[geloest]Neuestes AutoUpdate hat mein System zerschossen

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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[geloest]Neuestes AutoUpdate hat mein System zerschossen

Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 11:41

Habe immer hübsch in der Taskleiste das online-Update am laufen, gestern kamen haufenweise Updates für "Kernel" und "WLAN".

Ich natürlich erstmal reingeschaut, "aha, ein security update - gleich mal installieren".

Danach schön weitergearbeitet und heute morgen der Schock:
Nichts geht mher, ich komme nur noch in die Konsole, kein X, kein KDE nix.

OK, den Kernel wieder per YAST auf den alten Stand gebracht, KDE läuft wieder.

WLAN funktionierte nicht, also auch die WLAN Module wieder auf den alten STand gebracht, jetzte gehts wieder. Toll, 1 Stunde Zeit verplempert.

Was habe ich falsch gemacht ? Ich dachte das online update kann nix "kaputt" machen...
Zuletzt geändert von trustkill am 21. Jul 2006, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Griffin » 21. Jul 2006, 11:44

Wenn ein neuer Kernel kommt, musst du deinen GraKa-Treiber auch wieder neu installieren. Es ist in diesem Fall normal, dass du in der Konsole landest.
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Beitrag von Grothesk » 21. Jul 2006, 11:44

Nach einem Kernelupdate musst du in der Regel den Grafikkartentreiber neuinstallieren. Sache von 2 Minuten. ;-)
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 11:48

Aha, als Linux Neuling (seit 4 Wochen) weiss man solche Sachen natürlich nicht.

Versucht habe ich es aber vorher trotzdem, die Installation des NVIDIA Treibers ist mit folgender (sinngemäss) Meldung abgebrochen:

Kann Treiber nicht installieren, da für diesen Kernel nicht geeignet.

Mal ehrlich: Muss man ein "Geek" sein um ordenlich mit Linux zu arbeiten ? Ich erwarte ja keinen 100% Windows Ersatz, arbeite nun auch schon seit 4 Wochen "produktiv" nur noch unter SUSE 10.1.

Aber solche "Updates die das System lahmlegen" sind unerfreulich.

Ergo: Das Onine-Update ist für Laien absolut nicht zu empfehlen, gerade poppt wieder folgende Meldung auf, ich werde mich hüten das zu installieren:

Bild
Zuletzt geändert von trustkill am 21. Jul 2006, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.

Rain_Maker

Beitrag von Rain_Maker » 21. Jul 2006, 11:51

trustkill hat geschrieben:Aha, als Linux Neuling (seit 4 Wochen) weiss man solche Sachen natürlich nicht.

Versucht habe ich es aber vorher trotzdem, die Installation des NVIDIA Treibers ist mit folgender (sinngemäss) Meldung abgebrochen:

Kann Treiber nicht installieren, da für diesen Kernel nicht geeignet.

Mal ehrlich: Muss man ein "Geek" sein um ordenlich mit Linux zu arbeiten ? Ich erwarte ja keinen 100% Windows Ersatz, arbeite nun auch schon seit 4 Wochen "produktiv" nur noch unter SUSE 10.1.

Aber solche "Updates die das System lahmlegen" sind unerfreulich.
Deine Beschwerde würde ich an NVidia senden.

Greetz,

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Beitrag von traffic » 21. Jul 2006, 11:55

trustkill hat geschrieben:Aber solche "Updates die das System lahmlegen" sind unerfreulich.
Ja, das ist unerfreulich, aber so ist Linux halt. Die Lizenz dieser Treiber erlaubt es den Distributoren nicht, sie eigenhändig zusammen mit dem Kernel zu aktualisieren. Kritik an diesem Umstand wird nichts daran ändern, dass es einfach so ist und sich nicht ändern wird.

Was Deine Fehlermeldung angeht: Du musst natürlich, bevor Du den Treiber aktualisieren kannst, auch wieder die zum jetzt neuen Kernel passenden Kernel-Quellen installieren und den neuen, nicht den alten Kernel booten.

Bitte die Ausgabe von

Code: Alles auswählen

rpm -qa | grep kernel
posten.

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Beitrag von oc2pus » 21. Jul 2006, 11:56

trustkill hat geschrieben:Versucht habe ich es aber vorher trotzdem, die Installation des NVIDIA Treibers ist mit folgender (sinngemäss) Meldung abgebrochen:

Kann Treiber nicht installieren, da für diesen Kernel nicht geeignet.
es gibt zwei Varianten:
A) du kannst den nvidia Treiber für einen installierten NICHT gebooteten kernel erstellen
B) du kannst den nvidia Treiber für den gebooteten kernel erstellen

B) ist der default
==> nach dem reboot des neuen kernels ... KEINE GUI, weil kein Treiber da ist.

für Variante A) muss der nvidia-installer anders aufgerufen werden und es wird ein nvidia-Modul erstellt für den installierten aber noch nicht gebooteten Kernel
==> beim nächsten reboot läuft sofort alles
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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 13:05

traffic hat geschrieben: Bitte die Ausgabe von

Code: Alles auswählen

rpm -qa | grep kernel
posten.
trustkill@localhost:~> rpm -qa | grep kernel
kernel-default-2.6.16.13-4
kernel-kdump-2.6.16.21-0.13
kernel-source-2.6.16.13-4
oc2pus hat geschrieben:für Variante A) muss der nvidia-installer anders aufgerufen werden und es wird ein nvidia-Modul erstellt für den installierten aber noch nicht gebooteten Kernel
==> beim nächsten reboot läuft sofort alles
Weis jemand zufällig mit welchem Aufruf ich dann den Nvidia Treiber installieren muss ?

Und btw: Warum funktioniert mein MA111 WLAN USB Stick nicht mehr mit dem "verbesserten & neuen" Treiber ? Wird nur als "Unknown USB Device" erkannt...
Zuletzt geändert von trustkill am 21. Jul 2006, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von traffic » 21. Jul 2006, 13:11

1. Jetzt hast Du nach dem eigenmächtig durchgeführten Teil-Downgrade einen Mix aus alten und neuen Kernel-Paketen

=> Entscheide Dich, ob Du den alten oder den neuen Kernel haben willst, dann reden wir weiter

2. Die USB-Geschichte gehört in einen eigenen Thread und auch dort erst, nachdem der Mix entweder zugunsten des alten oder des neuen Kernels aufgelöst ist

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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 13:13

Ich entscheide mich jetzt mal ganz spontan für den NEUEN Kernel.

Dummerweise können wir dann HIER nicht weitermachen, da ich ja in keine GUI komme...(siehe oben) ;-)

Rain_Maker

*Totlach*

Beitrag von Rain_Maker » 21. Jul 2006, 13:15

trustkill hat geschrieben:Ich entscheide mich jetzt mal ganz spontan für den NEUEN Kernel.

Dummerweise können wir dann HIER nicht weitermachen, da ich ja in keine GUI komme...(siehe oben) ;-)
Heisser Tipp....

Leg mal bitte das "Mausschubser-System" Denken ab und gib in einer Konsole als root
ein.

Du wirst überrascht sein.

Greetz,

RM

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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 13:31

Hab ich doch. Dummerweise ist der NVIDIA Treiber nicht im YAST.

Ich meinte nur, das wenn ich den neuen Kernel installiere, ich nach einem Neustart nicht mehr hier ins Forum komme, da kein GUI. Oder gibts nen Kommandozeilenbrowser ? Ihr Hardcore-Linuxer seid doch immer nur auf der Kommandozeile unterwegs :D

Oben stand ja der Tipp: Du musst die NVIDIA Installation mit einem anderen Aufruf starten um dann das ganze auf den installierten aber nicht gebootetem System zu installieren.

Leider finde ich nirgends diesen Aufruf.

Rain_Maker

Richtige Idee zum falschen Problem....

Beitrag von Rain_Maker » 21. Jul 2006, 13:36

trustkill hat geschrieben:Hab ich doch. Dummerweise ist der NVIDIA Treiber nicht im YAST.
Was hat das mit Deinem VORRANGIGEN Kernel-Problem zu tun?

Mal davon abgesehen, daß man den NVidia-Treiber eh in Runlevel 3 aus der Konsole installieren sollte?

Mal davon abgesehen (die 2.) daß ohne ein konsistentes System (alle Kernelpakete passen zusammen) eh nix mit Nvidia ist?
Oder gibts nen Kommandozeilenbrowser ?
lynx/links/w3m.... was hätten Sie denn gerne?

Ihr Hardcore-Linuxer seid doch immer nur auf der Kommandozeile unterwegs :D
Bullshit! Aber wenn man ein solch leistungsfähiges Tool wie die Kommandozeile hat dann kann man die auch nutzen! (und wenn man gerade nix anderes hat, dann MUSS man sie auch nutzen!)
Nicht jeder Mausschubser ist auch ein völliges Dummerle.
Soll ich darauf jetzt antworten? *g*

Greetz,

RM

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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 13:42

OK, Danke. Ich merke schon das das ganze in eine ganz falsche Richtung läuft.

Ich habe lediglich (bin ja nur Benutzer und kein G33k) die Onlineupdatefunktion von OpenSuse 10.1 benutzt.

Offensichtlich ist das ein Fehler gewesen.

Durch mein exorbitantes Wissen ist es mir gelungen das System (aus der Kommandozeile heraus, und das obwohl ich schonmal mit Windows gearbeitet habe!) wieder zum laufen zu bringen.

Jetzt das Dilemma:
Ich habe hier einen Mix aus 2 Kerneln.
Wenn ich
1.) alles wieder auf den alten Kernel ändere, dann ist es halt der "alte" Kernel mit evtl. Fehlern.

2.) den neuen Kernel installiere -> Nix mit Nvidia, nix mit GUI.

Also ist das Kernproblem doch: Wie kann ich der Kiste (mit dem neuen Kernel) beibringen den Nvidia Treiber wieder zu installieren ?

Nachsatz: Ja ich bin NEU hier, deshalb ist meine erste Anlaufstelle auch das Support-Forum für openSUSE Linux®. Entschuldigung für meine Dummheit.

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Beitrag von Grothesk » 21. Jul 2006, 13:50

Wenn du in der Konsole bist, dann halt mal
'yast' eingeben.
Dann kannst du mit dem Konsolen yast ein update durchführen. Kernel und kernel-source auf gleichen Stand bringen, rebooten, dann den nvidia-Treiber wie bekannt im Runlevel 3 installieren. Dann X starten (startx) und sich freuen.

Wenn man das kennt, ist das wirklich kein Akt. Ist halt für Windowsumsteiger ungewohnt, da gebe ich dir Recht. Ist mir vor 3 Jahren aber auch mal passiert.
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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 13:53

OK, das werde ich mal versuchen.

Muss ich irgendwas beachten, ich benutze z.Zt. XGL und Compiz...

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Beitrag von Grothesk » 21. Jul 2006, 14:03

Bring erst mal ein X wieder an den Start.
XGL und compiz ist doch unnötiger Tinneff.
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Beitrag von trustkill » 21. Jul 2006, 14:10

So, Kernel-default und kernel-source rauschen durch die Leitung.
Um eine Abhängigkeit aufzulösen wurde wieder automatisch das kernel-wlan Modul mit heruntergeladen, danach geht mein WLan nicht mehr (sehr wahrscheinlich). Werde mich dann irgednwann mal wiedermelden wenn es irgendwie funktioniert...

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Beitrag von Grothesk » 21. Jul 2006, 14:16

Logisch, das kernel-wlan-modul muss ja auch an den Kernel angepasst werden. Das ist nicht anders als bei deinen Grafikkarten treibern. Nur das hier es die Lizenz wohl erlaubt, die so dazu zu packen.
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Beitrag von oc2pus » 21. Jul 2006, 14:16

nur mal so als kleinen Tip:

man kann mehrere kernel nebeneinader haben! und dann passiert sowas nicht, da der "EINE" immer funktioniert. Es gibt dazu ein Howto von mir in der FAQ-Sektion. Solltest du mal durchlesen, damit bist du zukünftig vor solchen Überraschungen sicher. Du hast ja einen funktionierenden default-kernel.
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