Update auf KDE 3.3 / So klappt es !!

Alles rund um die möglichen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE usw. die es unter Linux gibt

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fstab
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Update auf KDE 3.3 / So klappt es !!

Beitrag von fstab » 21. Sep 2004, 09:11

Hallo - Es hat gedauert, aber nun gibt es eine annähernd perfekte Lösung :

Angenommen man hat KDE 3.1 auf einem Suse 9.0 System und möchte KDE 3.3 installieren. Als erstes sollte man sich die auf einem Mirror-Server befindlichen Pakete (ca. 180 MB) auf einer CD brennen (ohne übergeordnetes Verzeichnis und ohne Unterverzeichnisse ). Auf der momentan geöffneten KDE-Sitzung öffnet man eine Konsole und logt sich als "Root" ein. Nun wechselt man in "init 3". An der Eingabeaufforderung mountet man als "Root" die CDRom auf einen verfügbaren Mountpoint. Nun wechselt man zum Beispiel auf Konsole 2 und startet dort "YaST". Man wählt hier die Option "Software installieren/löschen". - So - das wäre Schritt 1.
Nun kann man wieder auf die Konsole 7 wechseln und sich dort die einzelnen Pakete auf der CD ansehen. Grund für dieses Wechseln zwischen den Konsolen ist, daß man exakt die auf der CD befindlichen Pakete auf dem laufenden System (init 3) löschen muss. Beispiel : kde-base3****** -Pakete befinden sich auf der CD. Wechsel auf die Konsole 2 und dort nach diesen Paken unter "Suche" forschen. Alle Pakete werden gelöscht - Paketabhängigkeiten werden ignoriert !! - Es gibt auf der CD einzelne Pakete, die in vorhergehenden Versionen von KDE nicht verfügbar gewesen sind, - diese können natürlich nicht gelöscht werden, da sie nicht vorhanden sind. Da man dieses Vorgehen unter YaST erledigt hat, wird automatisch ein SuSEconfig gestartet. Schritt 2 erledigt !! Nun wechselt man wieder auf die Konsole 7 und gibt " rpm -i --force --nodeps *.rpm " ein und wartet eine Weile. Nachdem diese Prozedur erledigt ist, muss ein "ldconfig" und danach ein "SuSEconfig" in der Konsole eingegeben werden.
Neustart - So muss es laufen !!
Kleiner Schönheitsfehler ist die Anordnung der Symbole - Diese muss manuell erledigt werden und zwar ändert man mit seinem Lieblingseditor die Datei kdeglobals. So geht man vor : konsole öffnen und folgendes eingeben :
"vi .kde/share/config/kdeglobals"
Nun ersetzt man die ganze Zeile mit der Bemerkung des Gridspacing in X-Richtung 50 durch "DesktopGridSpacing=62,0"
Hier natürlich ein SuSEconfig laufen lassen und ein Neustart des X-Systems.

Viel Spass !

fstab

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fstab
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Kleiner Nachtrag !!

Beitrag von fstab » 21. Sep 2004, 09:18

Löschen des alten deutschen Sprachpaketes ist ebenfalls notwendig, da das alte Sprachpaket nicht kompatibel zu KDE 3.3 ist.

Da neue Sprachpaket gibt unter anderem hier ftp://ftp.rrze.uni-erlangen.de/public/m ... SE/noarch/

pekabe
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Beitrag von pekabe » 26. Sep 2004, 09:14

Hi fstab!

Habe nach Deiner Anleitung auf KDE 3.3 upgedated, alles hat wirklich bestens funktioniert. Nur mit dem Sound stimmt irgendwas nicht und dabei dachte ich, die Version 3.3 ist gerade im Multimedia-Bereich optimiert. Aus der rechten Box brummt es ständig, weiß wirklich nicht, wie ich das wegkriegen soll. Ist das Problem bekannt, gibt es dafür eine Lösung? Vielleicht ist es nur irgendeine versteckte Einstellung im Mixer? Wer weiß Rat?

Ciao,
pekabe

Gast

Beitrag von Gast » 26. Sep 2004, 17:15

Tach fstab.

Ziemlich brachiale Methode die du da anwendest. Ich hoffe du weisst was die Optionen '--force --nodeps' bedeuten. Haste dir da mit schon mal dein System zerschossen. Ich meine Inkonsistent gemacht........................... ich glaube wohl nicht, dann wärste von der Methode nämlich schon geheilt. Schon mal was von 'rpm -Uhv ...' ohne den alten KDE runterzuschmeissen. Du gehst mit deiner Methode nur Meldungen der Abhängikeiten aus dem Weg. Das kann mal böse enden.

Gruß

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Ja- habe ich !

Beitrag von fstab » 27. Sep 2004, 09:22

Die brachiale Methode ist mir bekannt und ich bin mir auch absolut bewußt, was ich dort mache und welche Auswirkungen es haben kann.
Die Update-Methode ist mir ebenfalls geläufig, allerdings hat es bisher keinen einigermassen fehlerfreien Weg gegeben um ein bestehendes KDE auf ein aktuelles KDE upzudaten.

Viele Wege führen nach ROM, aber die oben aufgeführte Lösung war bisher die beste.

Gruß fstab

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