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LTO4

Alles rund um Hardware, die unter Linux läuft oder zum Laufen gebracht werden soll

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Linux-HEKI
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LTO4

Beitrag von Linux-HEKI » 21. Nov 2016, 11:34

Guten Tag,

bisher nutze ich mein LTO4-Laufwerk zur Datensicherung unter Windows Server 2003.
Da ich privat von Windows auf Linux umsteigen möchte, will ich auch dort meine Daten auf Band sichern.
Bei der Recherche stoße ich nur auf ziemlich alte Beiträge, die teilweise fundiert informieren, meist aber auf wesentlich älterer Hardware basieren.
Arbeitet hier jemand mit einem LTO4 Laufwerk und würde mir bei (Linux-)Anfängerfragen weiterhelfen?

Ich habe ein 700 GB Laufwerk auf dem ich die zu sichernden Daten sammle bzw. auf dem ich ein gezipptes Archiv erstelle.
Dies möchte ich z.B. mit einem Kommandozeilenbefehl oder einem Programm mit grafischer Oberfläche auf Tape schreiben.
Oder die Daten zurück holen.
Das Laufwerk ist per Fibre Channel angebunden und die Hardwarekomponenten schnell genug um zu streamen.
(Unter Windows dauert eine 700GB Sicherung geschätzte 2 Stunden).

Bitte keine Grundsatzdiskussionen. Dank im Voraus für kompetente Hilfe.

Gruß, Herbert.

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marce
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Re: LTO4

Beitrag von marce » 21. Nov 2016, 12:18

Konkrete Hardware wäre schön zu kennen - solange kann man nur sagen "wenn das Ding in der Devive-Liste auftaucht, kannst Du vermutlich problemlos jedes Backupprogramm nutzen"

Klein, fein, alt aber gut sind - je nach Anwendungsfall
* tar
* flexbackup

... "die Klopper" wie Bacula und Konsorten gehen natürlich auch immer.

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gehrke
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Re: LTO4

Beitrag von gehrke » 21. Nov 2016, 12:21

Groß, komplex, zickig und trotzdem gut: Bacula

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Geier0815
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Re: AW: LTO4

Beitrag von Geier0815 » 21. Nov 2016, 15:34

SEP Sesam mit internem LTO6 von HP läuft auch (passender SAS-HBA voraus gesetzt) . Wenn Du LTFS verwenden willst, gehen wohl auch IBM Laufwerke. So zumindest meine Erfahrungen.
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

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robi
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Re: LTO4

Beitrag von robi » 22. Nov 2016, 00:02

LTO4 und schneller ganz ohne irgendwelche Grundsatzkenntnisse geht in die Hose oder bringt unzureichende Ergebnisse.
ließ mal hier , das gilt zumindestens bis LTO3 und ist damals bis LTO2 und auch mit FC von mir voll ausgetestet worden. Effektiv im optimalem Bereich waren diese Laufwerke damals schon nur noch mittels Buffermechanismus nutzbar soweit man direkt Dateisystemsicherungen machen wollte. Ist allerdings schon ein paar Jahre alt. Bei dir scheint es ja ein schon vorher zusammengestelltes Archiv zu sein was aufs Band soll, ist nur ¼ so anspruchsvoll.
LTO4/5/6/7 verhält sich analog, nur sind die Probleme zT größer zT aber auch entschärft, da die Laufwerke intern automatisch zwischen unterschiedlichen Arbeitsgeschwindigkeiten umschalten können und damit versuchen einen eventuell bestehenden Flaschenhals zu entschärfen in dem es versucht mit geringerer Geschwindigkeit zu arbeiten. Allerdings sind die minimal Anforderungen an ein durchgehendes streaming für die niedrigste Stufe schon recht enorm.
Ich selbst hab nach LTO2 aufgehört physikalisch auf Band zu sichern sondern sichere seit dem lieber auf virtuelle Bandhardware in virtuellen Jukeboxen.
Ließ mal den Artikel im Wiki dort sollten auch entsprechende Befehle (je nach Distribution müssen dort eventuelle noch Pakte nachinstalliert werden) und allgemeine Hinweise zum Umgang und Benutzung enthalten sein, dann schließe mal das LTO4 an und boote anschließend Linux und schaue ob du bei eingelegter Cartridge als user root bei folgendem Befehle auf der Konsole

Code: Alles auswählen

mtst -f /dev/nst0 status
eine positive Anwort bekommst. Ansonsten müssen wir erst mal sehen inwieweit das Scannen und Einbinden des Laufwerks über SCSI/FC erst noch forciert werden muss, bzw ob im FC Umfeld noch was angepasst werden muss, (Unterstützung über FC eventuell distributionsabhängig mehr oder weniger per default)

robi

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