KDE oder Gnome?

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

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Mit welcher Oberfläche arbeitet ihr?

KDE
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Gnome
14
13%
 
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SNKS
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Beitrag von SNKS » 7. Nov 2005, 21:01

narcosynthesis hat geschrieben:
SNKS hat geschrieben:also: ich nutz KDE weil ich da ne sitzung sperren kann, sobald gnome dieses feature auch bietet werd ich das auch testen.
Ich verwende Gnome 2.12 und KDE 3.4.2 paralell und kann in beiden den Bildschirm ohne Probleme sperren ... also ich sehe kein Problem.
*Örks, hab ich wohl die hälfte vergessen :)

sitzung sperren und dann an der selben kiste eine zweite sitzung unter anderem nutzer starten.

BFG

SNKS

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chaosgeisterchen
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Beitrag von chaosgeisterchen » 7. Nov 2005, 21:22

Sehr richtig - dieses Feature fehlt unter Gnome schon noch ziemlich. KDE hat zur Zeit IMO noch mehr Funktionen, die ich unter Gnome Vermisse.

Gnome bezieht die "Windows"-Taste in die Tastenkombinationen nicht wirklich funktionierend ein und hat keinen Sitzungsmanager. Es sieht dafür erwachsener aus.. es fehlt die Grafische Umsetzung etwas. Task-Shift sieht unter KDE sehr viel ansprechender aus, zum Beispiel.

Aber mir wurde schön erklärt:

Gnome richtet sich an Office/Büroeinsatz
KDE ist ein Home-System.
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Stefan Staeglich
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Beitrag von Stefan Staeglich » 7. Nov 2005, 21:24

Wenn ihr meistens mit gnome arbeitet, dann nimmt doch den gdm. Dann gibt es auch dieses Feature unter gnome.
Gruß Stefan

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Beitrag von chaosgeisterchen » 8. Nov 2005, 00:21

draakgard.com hat geschrieben:Wenn ihr meistens mit gnome arbeitet, dann nimmt doch den gdm. Dann gibt es auch dieses Feature unter gnome.
thanks :)

Ich wusste nicht warum es an diesem Feature mangelt, aber dass es existiert hebt Gnome natürlich etwas weiter nach oben.

Wahrscheinlich gibt es für alle "Nachteile" der beiden DEs eine adequate Lösung, aber die muss man wohl erst einmal suchen.

mfg

narco
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Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 8. Nov 2005, 00:28

das mit den gelangweilten Hobbyadmins die sich die Bedienung schwerer machen wollen als sie eigentlich ist damit erst gar keine Langeweile aufkommt kam erst viel später - bis dahin war es angesagt Icons zu erfinden, Menüs und andere Arbeitserleichterungen
Frühe Versionen hatten gar kein GUI... Konnte man wohl auch mit arbeiten. Und Runlevel 3 hat auch keine Icons. Kann man auch mit arbeiten. Kommt wohl immer drauf an was man arbeitet.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Beitrag von chaosgeisterchen » 9. Nov 2005, 18:49

Gnome...

Ich habe jetzt am Laptop ubuntu breezy und Gnome unter ubuntu ist einfach genial. Manche Funktionen fehlen mir noch, aber alles in allem ist es vA unter ubuntu ein (wegen vieler GTK-Programme) runderes Paket wie KDE unter SuSE, wenn man dort nicht die Qt-Programme verwendet.

Doch wer zieht schon Kopete Gaim vor.. ich zumindest nicht.
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Stefan Staeglich
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Beitrag von Stefan Staeglich » 9. Nov 2005, 18:54

Ich aber.
Gruß Stefan

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Beitrag von chaosgeisterchen » 9. Nov 2005, 19:51

Ich weiß nicht, ich hab mal Kopete etwas probiert, aber es wollte mir einfach nicht symphatisch werden :(

Irgendwie sehe ich den Vorteil nicht. Aber den Nachteil auch nicht.
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Audio Pro Linux

Beitrag von Audio Pro Linux » 9. Nov 2005, 20:53

Grothesk hat geschrieben: Frühe Versionen hatten gar kein GUI... Konnte man wohl auch mit arbeiten. Und Runlevel 3 hat auch keine Icons. Kann man auch mit arbeiten. Kommt wohl immer drauf an was man arbeitet.
Stimmt, insofern konnte man auch mit DOS arbeiten ;)
Das man mit einem Grafikfreien System auch arbeiten kann ist ohne Frage klar - bestes Beispiel ist mein "Hausserver"

Die "Kreativen" fanden aber erst durch die grafische Oberfläche vom Mac zu Computern - also mir geht es um den Punkt, als die Anwendungen intuitiv bedienbar wurden.

Bei den hier genannten Tipps mit Tastenkombies muss ich sagen - die sind sogar in der Bedienung eines grafisch orientierten Programms sinnvoll, sofern man sie kennt. Der kreative Anwender sollte mE aber die Wahl haben und jederzeit auch durch "klickibunti" seine Aufgabe bewätigen zu können.

Diese Herangehensweise sollte eine moderne grafische Oberfläche voll unterstützen.

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Beitrag von docfred » 10. Nov 2005, 11:56

narcosynthesis hat geschrieben:ubuntu wird wohl oder übel bald eine der größten Distris weltweit sein. Und da untuntu, Fedora und Debian auf Gnome aufbauen ist hier etwas Übergewicht da..
Kleine Korrektur :)

http://www.golem.de/showhigh2.php?file= ... t[]=ubuntu

Shuttleworth bekräftigt KDE-Engagement

Ubuntu-Gründer nutzt selbst Kubuntu

[...]

Er selbst habe sich Kubuntu - die KDE-Variante der Ubuntu-Distribution - auf seinem Desktop installiert, so Shuttleworth auf der Konferenz. Kubuntus Position innerhalb der Ubuntu-Gemeinschaft solle gestärkt werden

[...]


Denke da zeichnet sich ein Desktopwechsel ab bzw. zumindest eine Gleichstellung.


Habe hier KDE 3.4 und Gnome 2.12 auch gleichzeitig laufen. Gnome sieht in der Tat weniger verspielt aus, KDE ist aber eindeutig im Vorteil wenn es um Funktionsvielfalt, -innovation und Integrierung geht. Auch Anwendungsentwickler haben es unter KDE einfacher, da sie - ähnlich in WIndows - nicht immer das Rad neu erfinden müssen sondern auf viele vorhandene Grundlagen aufbauen und diese verwenden können. Das zeigt sich dann auch in der größeren grafischen Identität aller KDE-Programme.
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taki
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Beitrag von taki » 10. Nov 2005, 13:38

docfred hat geschrieben:Auch Anwendungsentwickler haben es unter KDE einfacher, da sie - ähnlich in WIndows - nicht immer das Rad neu erfinden müssen sondern auf viele vorhandene Grundlagen aufbauen und diese verwenden können. Das zeigt sich dann auch in der größeren grafischen Identität aller KDE-Programme.
Ähnlich in Windows? Ich kenne keine Umgebung, deren Bibliotheken so viele Funktionalität als fertige Klassen bieten wie KDE. Ich habe als ziemlich blutiger C++-Anfänger einen halben Tag gebraucht, um einen vollwertigen Dateibrowser in mein Programm einzubauen, der neben Drag&Drop-Unterstützung verschiedene Anzeigemodi, Vorschaufunktion, volle Netzwerktransparenz dank IO-Slaves, automatischer Aktualisierung (DBUS) und vieles mehr aus der Box heraus mit sich brachte. Die meiste Zeit habe ich damit zugebracht, die Sourcen anderer KDE-Programme zu lesen. Der Dateibrowser in Kalva verbraucht zur Laufzeit keine zusätzlichen Ressourcen, da die Klasse vollständig in der dynamisch gelinkten Kernbibliothek von KDE enthalten ist. Ich brauchte auch keine HIG studieren und selbst seitenweise rumkodieren, um sicherzustellen, dass sich der Dateiselektor nicht von dem anderer KDE-Programme unterscheidet.
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Beitrag von duddits » 10. Nov 2005, 15:44

Ich benutze auch KDE da es mir einfach besser gefällt.
Da ich schon ne zeitlang damit arbeite werde wahrscheinlich dabei bleiben. :D
Sicherheit ist ein Prozess, kein Zustand.

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Beitrag von orikson » 10. Nov 2005, 20:46

Ich verwende auch KDE... Gnome hab ich eigentlich nie so richtig angeschaut... Allerdings habe ich mich schon an KDE gewöhnt und werde auch dabei bleiben. Blackbox, WIndowsmaker und n paar andere, schlankere WM hab ich auch getestet, allerdings sind mir die zu verwirren aufgebaut (liegt wohl daran, dass ich KDE gewohn bin :wink: )

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Beitrag von chaosgeisterchen » 11. Nov 2005, 09:22

Ich denke einfach mal: Man gewöhnt sich.

Und diese Macht der Gewohnheit ist in 80% der Fälle auch ein Grund beim DE zu bleiben das man verwendet ;)

Weil man ändert seine Preffered Programs ungern - nicht wahr?
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Beitrag von jengelh » 11. Nov 2005, 18:10

icewm, das ist nicht so ko(r)pulent wie KDE/Gnome.

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Beitrag von ba0645 » 11. Nov 2005, 18:57

Ich selbst benutze auch eher KDE. Sieht halt einfach besser aus und lässt sich leichter den eigenen Wünschen anpassen - ist aber nur meine Meinung.

Programme nutze ich GTK und QT. Also GIMP, INKSCAPE, AMAROK usw.

Toll finde ich unter KDE auch KNewsticker, KOrganizer ...
KDE ist imho nicht so trist wie Gnome. Ja, auch Gnome kann man an eigene Bedürfnisse anpassen wenn auch nicht so einfach wie KDE. Auch die ganzen KONQUEROR "Dienste" finde ich klasse z.B. SMB: FISH: ...

Ich finde es gut, das es beide Windowmanager gibt und jeder den nutzen kann, den er möchte. Es sollten daher auch beide bei SuSE weiterhin dabei sein.
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paraplasma
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Beitrag von paraplasma » 11. Nov 2005, 19:05

Ich benutze KDE und bin damit sehr zufrieden!

Mfg paraplasma
Windows ist nur wirklich sicher, im komplett abgeschaltetem Modus.

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chaosgeisterchen
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Beitrag von chaosgeisterchen » 12. Nov 2005, 16:17

Schön langsam wird es lächerlich, wenn ich mir stundenlang am Tag den Kopf zerbreche was nun besser ist.

Man kann, je nach Programmbedarf, für beides eine Lanze brechen.. aber man wird nie das haben, was man wirklich haben will.

Ich zumindest nicht. GTK/Qt haben beide ihre Shooting Stars und die 100%ige redudante Integration fehlt noch - mal gucken ob sie jemals kommen wird.

mfg

narco
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Beitrag von cero » 12. Nov 2005, 16:49

Naja, hier soll ja jetzt auch keine Überzeugungsarbeit geleistet werden.
Frage war ja, wer KDE oder Gnome besser findet. :D
Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


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Beitrag von chaosgeisterchen » 12. Nov 2005, 22:26

Ach, könnte ich programmieren würde ich ein neues DE entwickeln, das mal so aussieht wie ich das will ;)

Und mir nicht solche wahnwitzigen Beschränkungen setzt wie KDE oder Gnome :D
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