunden, der das USB-Gerät erkennt alle verfügbaren Netzwerke anzeigt und dann für den Router den Netzwerkschlüssel abfragt - fertig, funktioniert.

Bei Linux, im YaST: Nach SSID-Eingabe und Kanal plus Netzwerkschlüssel hotplugged Linux beim nächsten Booten vor sich hin - Nutzung des Adapters: FEHLANZEIGE.

Also dann doch lieber kein superaktuelles 9.2 - wenn die Lösung darin besteht, dass ich mir meinen PC untern Arm klemme, in den "Geiz-ist-geil-Laden" schleppe, einen Wireless-Adapter aus dem Regal greife und zum Verkäufer sage: Darf ich den mal auspacken, anschließen, einrichten, neu booten und gucken ob der von Linux unterstützt wird...???


:?: :?:
gaw
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Beitrag von gaw »

Diese Geschichte erinnert mich an einem Mann, der früher in unserer Nachbarschaft lebte und voller Stolz einen wirklichen brauchbaren Staubsauger für wenig Geld ersteigert hatte und am nächsten Tag an ein paar Ständen gerade verfügbare Staubbeutel erwarb. Er verstand nicht das seine Nachbarn sich umdrehten und an die Stirn tippten als er im Hof vor allen Leuten Mordio und Zeter schrie, weil die von ihm gekauften Staubbeutel nicht zum Staubsauger passten. Und niemand traute sich ihm etwas zu sagen, bis auf einem alten Mann, der sich das Geschreie und Gepoltere eine Zeitlang anhörte und dann den Mann ganz ruhig ansah und den Kopf schüttelte.

Der Mann stierte ihn wie paralysiert an und wir hatten schon Angst dass er sich auf ihn stürzen würde. Eine Zeitlang geschah nichts und dann sagte der alte Mann seinem Nachbarn ganz ruhig, dass das dümmste an seiner Geschichte nicht das Versehen war, Beutel zu kaufen ohne sich ausreichend zu informieren. Ja, es wäre seiner Ansicht noch nicht einmal die viel größere Dummheit den eigenen Fehler mit lautem Getöse der ganzen Nachbarschaft mitzuteilen.

Hätte er gelacht und gesagt, was für ein Idiot war ich, wäre ihm die Sympathie und der Trost der Umstehenden sicher gewesen. Vielleicht hätte der ein oder andere noch Rat gewusst.

Nein, die größte Dummheit sei es wohl - so der alte Mann - aller Welt mitzuteilen wie unfähig man sei mit Fehlern umzugehen und wie sehr die Neigung besteht, andere für die eigene Blödheit die Verantwortung aufzubürden.



mfG
gaw
Snubnose
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Beitrag von Snubnose »

ja sauber - so langsam bekommt dieses Forum ja doch Niveau :)
infoholler
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Hmn....

Beitrag von infoholler »

Hmn....

das kann man ja Member oder Supermember sein wie man will, aber was denkt man sich eigentlich bei einer derart unkonstruktiven Antwort?

Meint man; hey ich bin ein Großer und stehe über den Dingen? Oder wie muß man sich dann jemanden vorstellen, der solche Dinge von sich gibt und sich dann noch beklatscht?


===WEGZENSIERT VOM BÖSEN MOD===
Snubnose
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Beitrag von Snubnose »

"Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt." - Albert Einstein

;-)
typo_atSuSE
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Belkin USB-Adapter einbinden unter Linux

Beitrag von typo_atSuSE »

gaw hat geschrieben:


Hätte er gelacht und gesagt, was für ein Idiot war ich,...
Ich lache übrigens oft über mich, sehe allerdings nach der ca. sechsten Linux Installation nicht ein, mir Router und Adapter z.B. von D-Link zu besorgen, nur weil da evtl. eine bessere Unterstützung zu bekommen ist.

=== UND NOCHMAL WEGZENSIERT===
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Martin Breidenbach
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Re: Belkin USB-Adapter einbinden unter Linux

Beitrag von Martin Breidenbach »

typo_atSuSE hat geschrieben:...denn mein Beitrag war die Frage nach konkreter Hilfe...
An welcher Stelle in dem Rumgemecker genau ?
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
typo_atSuSE
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Re: Belkin USB-Adapter einbinden unter Linux

Beitrag von typo_atSuSE »

Martin Breidenbach hat geschrieben:
typo_atSuSE hat geschrieben:...denn mein Beitrag war die Frage nach konkreter Hilfe...
An welcher Stelle in dem Rumgemecker genau ?
Hier: "...9.1 installiert und mich wieder mal geärgert"

Zugegeben, etwas umständlich formuliert. Bin inzwischen hier im Forum auf den Begriff ndis gestoßen und folge diesen oder jenen Verzweigungen, Anleitungen...

Sorry - wenn das anders rübergekommen ist, aber ich suchte und suche schlicht Hilfe, Tips, Anregungen

Kann sein, das ich dieses Anliegen etwas kontrovers formuliert hatte ("der Erzfeind kann es besser")...

mfg
typo_atSuSE
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Beitrag von Wolfgang »

typo_atSuSE,

der gaw hat einen ganz friedlichen Vergleich gezogen. Du jedoch bist hier am zetern wie ein wilder. Wie wär's wenn Du Dir nicht so einen USB Adapter gekauft hättest, sondern nen normalen, wie jeder andere Mensch auch?

Jaja, jetzt kommt wieder die Leier: "Ich hab keinen anderen Anschluss frei".

Hast jetzt nur noch wenig Zeit um Dich zu beruhigen, sonst geht der Beitrag ins Null Device.


Edit: Und die Überschrift sollte aussagekräftig sein!
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Martin Breidenbach
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Re: Belkin USB-Adapter einbinden unter Linux

Beitrag von Martin Breidenbach »

typo_atSuSE hat geschrieben:Kann sein, das ich dieses Anliegen etwas kontrovers formuliert hatte ("der Erzfeind kann es besser")...
Exakt.

Um mal einer Problemlösung irgendwie näherzukommen:

Unter Linux ist die allgemeine Hardwareunterstützung schlechter als unter Windows. Das ist einfach Fakt. Deswegen sollte man sich vor Hardwarekauf versuchen zu informieren was läuft.
USB und WLAN sind beides Sachen die immer wieder Probleme machen. Erst recht in Kombination.

Leider habe ich mit diesem USB-Adapter exakt gar keine Erfahrung. Ich habe eine NetGear PCMCIA WG511 (aus dem 'ich bin doch nicht blöd' Markt). Die hat einen Prism54 Chipsatz drauf und der wird definitiv unterstützt.

Bei unbekannten WLAN-Adaptern muß man erst einmal herausfinden was für ein Chipsatz drauf ist, dann ob dieser von Linux unterstützt wird.

Manche von Linux nicht unterstützte Adapter kann man mit dem ndis-Wrapper zum Laufen kriegen.

Und das beginnt mit heftigem googeln.
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !
Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Und dann würde ich mal versuchen ohne den Adapter zu booten und erst nachdem die Kiste hochgefahren ist, mal den magischen USB Stecker einstecken.

Am besten vorher noch als root "tail -f /var/log/messages" eingeben und schauen was beim Einstecken passiert.
typo_atSuSE
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Re: Belkin USB-Adapter einbinden unter Linux

Beitrag von typo_atSuSE »

Martin Breidenbach hat geschrieben:
typo_atSuSE hat geschrieben:Kann sein, das ich dieses Anliegen etwas kontrovers formuliert hatte ("der Erzfeind kann es besser")...
Exakt.

Um mal einer Problemlösung irgendwie näherzukommen:

Unter Linux ist die allgemeine Hardwareunterstützung schlechter ...
quote]

Danke erst mal allen, die sich angesprochen fühlten:

Mit der Hilfe aus dem Forum und Addison-Wesley werde ich es schon schaffen LINUX GOES WIRELESS bei mir im Heimnetzwerk zum Laufen zu bringen.

mfg
typo_atSuSE
schachjogi
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Beitrag von schachjogi »

Hi,
viele USB-WLAN-Adapter haben einen Atmel-Chipsatz;
mit ein wenig suchen kann man dies sicher genau rausfinden:
was sagt denn z.B. lsusb (bei eingestecktem Adapter)?
Also erst mal rausfinden, welcher Chipsatz u. dann eine freundliche Anfrage hier im Forum machen.
Gruß
Schachjogi
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