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Anfänger: WindowsXP virtualisieren

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Justaff
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Anfänger: WindowsXP virtualisieren

Beitrag von Justaff » 8. Mai 2008, 23:23

Ich habe irgendwie ein Verständnisproblem: Wenn ich das Tool "Virtuelle Maschine erstellen" aufrufe, werde ich gefrag, ob ich ein bereits installiertes BS nutzen möchte:
Wenn Sie eine VM neu erzeugen, müssen Sie ein Betriebssystem installieren. Wenn Sie eine physikalische Maschine in eine virtuelle Maschine migrieren, kann die existierende Platte mit dem vorhandenen Betriebssystem oftmals für die VM weiterverwendet werden."
an dieser Stelle wähle ich
I habe eine Platte oder ein CD Image mit einem installierten Betriebssystem."
weil ich eine Platte/Partition mit bereits installiertem (und lauffähigem) Windows XP Home auf dem Rechner habe. In der ZUSAMMENFASSUNG sollte ich dann unter dem Punkt PLATTEN wohl angeben, WO das Windows XP zu finden ist.

1. Frage: Stimmt das?

Ich habe zunächst versucht, die Partition mit der XP-Installation anzugeben. Diese Partition ist als WindowsXP in der fstab eingetragen. Wenn ich das auszuwählen versuche, sieht der Eintrag in PLATTEN der ZUSAMMENFASSUNG so aus
1 Festplatte file:/var/lib/xen/images/WindowsXP/disk0
bzw.
1: 4.0 GB Festplatte (file:/var/lib/xen/images/WindowsXP/disk0)
Wenn ich das so stehen lasse, erhalte ich anschließend folgende Fehlermeldung:
Es wurde kein gültiger Bootsektor gefunden. Die Installation kann dadurch fehlgeschlagen sein.
2. Frage: Wie muß ich angeben, wo das fertig installierte WindowsXP gesucht werden soll? Oder benötigt er die Installations-DVD?

Anmerkung: Es gibt ein "Problem" mit der XP-Installation: Beim Starten via Grub kommt die Meldung, daß die BOOT.INI nicht in Ordnung sei. XP startet dann aber trotzdem. Keine Ahnung, was da los ist... Der Fehler tritt auf, seit ich XP über eine vorhandene Installation neu installiert habe.

mit Dank im voraus
Justaff
Zuletzt geändert von Justaff am 9. Mai 2008, 09:00, insgesamt 2-mal geändert.
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towo
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Beitrag von towo » 8. Mai 2008, 23:35

Kannst Du 3 einfache Fragen beantworten?

1. Ich weiss, was XEN ist?
2. Ich weiss, das Windows mit XEN nur funktioniert, wenn mein Prozessor das unterstützt?
3. Warum will ich XEN benutzen, obwohl ich keinen Plan davon habe?
Zuletzt geändert von towo am 9. Mai 2008, 07:57, insgesamt 1-mal geändert.
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homer65
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Beitrag von homer65 » 9. Mai 2008, 07:55

Ich benutze zum virtualisieren von Windows XP die Software Virtual Box. Das ist selbst für Anfänger einfach zu benutzen.

Justaff
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Beitrag von Justaff » 9. Mai 2008, 09:28

towo hat geschrieben:Kannst Du 3 einfache Fragen beantworten?

1. Ich weiss, was XEN ist?
2. Ich weiss, das Windows mit XEN nur funktioniert, wenn mein Prozessor das unterstützt?
3. Warum will ich XEN benutzen, obwohl ich keinen Plan davon habe?
Ich hatte eigentlich den Eindruck, daß meine Frage ganz normal und höflich formuliert war und verstehe ÜBERHAUPT NICHT, was diese mehr als patzige und beleidigende Antwort soll - noch dazu von einem MODERATOR. Wenn das der normale Umgangston hier ist, dann verzichte ich dankend.

Gegenfrage an towo:

Wenn Du keine Lust hast, Leute zu beraten, warum spielst Du dann hier den Moderator? NIEMAND zwingt Dich, Dich mit Leuten abzugeben, die Dir offenkundig lästig sind.
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Beitrag von whois » 9. Mai 2008, 10:22

Hi

Jetzt hört mal auf, XEN ist nicht wirklich was für Anfänger.
Ausserdem sind die Fragen nicht unberechtigt von towo.
Sieh dir doch bitte VirtualBox mal an.

http://wiki.linux-club.de/opensuse/VirtualBox
http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=236444

cu

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Beitrag von Z-City » 9. Mai 2008, 10:39

Das wäre auch mein Vorschlag - mit Virtualbox geht das recht einfach.

Gruß BEN

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Beitrag von framp » 9. Mai 2008, 21:16

Es gibt auch eine andere freie und kostenlose SW mit dem Namen vmware server :wink: . Geht also auch ohne XEN ...

Damit betreibe ich z.B. ein XP, Kanotix, Centos, Ubuntu, SuSE, Fedora, Archlinux usw unter Linux.

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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach » 9. Mai 2008, 21:22

Andere kostenlose Alternative: VMware Server und dazu ggf der VMware Converter für hot migration von Windows Systemen
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !

Justaff
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Anfänger: WindowsXP virtualisieren

Beitrag von Justaff » 24. Jun 2008, 10:55

Ich komme krankheitsbedingt leider erst heute dazu, mich für die vielen Tips zu bedanken. VirtualBox werde ich demnächst ausprobieren.

lg Justaff
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Stefan Staeglich
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Re:

Beitrag von Stefan Staeglich » 24. Jun 2008, 17:50

framp hat geschrieben:Es gibt auch eine andere freie und kostenlose SW mit dem Namen vmware server :wink: .
Kostenlos ist es in der Tat. Aber von frei kann keine Rede sein. Es ist wie alle Produkte von WMWARE proprietär.
Ich würde an der Stelle des TE folglich VirtualBox verwenden.
Gruß Stefan

stefan.becker
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Re: Anfänger: WindowsXP virtualisieren

Beitrag von stefan.becker » 24. Jun 2008, 19:07

Warum das denn?

An VirtualBox ist auch nicht alles frei. Siehe USB und andere interessante Features wie RDP usw.

Das kann einem doch wirklich schnurzpiepegal sein. Hauptsache, die Software tut ihren Dienst.

Man sollte die Welt nicht immer in schwarz und weiss einteilen.

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Re: Re:

Beitrag von framp » 24. Jun 2008, 19:43

Stefan Staeglich hat geschrieben:
framp hat geschrieben:Es gibt auch eine andere freie und kostenlose SW mit dem Namen vmware server :wink: .
Kostenlos ist es in der Tat. Aber von frei kann keine Rede sein. Es ist wie alle Produkte von WMWARE proprietär.
Ich würde an der Stelle des TE folglich VirtualBox verwenden.
Das ist in der Tat richtig. Ich korrigiere mich: VMWARE ist kostenlos aber im GNU Sinne nicht frei. Das ist aus der OpenSource Sicht schlecht. Trotzdem hat der VMWARE Server gewisse Vorteile, die den vorher genannten Nachteil bei den jeweiligen Nutzern kompensieren können :roll:

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Re: Anfänger: WindowsXP virtualisieren

Beitrag von Z-City » 24. Jun 2008, 22:22

Nur mal so am Rande: Von Virtualbox gibt es eine OSE (open source edition) und eine NON-OSE (non open source edition) Version.
Der einzige Unterschied: in der NON-USB Version werden unter anderem USB-Devices unterstützt.

Die Wahl liegt beim Anwender und Unterschiede liegen lediglich in der Lizenz.

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