Gnome oder KDE?

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

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119baracuda
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Gnome oder KDE?

Beitrag von 119baracuda » 15. Jan 2006, 13:53

Ich arbeite seit kurzem auf SUSE Linux 10, binn mir allerdings immer noch nicht sicher ob ich KDE oder Gnome als Arbeistfläche nehmen soll. Vileicht könnt ir mir helfen.

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Beitrag von Griffin » 15. Jan 2006, 13:54

Installier beide, schau dir beide an, mach dir ein Bild und entscheide dich dann.
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. => Reine Geschmackssache!
Ich persönlich arbeite lieber mit KDE.
Zuletzt geändert von Griffin am 15. Jan 2006, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Stefan Staeglich
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Beitrag von Stefan Staeglich » 15. Jan 2006, 13:55

Griffin hat geschrieben:Installier beide, schau dir beide an, mach dir ein Bild und entscheide dich dann.
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
Würd ich auch sagen.
Griffin hat geschrieben:Ich persönlich arbeite lieber mit KDE.
Ich auch.
Gruß Stefan

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Beitrag von Sven Bauduin » 15. Jan 2006, 14:06

Habe auch beide Desktopumgebungen am laufen also...

- KDE
- Gnome

...unter SuSE Linux 10.0 nutze ich KDE und unter Ubuntu 5.10
habe ich das von der Distribution mitgelieferte Gnome am laufen.
Ich persönlich muss sagen das mir KDE um einiges besser gefällt
aber das ist wie oben beschrieben reine Geschmackssache.

Gruß Sven

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Beitrag von 119baracuda » 15. Jan 2006, 14:07

hatte auch schon beide drauf, zuerst KDE, dann Gnome.Gnom scheint mir eifach ein bischen einiger mif Farben überflutet, aber die Einstellungen muss mann überal suchen. Zusätzlich kommt noch, dass in den Handbüchern überal KDE erklährt wirt, und Gnome nur am rande angesprochen wird.

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Beitrag von Sven Bauduin » 15. Jan 2006, 14:10

Da kann ich dir in einigen Dingen Recht geben. Du wirst auch hier im
Forum die Erfahrung machen das sehr viele User hauptsächlich KDE
nutzen. Deshalb ist hier der Support für KDE auch ausgeprägter als der
für Gnome. Du findest hier aber auch User die Gnome, e17 und andere
Windowmanager verwenden also ist es im Endeffekt deine Sache welchen
du verwendest. Ich persönlich würde dir zu KDE raten.

Sven

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Beitrag von Grothesk » 15. Jan 2006, 14:25

Das mit der kde-Ausrichtung hat historische Gründe. Suse hat immer stark kde gepusht. Das merkt man in den Handbüchern immer noch. Und kde wurde in der Vergangenheit auch von Suse besser konfiguriert. Könnte sich aber evtl. demnächst ändern, in den Enterprise-Versionen wird von Novell ja jetzt gnome eingesetzt.

Ich habe auch bevorzugt kde am laufen. Warum? Weil es meiner Meinung nach einfach das 'rundeste' System ist. kio-slaves sind cool... Und das die Programme hier viel besser in einander greifen als bei gnome. Das Zahnrad ist nicht umsonst das kde-Logo...
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konqui
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Beitrag von konqui » 15. Jan 2006, 15:00

hallo,

auch linus torwalds empfiehlt den kde-desktop :wink:

-> http://www.heise.de/newsticker/meldung/67320

taki
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Beitrag von taki » 15. Jan 2006, 15:57

Ich würde auch KDE empfehlen. Und das meine ich nicht nur wegen meinem persönlichen Geschmack. Das rein äusserliche Erscheinungsbild kann man in beiden DEs weitreichend über Themes und anders an seine eigenen Vorlieben anpassen, so dass dieses Argument kaum ausreicht.

KDE hat ein ausgereiftes Konzept. Hier wird Konsistenz zwischen den Applikationen schon von den KDE-Bibliotheken garantiert. Ein Programmierer muss sich verrenken, um eine KDE-Applikation wirklich an den KDE-Standards vorbei zu programmieren, weil er fast alle wesentlichen Funktionen in den KDE-Bibliotheken schon fix und fertig vorfindet (inklusive so netter Features wie transparenter Netzwerkfähigkeit durch KIO-Slaves.

Bei Gnome/Gtk ist es gerade umgekehrt. Jeder Anwendungsprogrammierer erfindet seine eigenen Dialoge. Es fehlen viele grundlegende Funktionen in den Bibliotheken. Bei allen Versuchen, hier eine Vereinheitlichung zu erreichen wird i.d.R. immer mehr Funktionalität eingespart.

Ein Desktop, dessen Funktionalität eingeschränkt ist, kann Sinn machen, nämlich auf Unternehmens-Arbeitsplätzen mit einer von vorn herein fest vorgegebenen Anzahl zu verwendender Programme. Dort würde ich aber auch nicht auf Gnome sondern eher auf wirklich schlanke Windowmanager setzen.[/b]
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Beitrag von matthiasredies » 15. Jan 2006, 16:31

Ich arbeite schon ewig mit Gnome und da will ich auch nicht von ab aber wenn du mal ein Problem hast gibt es mehr Leute die KDE verwenden und somit gibst es auch mehr Hilfe. Deshalb würde ich dir als neu Einsteiger auch KDE empehelen und später kannst du dann auf (wenn du denn du möchtest) auf black- oder fluxbox um steigen die viel schneller sind.

Der wichtigste Punkt für KDE ist wohl das "Der Koffler" für KDE geschrieben ist.(Meiner Ansicht nach das beste Linux Bucxh überhaupt.)

P.S. guck dir mal FVWM (wenn du ihn installiert hast)

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Beitrag von Mumie » 15. Jan 2006, 18:14

Ich benutze auch fast nur KDE. Allerdings gibt es dafür ja öffters updates. Und die ganzen Gurus hier im Forum empfehlen überwiegend, daß man KDE nicht von KDE aus updaten soll. Das könnte Probleme geben. Habe ich zwar selber noch nicht bemerkt, aber zum update von KDE verwende ich deshalb Gnome. Das habe ich mir so angewöhnt. Vielleicht bringt das ja was.

mhzsüchtig

Beitrag von mhzsüchtig » 15. Jan 2006, 18:48

so wie der griffin am anfang geschrieben hat:
Installier beide, schau dir beide an, mach dir ein Bild und entscheide dich dann.
dem kann ich mich nur anschliessen wobei ich kde kompfortabler finde

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Beitrag von Sven Bauduin » 15. Jan 2006, 22:46

Es wird sehr interessant zu sehen sein, wie sich alles entwickelt wenn Novell
demnächst nur noch auf Gnome vertraut in seinen Enterprise Projekten.
Denn wie Grothesk schon richtig sagt, wird Novell in Zukunft Gnome in seinen
Enterprise Versionen einsetzen, dann kann sich die ganze Sache vielleicht
ein bisschen Richtung Gnome verschieben. SuSE Linux und OpenSuSE
werden davon aber nicht betroffen sein da es sich hierbei nicht um Enterprise
Produkte handelt. KDE wird auch bei den nächsten SuSE Linux und OpenSuSE
mit von der Partie sein und meiner Meinung nach weiterhin die Hauptrolle
im Heimanwenderbereich spielen.

Novell Produkte die in Zukunft hauptsächlich auf Gnome setzen werden sind...

- Novell Linux Desktop
- Novell SuSE Linux Enterprise Server
- evtl. Novell SuSE Linux(Verkaufsversion)

Wie es mit der Verkaufsversion von SuSE Linux aussieht weiß ich leider nicht.
Kann da jemand was zu sagen? OpenSuSE und alle Download-Versionen
auch der Open Enterprise Server werden wohl weiterhin auch KDE supporten.

Also keine Angst für KDE User! ;-) Und für Gnome User ist es ja nicht schlecht
wenn Gnome etwas an Land gewinnt.

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Beitrag von Gimpel » 16. Jan 2006, 00:08

weder noch! :P
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Sven Bauduin
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Beitrag von Sven Bauduin » 16. Jan 2006, 00:26

@gimpel:

Da hast du ja eine viel sagende Antwort rausgehauen! ;-)
Typisch für e17 Benutzer würde ich sagen! :-P

Sven

cero
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Beitrag von cero » 16. Jan 2006, 06:37

Bei der Kaufversion sollen GNOME und KDE beiliegen.
Als Standard wird wohl jedoch GNOME "angeklickt" sein (lt. Linux-User).
Also ist es wohl nur ein Klick mehr für die KDEler ;)

Egal - jeder muss seine Vorliebe finden. Frag 20 Leute und du bekommst
20 verschiedene Antworten.
Ich habe drei "Oberflächen" die ich gerne mag: KDE, e17 und Fluxbox.
Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


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