SuSe tunen (Geschwindigkeit)

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

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ill66
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SuSe tunen (Geschwindigkeit)

Beitrag von ill66 » 9. Mär 2006, 17:43

ich hoff, das ist das richtige board hier... :oops:

also ich hab ja SuSe64 als zweit-distri neben gentoo64 --und was wirklich auffällig ist, ist die "schwerfälligkeit" von suse!
dass grundsätzlich gentoo schneller ist, weil durch das emergen ja alles auf das system irgendwie "maßgeschneirdert", ist ja vermutlich normal.

aber die lahmheit von suse kommt mir schon etwas sehr arg vor, zumal mein rechner neu und recht leistungsfähig ist (AMD64, 2x512 RAM). also das hochfahren dauert sllein schon sehr lang und wenn ich mehrere programme auf hab (grafikkram und amarok normalerweise) wird es richtig übel --zb wenn ich mit der maus auf die arbeitsflächen im kicker geh, verschwinden die für nen moment kurz bevor dieses vorschaufeld auftaucht.

hab mir sagen lassen, es gäb so verschiedene (im hintergrund laufende) diesnte, die man abschalten könnte, was die performace verbessern soll --aber wie macht man das und vor allem, woher weiß man, auf welche man verzichten kann??

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Beitrag von Boe » 9. Mär 2006, 18:53

hast du gentoo normal installiert oder alles kompiliert?
P4 540 3,2GHz HT, 2048MB RAM
200GB H.D.D., nVidia 6600 256MB
openSUSE 11.3, 2.6.34.7-0.7.1-default
Gnome 2.30.0

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Beitrag von ill66 » 9. Mär 2006, 19:01

also genau weiß ich es nicht, da ich als anfängerin meistens nur befehle (meiner versierteren chat-freunde) ausführe, ohne so ganz bei allem zu wissen, was ich da nun mach ;)

also der kernel und die programme sind zumindest alle kompiliert, soweit mir bekannt.

aber was hat denn das mit der trägheit suses zu tun....?

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Beitrag von Boe » 10. Mär 2006, 01:38

naja wenn du gentoo von anfang an von stage 1 über stage 2 bis zu stage 3 kompiliert, und suse ganz normal installiert hast, dann kannst du keinen vergleich mehr machen, denn alles was auf dem eigenen rechner kompiliert ist läuft optimal = schnell.
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Beitrag von Gimpel » 10. Mär 2006, 10:55

Boe hat geschrieben:naja wenn du gentoo von anfang an von stage 1 über stage 2 bis zu stage 3 kompiliert, und suse ganz normal installiert hast, dann kannst du keinen vergleich mehr machen, denn alles was auf dem eigenen rechner kompiliert ist läuft optimal = schnell.
Das stimmt nicht. stage1 oder stage3 ist performance-mäßig völlig wurscht, weil man sich ja einen für die jeweilige architektur kompilierten stage3 tarball holt. Stage1 hat mehr nach- als vorteile. Deshalb ist stage3 auch mittlerweile default, und stage1 wird überhauptnichtmehr unterstützt vom gentoo team ;)

zu SuSE: ist ja bekannt dass die seeehr langsam ist. Mit nem ordentlichen kernel kann man da was rausholen, denn der SuSE default ist auf server optimiert (keine preemption usw)
also:
* -ck kernel bauen, low-latency desktop auswählen
* -ck hat auch gleich 1GB lowmem patch drin, bei dir ist ab 800irgendwas aufwärts sicher alles highmem, und highmem ist laaaangsam ;)
* preload ausschalten, der bewirkt auch auf vielen systemen das gegenteil.
Bild on AMD Athlon64 X2 5600+|64bit|6GB DDR2 800MHz|nVidia GF 8500GT|2.6.29-rc1-moo1|BTRFS|KDE-4.2 SVN trunk + Compiz++|M-Audio Audiophile 2496
----
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konqui
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Beitrag von konqui » 10. Mär 2006, 11:22

@ill66
vielleicht ein interessantes Projekt
(läßt sich _teilweise_ auch nachträglich installieren):
http://en.opensuse.org/SUPER

@Gimpel
I'm currently running SUSE RC1 with the ck patchset, and am experiencing computing excellence.

Linux linux 2.6.13-ck5-8-default #1 Mon Sep 19 07:51:00 EDT 2005 i686 i686 i386 GNU/Linux

These patches have been made by Con Kolivas

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Beitrag von ill66 » 11. Mär 2006, 20:51

ahso, das wusst ich nicht, dass die allg. als so langsam gilt...

und wie ist das nun mit hintergrund-diensten deaktivieren? stimmt das, dass die sache etwas beschelunigen könnte? oder hilft da nur diese kernel-aktion (bzw. was für verbesserungen sind denn da zu erwarten?)?

kettwiesel
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Beitrag von kettwiesel » 20. Mär 2006, 21:48

versuch mal die super-suse (slick). ist die schnellste
linux distribution, die ich bisher testen konnte.
im vergleich zur standard suse10.0 oder ubuntu5.10
ein reiner geschwindigkeitsrausch.

Keepers
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Beitrag von Keepers » 21. Mär 2006, 18:16

Schau dir doch auch mal 'prelink' an. Falls Antivir - das Ding in die blocklist setzen sonst geht da nix mehr.
Prelink bringt schon weng ;)
Gruß Keepers
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Beitrag von Cheeky@Boinc » 22. Mär 2006, 05:07

im vergleich zur standard suse10.0 oder ubuntu5.10
ein reiner geschwindigkeitsrausch.
Also ich hatte "Super" ne ganze Zeit im einsatz und es war zwar schneller als "Suse 10" aber nicht wirklich schneller als "Ubuntu 5.10".

Das booten von Ubuntu mag zwar ein zwei Sekunden länger dauern aber danach gibt es da keinen Unterschied.

Keepers
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Beitrag von Keepers » 22. Mär 2006, 12:31

Wir muessen auch ganz klar unterscheiden was so langsam laeuft.
Der Programmstart? Der Bootvorgang?
Gruß Keepers
Only time will tell - but who does listen?

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Beitrag von kettwiesel » 22. Mär 2006, 19:38

bei mir lief die ubuntu 5.10 auch mit einem 386 standard-kernel.
gnome ist auch etwas ressourcen-schonender als ein standard kde. (bei mir sind die meisten kde-gimmicks abgechaltet - das
bringt auch (auf meinem altem 800 mhz - celeron mit 512 mb ram)
einen performance-schub.
die supersuse (slick)
http://opensuse.linux.co.nz/ftp/pub/SUPER/iso/
bootet schneller, programme starten schneller und
mit dem ck - kernel läuft das gesamte system selbst bei
hoher cpu - last noch reaktionsfreudig und stabil.

konqueror startet bei mir in einem augenzwinkern. ;-)

das system von ill66 müsste doch eigenlich 7 mal schneller laufen
als meine alte kiste. bin gespannt an welchen ursachen das liegen
könnte (wird vielleicht der motherboard-chipsatz noch nicht richtig
unterstützt ?)

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Beitrag von ill66 » 29. Mär 2006, 22:25

Keepers hat geschrieben:Wir muessen auch ganz klar unterscheiden was so langsam laeuft.
Der Programmstart? Der Bootvorgang?
na alles irgendwie. systemstart, anmeldung, öffnen von programmen, allgemein aktionen (wenn ich zb von einer arbeitsfläche auf die andere umschalte stockt es kurz) und auch das runterfahren dauert EWIG.

@kett:
wie find ich das mit dem chipsatz denn raus?

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Beitrag von stulle » 30. Mär 2006, 09:05

Ich habe das Prelink ausprobiert und bin sehr zufrieden.
Es dauert zwar sehr lang wenn man neu 'prelinken' muss (z.B. bei Installationen), aber das System arbeitet sehr sehr schnell.
Kann man nur empfehlen.
Bei der Prelink-Anleitung für Gentoo stand, das ich KDE bescheid geben muss das es Prelinked is (KDE_IS_PRELINKED=true), wo gebe ich es denn bei einem SuSe-System an?
Die Datei in der ich das laut Gentoo eintagen soll, existiert bei mir nämlich nicht.

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Beitrag von Divine » 30. Mär 2006, 09:14

garnicht denn das macht die SuSi für dich!

EDIT: Vorausgesetzt natürlich das du prelink über den etc/sys-config Editor enabled hast!
Gruß Divine

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Beitrag von kettwiesel » 30. Mär 2006, 13:05

ill66 hat geschrieben:
Keepers hat geschrieben:Wir muessen auch ganz klar unterscheiden was so langsam laeuft.
Der Programmstart? Der Bootvorgang?
na alles irgendwie. systemstart, anmeldung, öffnen von programmen, allgemein aktionen (wenn ich zb von einer arbeitsfläche auf die andere umschalte stockt es kurz) und auch das runterfahren dauert EWIG.

@kett:
wie find ich das mit dem chipsatz denn raus?
http://www.linux-club.de/viewtopic.php? ... edatenbank

mit dem chipsatz ist ein schuss ins blaue - gentoo funktioniert(e)
ja einwandfrei. ist die kernelversion die gleiche ?
bei der opensuse 10.0 gibt es probleme mit dem usb-bus.
sind deine eingabegeräte (tastatur oder maus) über usb
angeschlossen ?

vielleicht hilft dir hier ein profi, der deine logdateien unter die lupe
nimmt.

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jpfoe
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Beitrag von jpfoe » 30. Mär 2006, 21:29

In diesem Zusammenhang eine vielleicht etwas blöde Frage: Wie kann ich preload ausschalten?
i686, 2.6.12-oci6.mdk-i586-up-1GB | PCLinuxOS | KDE 3.5.2

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Beitrag von ill66 » 30. Mär 2006, 23:02

kettwiesel hat geschrieben: mit dem chipsatz ist ein schuss ins blaue - gentoo funktioniert(e)
ja einwandfrei. ist die kernelversion die gleiche ?
*schwitz* ich weiß es nicht :oops:
bei der opensuse 10.0 gibt es probleme mit dem usb-bus.
sind deine eingabegeräte (tastatur oder maus) über usb
angeschlossen ?
hm nee, tasta & maus sind PS2, tablett seriell+PS2 und router mittlerweile auch netzwerkkabel....
vielleicht hilft dir hier ein profi, der deine logdateien unter die lupe
nimmt.
sonntag kommt ja zufällig einer vorbei^^

*seufz* wenn ich nur ein wenig mehr plan hätte... :roll:

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Beitrag von kettwiesel » 31. Mär 2006, 11:27

die kernelversion erfährt man, indem man in der konsole (shell) den befehl "uname -a" eingibt :
user@linux > uname -a

bei mir wird dann folgendes ausgegeben :
Linux 2.6.13-15.ck6.SUPER.1-default #1 Tue Sep 13 14:56:15 UTC 2005 i686 i686 i386 GNU/Linux

der aktuelle kernel hatt die version 2.6.15 und
unterstützt dann in der regel auch neuere hardware.

hast du mal in der suse - hardwaredatenbank nachgeschaut ob deine hardware komplett unterstützt wird ?

ich hoffe der "profi" wirds am sonntag richten,
und der thread bekommt dann die bezeichnung [gelöst] :-)

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Beitrag von ill66 » 31. Mär 2006, 15:35

ok, bisschen anders sieht das bei mir schon aus^^
Linux linux 2.6.13-15.8-default #1 Tue Feb 7 11:07:24 UTC 2006 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

ja, wir setzen alle grpße hoffnung in den guten Andreas (a.k.a. "the profi") :mrgreen:

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