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Suse 9.0 mit Mantel Kernel 2.6.x und Promise 20276

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Air
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Suse 9.0 mit Mantel Kernel 2.6.x und Promise 20276

Beitrag von Air » 17. Jun 2004, 10:44

Hallo zusammen
Nach studium duzender Artikel die ich hier oder im google gefunden habe bin ich leider immer noch nicht schlauer. :-(

Ausgangslage:
Habe SUSE9.0 ab DVD installiert. Nach der Installation lief zunächst alles problemlos. Die zwei 60GB Platten die ich in einem Raid0 gestriped habe wurden problemlos erkannt. Dann habe ich mir den Mantel Kernel 2.6.blabla ab dem SUSE FTP gezogen und das RPM installiert. Die Meldung dass Modules.dep (oder so ähnlich) fehle habe ich ignoriert da ich irgendwo gelesen habe dass das erst ab 9.1 existiere und bedenkenlos ignoriert werden könne. Weiter im Text... Nach der Installation meldete mir YAST ich müsse nun neu starten was ich auch tat. Nach dem neustart blieb das System beim booten hängen. Meldung: ich sollte die korrekte Platte für / angeben.

Frage:
Geht es überhaupt diesen Controller mit dem Kernel 2.6 zu betreiben oder nicht? In einigen Topics las ich es gehe man müsse aber den Treiber (welchen ich nicht habe) für den Controller mit einkompilieren, in anderen es gebe noch keinen Treiber...

Danke für eure Hilfe!
Gruss Air

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Gast

Beitrag von Gast » 17. Jun 2004, 11:04

Also dass man die modules.dep ignorieren soll höre ich zum ersten Mal. Ich verwende Kernel 2.6.(4-7) mit SuSE 9.0 und habe diese Fehlermeldung noch nie bekommen! Vielleicht habe ich ja Glück gehabt :wink:

Ist deine Fehlermeldung 'Unable to mount root on ...' oder wird ein Problem mit der fstab gemeldet?

Ich glaube mit Kernel 2.6.7 hat sich beim Promise-Controller einiges getan. Aber den gibt es noch nicht vorkompiliert.

Wenn es mit dem 9.0 Kernel problemlos geklappt hat, warum spielst du den nicht wieder ein?

Air
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Beitrag von Air » 17. Jun 2004, 11:36

Hallo abisko00
Das habe ich natürlich gemacht. Konnte ja das System nicht mehr booten mit dem neuen Kernel. Installiert hatte ich übrigens "kernel-default-2.6.5-7.76cvs20040616185107.i586.rpm" ab "ftp://ftp.suse.com/pub/people/mantel/next/i386/".

Wie die Meldung genau hier hab ich leider nicht mehr im Kopf, es hies noch was von Block(0,0) oder so. Kanns dann zu Hause nochmals reproduzieren und hier rein stellen.
Gruss Air

Gast

Beitrag von Gast » 17. Jun 2004, 12:40

Die Frage ist: muss es unbedingt ein experimenteller Kernel sein? Warum nicht einfach mir dem Standardkernel weiterarbeiten?

Air
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Beitrag von Air » 17. Jun 2004, 13:57

Rein nach dem Motto: "Never touch a running system" meinst du? :-)

Tja, im Moment läuft das System ja wieder aufm 2.4er Kernel. Wollts halt einfach ausprobieren und hatte mir insgeheim auch ein bisschen mehr Power erhofft. Kann man ja immer gebrauchen, vorallem wenn man u.a. FarCry via winex spielt...

Bin grad dran alles auf Linux umzurüsten zu Hause. Hab zwar momentan noch ne Partition mit XP aber das werde ich so rasch wie möglich löschen...
Lizenzen mochte ich noch nie...

Gruss Air

Gast

Beitrag von Gast » 17. Jun 2004, 14:32

Na ja, wenn du ohnehin mit Linux weiterarbeiten willst und immer auf dem neuesten Stand sein möchtest, dann lies dir doch mal die Seite von Thomas Hertweck durch, zieh dir die Quellen vom Kernel 2.6.7 und versuch dein Glück mal damit.

Ich habe mit diesem Kernel nur gute Erfahrungen gemacht (hat aber eine Weile gedauert, bis ich eine config hatte, mit der meine Hardware lieft, aber nur weil ich als Newbie nix wusste)!

Ansonsten kann ich dir noch ein Update auf den offiziellen Kernel von 9.1 vorschlagen. Wenn dein System fit für 2.6er ist, sollte der OK sei.

Da fällt mir gerade ein: hast du das Paket für mkinitrd aktualisiert? Da liegt ein rpm im Verzeichnis von kraxel. Das Paket ist AFAIK notwendig für den 2.6er Kernel. Könnte nämlich sein dass deine initrd nicht in Ordnung ist und er daher root nicht mounten kann!!!

Air
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Beitrag von Air » 18. Jun 2004, 13:36

Nein habe das mkinitrd Packet nicht installiert. Habe lediglich das RPM von Mantel gesogen und dieses via Yast installiert. Dann reboot. Keine Nacharbeiten, nix. Werde mir mal die Dokus von Thomas Hertweck durchlesen und mir meinen eigenen Kernel basteln. Oder werde es zumindest versuchen. ;-) Achja KDE und XINE will ich auch noch aktualisieren, das wird mir wieder ein gefriemel geben. :-) Hast mir zu diesen zwei Themen noch n'wertvollen Tip? Gut, könnte mir auch die neue Distri 9.1 hohlen... wobei wenn ich so abfange kann ich alle drei Wochen zu MediaMarkt rennen...
Gruss Air

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Beitrag von Air » 18. Jun 2004, 13:40

Ach noch was... Gratulation zum Sieg über Bulgarien!
Wir hatten leider etwas weniger Glück. :-) Bin Schweizer...

Air
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Geht das überhaupt???

Beitrag von Air » 23. Jun 2004, 09:46

Hallo zusammen
So nach den letzten Nächten bin ich nun völlig am Ende mit meinem Latein. :roll: Ich kriege den 2.6.7ner Kernel mit meinem Promise 20276er Controller nicht zum fliegen. Weder als RPM ab SUSE FTP noch als Selbstgabastel ab kernel.org Die Module Init Tools habe ich auch ab kernel.org installiert. Er sieht das Raidarray nicht und kann deshalb auch nicht booten. Nun meine Frage, läuft das überhaupt bei irgend jemandem. Egal ob 9.0 geupdatet oder 9.1 mit default Kernel. Da ich mein Array auch ab XP noch brauche kann ist es mir nicht möglich ein Softwareraid zu bauen, vorallem möcht ich das auch nicht, wenn ich ja schon einen Controller drin hab der das für mich erledigt...
Gruss AIR

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wenf
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Beitrag von wenf » 23. Jun 2004, 10:37

dieser Controller ist ein billig-raid
das stripe-set bzw Mirror word über den Treiber realisiert - also ist das ein Software-raid

unter linux waren bisher alle promise Raid Systeme (welche ich bisher kenne) als einzelne Festplatten ansprechbar. unter Linux habe ich dann immer mein Raid selbst zusammengebaut.

Ich verwende derzeit den gleichen kontroller in meinem SuSE 9.1 - da gab es auch keine Probleme
zuvor habe ich diesen Controller aber mit SUSE 9.0 und einem selbst erstellten 2.6.4er kernel betrieben.

einfach promise SATA support (unter SCSI - Controller) fix in den Kernel einkompilieren, oder als modul kompilieren und dieses modul dann in der INITRD laden

WICHTIG - Grub kann viel aber nicht alles - also darf dein boot - verzeichnis nicht in einem RAID liegen (da grub die initrd und den kernel nicht von dort lesen kann)

Air
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Beitrag von Air » 23. Jun 2004, 18:03

Hallo Wenf
Meine 9.0er Distri bootet aber problemlos ab Raid. Auch mit GRUB?!
Gruss Air

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