KDE verbraucht 300 MB RAM

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

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HagaRen
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KDE verbraucht 300 MB RAM

Beitrag von HagaRen » 22. Okt 2005, 03:57

Erstmal Guten Abend / Morgen.
Leider ist es schon viel zu spät / früh um jetzt eine große Google Suche zu starten, und deswegen poste ich mein Problem jetzt einfach direkt hier.
Ich hoffe, man verzeiht mir, falls das das falsche Unterforum dazu ist.

Also, zu meinem Problem.
Hab mir Vorgestern mal SuSe 10.0 runtergeladen und installiert.
Alles läuft auch wunderbar, sprich, ganz so wie ich's haben will.
Alles? Naja, leider verbraucht der X Server allein schon 300 MB an RAM.
Und irgendwie komm ich auch einen Dauer-RAM-Verbrauch von (min.) 450 MB, was ein effizientes Arbeiten am PC nahezu unmöglich macht.
Hab' jetzt auch schon selbst ne Stunde hier rumgeguckt, ob ich irgendwo sehe woran das liegt, konnte aber leider nichts finden.

Vielleicht noch meine PC Specs:

AMD Athlon XP 2200+ (1800Mhz)
irgendein altes Gigabyte Mainboard
512 MB RAM (Infineon glaub' ich)
GeForce FX 5700
Aureon 5.1 Fun (Soundkarte)

Ich hoffe wirklich, dass mir irgendjemand helfen kann und, dass ich vielleicht schon ein paar nette Ansätze habe, wenn ich aufwache ^^
Auf jeden Fall bedanke ich mich schonmal im Vorraus und wünsche noch einmal eine / einen
Gute Nacht / Guten Morgen :D

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GraveDigger
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Beitrag von GraveDigger » 22. Okt 2005, 10:56

völlig normal.... bei mir sind im moment auch 500MB belegt im "normalen" betrieb, ohne solch sinnlosen speicherfresser wie OOo oder so....
KDE ist nunmal n speicherfresser deluxe und das wird sich so schnell nicht ändern, also was solls? wenn du zu wenig ram hast, dann nimm dir nen anderen window manager...

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Beitrag von rolle » 22. Okt 2005, 12:33

Linux nutzt den RAM exzessiv als Plattencache. Eine hohe Beklegung ist deshalb normal und dürfte nicht beim Arbeiten stören.
Wie hast Du denn herausgefunden, daß der X-Server 300MB braucht?
Horrido, Roland

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Fusselbär
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Beitrag von Fusselbär » 22. Okt 2005, 13:23

Hallo,

einfach mit top.
In die Konsosle eingeben: Dann sieht man eine sich aktualisierende Liste mit den Prozesssen,
welche den meisten Speicherverbrauch,
die meiste CPU Last, die meiste CPU Zeit verbrauchen,
und in welchem Nice Level und in welcher Priorität sie laufen.


Weiters wissenswertes verät das Manual zu top:

Code: Alles auswählen

man top
Übrigens lief meine Kiste jetzt gerade ~13 Stunden,
und Xorg verbraucht 180 Megabyte Speicher, auf FreeBSD 5.4.
Muß mal gelegentlich gucken,
wieviel sich Xorg auf Suse 10.0 gönnt.


Gruß, Fusselbär

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Beitrag von rolle » 22. Okt 2005, 13:25

Hä? Bist Du derselbe, der auch den Thread aufgemacht hat?
Was hast Du denn für Probleme mit dem vollen Speicher? Geht irgendetwas nicht mehr?
Horrido, Roland

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300 MB für xorg?

Beitrag von Molinman » 22. Okt 2005, 18:03

Das ist jetzt vielleicht nicht gerade ein extrem sinnvoller Beitrag, da ich weder eine Problemlösung noch SuSE 10.0 habe, :roll: aber:

300 MB für den X-Server erscheint mir exorbitant (!) viel.
Bei mir (ich bin gerade an einem Kubuntu 5.04 auf xfce, aber der X-Server müsste ja prinzipiell vergleichbar sein) verbraucht der nicht mehr als um die 160 MB.

Vielleicht liegt da ja der Hund begraben, denn - wie bereits gesagt wurde - wird viel vom Arbeitsspeicher als Zwischenspeicher und Puffer benutzt, was den Arbeitsbetrieb eigentlich nicht beeinträchtigen sollte.
Allemalacha!!

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Beitrag von onkelchentobi » 22. Okt 2005, 19:12

@Fusselbär

Auf welchen Wert hast du den genau in "top" geschaut das du auf deine 180 MB kommst ?

HagaRen <- hat von RAM Speicher gesprochen wenn ich das richtig sehe,
der RAM Speicher = physikalischer Speicher = VmRss = RES <- in TOP.

Und hier kommen mir eure Zahlen ein bischen groß vor... nicht das es jemand mit -> VmGröße = VIRT <- in TOP virtueller Speicher verwechselt.
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Beitrag von Fusselbär » 23. Okt 2005, 23:17

Hallo OnkelchenTobi,

weiß ich nicht mehr genau. :oops:
Aber jetzt habe ich gerade ein Suse 10.0 laufen
ich gucke da gerade mal wegen Xorg:
X ==> RES 61m, VIRT 195m nach ca. 3 Stunden.

Das top unterscheidet sich zwischen FreeBSD
und Suse Linux doch ein bißchen.
Aber im Prinzip kann man damit das gleiche überprüfen,
den "Gesundheitszustand" des Systems.
Ich mache mir auch gar keine Sorgen,
wenn ein Unics seinen vorhandenen Arbeitspeicher auch benutzt,
anstatt den Arbeitspeicher kaum anzupacken
und stattdessen auf der Festplatte rumrödelt wie blöde,
wie ich das schon zu oft bei einem
aus Redmond stammenden OS erleben mußte. :wink:


Gruß Fusselbär

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Beitrag von onkelchentobi » 23. Okt 2005, 23:28

Ich wundere mich nur weil bei mir der XOrg gerade mal 30MB RAM = RES nach einer Uptime von über 7h hat. Dies ist relativ wenig im Vergleich zu euren genannten Werten. VIRT habe ich 109MB was auch sehr wenig ist wenn ich mir eure Werte oben anschaue mit weit über 100 MB bis 500 MB. Ok ich muss mal bei Gelegenheit schaun ob meine SuSE die ich noch auf Platte habe auch so mega viel braucht, bin mal gespannt.
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Beitrag von Fusselbär » 23. Okt 2005, 23:43

Hallo OnkelchenTobi,

so, da bin ich wieder, diesmal mit FreeBSD.
da sieht es bei top wirklich anders aus.
Hm, da gibt es SIZE und RES?*
Frisch gestartet ist es gerade, und das sind die Daten:
Xorg ==> SIZE 170M, RES 167M.

Ich muß allerdings dazu sagen,
ich benutze Xorg sowohl auf FreeBSD
als auch Suse 10.0 mit einem KDE,
auf dem auch noch Bagihra läuft,
mit dieser "sieht aus, wie gebürstetes Alu" Oberfläche.
Das Baghira ist, glaube ich, auch ein schöner Resourcen Schänder.
aber egal, mir gefällts, die Box ist damit immer noch schnell genug.


Gruß, Fusselbär

P.S.:

Gerade im Manual von top auf FreeBSD nachgelesen:
....SIZE is the total size of the process (text, data, and stack),
RES is the current amount of resident memory...
Zuletzt geändert von Fusselbär am 23. Okt 2005, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von onkelchentobi » 23. Okt 2005, 23:49

Hm... aber du musst schon zugeben das der RES also der eigentliche RAM Verbrauch schon ein gewaltiger Unterschied bei deinen Distributionen macht. Über 100MB, das ist nicht gerade wenig. Ok ich weiß jetzt nicht was das Bagihra noch ausmacht. Dennoch ein gewaltiger Unterschied beim RAM Verbrauch und RAM ist kostbar :-)
Die von den Kolegen weiter oben geschriebenen Werten sind mit Sicherheit etwas anderes, das mit den 300 MB und 500 MB auf jedenfall nicht der RAM Verbrauch vom XOrg oder XFree.
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Beitrag von Fusselbär » 24. Okt 2005, 00:12

...und RAM ist kostbar
Hallo OnkelchenTobi,

ich habe mir im Sommer RAM gekauft,
da war er etwas günstiger. :mrgreen:


Wenn ich wenig RAM verbrauch haben will,
kann ich den X-Server ja aus lassen.
Wenn ich Komfort haben möchte, nehme ich das eben billigend
in kauf, es läuft trotzdem ganz hervoragend.

Btw.:
Every OS Sucks.mp3, ca 4,4 MB,
Künstler:
Three Dead Trolls in a Baggie's.
Prädikat:
muß man mal gehört haben. :wink:
Der Downloadlink wird jedoch nicht ewig funktionieren,
da ist ein Zeitstempel drinn. :cry:


Gruß, Fusselbär

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Beitrag von onkelchentobi » 24. Okt 2005, 00:17

Na dann lad ich doch gleich mal runter und ziehe mir das Stückchen rein :-)
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Beitrag von robi » 24. Okt 2005, 00:49

Wenn ihr euren Speicher mal genau nachzählen wollt, dann könnt ihr mal hier lesen, haben wir schon mal festgestellt, dass man die Werte unter top nicht so ernst nehmen sollte.
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=19216

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Re: 300 MB für xorg?

Beitrag von panamajo » 24. Okt 2005, 01:07

Molinman hat geschrieben:300 MB für den X-Server erscheint mir exorbitant (!) viel.
Bekanntermaßen wird der Grafikspeicher der Karte dazugezählt.

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