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fsck-Intervalle vergrößern/ausschalten

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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apox
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fsck-Intervalle vergrößern/ausschalten

Beitrag von apox » 12. Okt 2008, 16:44

Hallo,

ich habe eine zweite IDE-Festplatte zum Zwecke von Backups in meinem Rechner. Ich habe sie in /xyz gemountet. Mindestens 1 mal die Woche erscheint aber folgende Meldung:

/xyz has been mounted 21 times without being checked, check forced

Anscheinend ist dieses Programm der Meinung, dass nach 21 mal mounten die Festplatte überprüft werden muss. Wenn ich mit STRG-C das Programm abbreche, startet mein System nicht. Ich glaube vom XServer kommt dann die Meldung kstartupconfig nicht gefunden oder so ähnlich, und die Anmeldung schlägt fehl :-(

Kann ich das Intervall nicht auf 60 oder besser 80 mal einstellen??? Ich habe gerade kürzlich viele Daten auf die Platte geschaufelt, und jetzt hat sich fsck nach einer Stunde (!) Aktivität bei 52,8% aufgehängt. Dieses Programm auf 21 mal mounten einzustellen, ist echt eine komplette Designpanne. Das ist ja eine schlimmere Bevormundung als bei Windows :zensur:
OpenSuse Leap 42.2 (64 bit) mit XFCE
CPU: AMD Athlon 64 X2 EE 4600
Mainboard: DFI Infinity NF570-M2/G
RAM: A-Data DDR2 800, 4 Gbyte
Grafik: MSI NX7600GS, 256 Mbyte
HDDs: 2 x ST2000DL003, WDBABV0010BBK

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towo
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Re: fsck-Intervalle vergrößern/ausschalten

Beitrag von towo » 12. Okt 2008, 16:48

man tune2fs
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

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stoker232
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Re: fsck-Intervalle vergrößern/ausschalten

Beitrag von stoker232 » 12. Okt 2008, 22:42

Hi,
towo hat geschrieben:man tune2fs
richtig natürlich ohne man ;)
tune2fs -c Anzahl /xyz <die Anzahl der mountvorgänge>
mit -i Tage max 365
oder tune2fs -c 0 <mit null wird es dann nie überprüft>
Suse11,2, Lenovo 3000 N200 TY2BGGE 250GB, 3GB Ram
Suse11.3, Lenovo S10-3, 250GB, 2GB Ram
Suse12.1, 3.1.0-01.2-desktopx86_64, KDE 4.7.2"rel.5"
Gk: GeForce 8800 GTS 512MB
MB: Asrock M3N78D
Cpu: AMD iiX6 1090T 3,2GHz
Ram:16GB

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robi
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Re: fsck-Intervalle vergrößern/ausschalten

Beitrag von robi » 12. Okt 2008, 22:55

apox hat geschrieben: Ich habe gerade kürzlich viele Daten auf die Platte geschaufelt, und jetzt hat sich fsck nach einer Stunde (!) Aktivität bei 52,8% aufgehängt.
Da ist jetzt bestimmt irgendwo der Wurm im Filesystem, und es währe sicherlich nicht das verkehrteste das fsck mal komplett durchläuft.
Dieses Programm auf 21 mal mounten einzustellen, ist echt eine komplette Designpanne. Das ist ja eine schlimmere Bevormundung als bei Windows
Hier gibts Grund, Hintergrund, Einstellmöglichkeiten und mehr zu diesem Thema zum Einlesen. http://wiki.linux-club.de/opensuse/Boot ... durch_fsck

robi

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