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SuSE 10.3 erkennt SATA-RAID beim booten nicht

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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glkgereon
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SuSE 10.3 erkennt SATA-RAID beim booten nicht

Beitrag von glkgereon » 28. Feb 2008, 17:47

Hallo,

also ich habe hier eine recht seltsame kombination bei mir stehen, die ich aber bisher immer noch irgendwie wieder ans laufen bekommen hab.
ich habe SuSE 10.3 auf einem RocketRaid 2300 RAID-Controller im RAID 5 laufen.
Kurz zur Systemconfig:
x64, Swap auf sda1, / auf sda2, keine seperaten Partitionen für boot/usr/home usw (Ich gluabe hier liegt ein auslöser für meine ganzen Probleme, ich denke wenn das System wieder läuft sollte ich mir eine IDE-HDD schnappen, und die als /boot nehmen... vielleicht hilft das)

Dauerbrenner sind die Treiber dafür.

Es lief alles gut, bis ich, ohne weiter darüber nachzudenken, zwei dutzend updates abgenickt habe, unter denen sich auch ein Kernel-Update versteckte. Nach dem nächsten Reboot war der Treiber wieder raus.

Was passiert?
PC an, normaler Bootvorgang bis zu Grub, grub startet das system, Erkennung der ganzen Devices (PATA, USB, usw) nur meine SATA-Platten wollen nicht gefunden werden... Irgendwann kommt dann halt "Waiting for device /dev/sda2 to appear..... Failed" und "Want me to fall back to /dev/sda2? y/n"
naja, ich kann machen was ich will, ich lande in einer sehr eingeschränkten shell, mit der ich eigentlich nicht viel machen kann....

Nach einigem Hin und Her bin ich nun immerhin wieder so weit, dass die 10.3 netInstall-CD startet und ich die Treiber von einem USB-Stick (sda1) nachladen kann. Somit kann ich meine Root-Partition (sdb2, sdb1 ist swap) mounten. Allerdings ist es mir bisher noch nicht gelungen, das System wieder lauffähig zu kriegen.
Ich bin mir auch leider nicht so ganz sicher, wo ich da jetzt ansetzen muss :-(
Grub scheint ja in Ordnung zu sein, schließlich kann er ja die partition mounten und den bootvorgang einleiten, oder nicht?
mkinitrd habe ich mal probiert (nach etwas frickelei auch ohne fehler) aber geholfen hat es nichts, zumal es meiner auffassung nach auch nicht daran liegen kann....
Allerdings habe ich auch nicht so viel ahnung davon, was genau grub jetzt startet, und wann was ansonsten noch passiert beim booten :-/

Hat irgendwer eine Idee wonach ich mal gucken sollte?

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Rainer Juhser
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Re: SuSE 10.3 erkennt SATA-RAID beim booten nicht

Beitrag von Rainer Juhser » 28. Feb 2008, 18:29

glkgereon hat geschrieben:auf einem RocketRaid 2300 RAID-Controller im RAID 5 laufen.
und
glkgereon hat geschrieben:Kurz zur Systemconfig:
x64, Swap auf sda1, / auf sda2
Wie passt denn das zusammen? :shock: :roll:
Normalerweise braucht man für ein RAID 5 mindestens 3 Platten.
glkgereon hat geschrieben:Dauerbrenner sind die Treiber dafür.
Sehr richtig! Deshalb lässt man besser die Finger von diesem Fakeraid-Müll. 8)
glkgereon hat geschrieben:Hat irgendwer eine Idee wonach ich mal gucken sollte?
Wenn du über den von dir beschriebenen Umweg an deine Daten 'rankommst, gibt es IMHO nur eine Empfehlung: Mach eine Datensicherung, schmeiß den Fakeraid-Controller 'raus oder stell' ihn wenn das geht um, so dass er sich wie ein ganz normaler SATA-Controller verhält. Dann installierst du neu und benutzt das Linux-Softraid. :)
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Re: SuSE 10.3 erkennt SATA-RAID beim booten nicht

Beitrag von glkgereon » 28. Feb 2008, 18:40

Rainer Juhser hat geschrieben:
glkgereon hat geschrieben:auf einem RocketRaid 2300 RAID-Controller im RAID 5 laufen.
Normalerweise braucht man für ein RAID 5 mindestens 3 Platten.
glkgereon hat geschrieben:Dauerbrenner sind die Treiber dafür.
Sehr richtig! Deshalb lässt man besser die Finger von diesem Fakeraid-Müll. 8)
glkgereon hat geschrieben:Hat irgendwer eine Idee wonach ich mal gucken sollte?
Wenn du über den von dir beschriebenen Umweg an deine Daten 'rankommst, gibt es IMHO nur eine Empfehlung: Mach eine Datensicherung, schmeiß den Fakeraid-Controller 'raus oder stell' ihn wenn das geht um, so dass er sich wie ein ganz normaler SATA-Controller verhält. Dann installierst du neu und benutzt das Linux-Softraid. :)
Äh Wooot?
1. ist dieser RAID-Controller kein "FakeRaid" sondern ein vollwertiger RAID-Controller
2. Habe ich 3 Festplatten, die ja in einem RAID5-Verbund sind und daher für Linux nur als eine Festplatte sichtbar sind.

Und daher werde ich den Controller nicht rauswerfen und werde auch kein Softraid benutzen

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Rainer Juhser
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Re: SuSE 10.3 erkennt SATA-RAID beim booten nicht

Beitrag von Rainer Juhser » 28. Feb 2008, 22:24

glkgereon hat geschrieben:1. ist dieser RAID-Controller kein "FakeRaid" sondern ein vollwertiger RAID-Controller
Für 120 Euro?? Träum weiter! Aus einem Test des RR2300, den mir Tante G auf die Schnelle geliefert hat:
I still feel as though the maximum potential of the hard drives has not been realized with any of the controllers tested in this review, but I'm sure that the only way to get the maximum performance is to invest in a full-hardware RAID controller with an integrated processor and RAM expansion slot, which is, of course, much more expensive.
Nachzulesen hier
glkgereon hat geschrieben:2. Habe ich 3 Festplatten, die ja in einem RAID5-Verbund sind und daher für Linux nur als eine Festplatte sichtbar sind.
Das hatte ich irgendwie falsch interpretiert, da du später ja auch von sdb sprichst - sorry for that.
glkgereon hat geschrieben:Und daher werde ich den Controller nicht rauswerfen
Ich hatte dir eine Alternative genannt:
Rainer Juhser hat geschrieben:stell' ihn wenn das geht um, so dass er sich wie ein ganz normaler SATA-Controller verhält...
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Beitrag von glkgereon » 28. Feb 2008, 22:42

hmm, scheint in der Tat so zu sein, dass es auch nur ein fake-raid ist :?

naja, trotzdem würde ich ihn gerne behalten...

ich habe auch mittlerweile ziemlich genau raus wo es hakt:

beim booten habe ich zufällig eine meldung gesehen, die ich bisher übersehen hatte: "Loading module rr23xx_00 Failed" oder so. Naja, jedenfalls scheint der Kernel das Modul zwar versuchen zu laden, aber er findet es nicht.
Wo muss ich das hinpacken, damit es funktioniert?
Muss ich das irgendwie in die initrd reinpacken? oder nur in einen speziellen Ordner?

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Rainer Juhser
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Beitrag von Rainer Juhser » 29. Feb 2008, 07:55

Wenn du weiterhin darauf bestehst, dass dein /boot auf dem RAID liegt, musst du den Treiber in die initrd einbauen und in das Modulverzeichnis kopieren.

An deiner Stelle würde ich mir den Vorschlag mit dem Softraid noch mal überlegen. Die Performance sollte nicht wesentlich schlechter sein als mit dem Fake, und du hast keinen Ärger mehr mit irgendwelchen Treibern.

Ich habe sowas vor ein paar Jahren mal mit einem Highpoint ATA-Raid durchexerziert - die Performance von Fake- und Softraid waren gleich.
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Beitrag von glkgereon » 29. Feb 2008, 08:28

Ok, vielleicht wechsel ich dann mittelfristig auf SoftRaid oder hole mir einen richtigen Controller, kurzfristig bleibt mir allerdings im Moment keine andere Möglichkeit, als es erstmal wieder so ans laufen zu kriegen...

also ich habe ja meine "rr23xx_00.ko"... die erst ins Modulverzeichnis (welches genau?) und dann mkinitrd?

glkgereon
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Beitrag von glkgereon » 29. Feb 2008, 11:03

So, wieder ein paar Schritte weiter...

Offensichtlich muss der ganze Blödsinn ja in /etc/modprobe.d/ gemacht werden.

Da liegt jetzt meine rr2310_00.ko drin.
mkinitrd scheint auch zu funktionieren, ABER:
1. Es wird ja dann eine Liste angezeigt "Kernel modules: *bla* *blubb*"
In der Liste ist das Modul nicht drin! sollte es?
2. Wenn ich dann neu starte, dann findet er es weiterhin nicht.
"Warning: Config file /etc/modprobe.d/rr2310_00.ko no file or directory" oder so ähnlich.
Genaueres nachgucken ergibt: Diese Datei existiert sehr wohl. Allerdings ist es ein softlink auf /usb/linux/suse/...., also auf den Pfad, wo der Treiber auf meinem USB-Stick lag, als ich mkinitrd gemacht hab. Allerdings lag er da auch in /etc/modprobe.d/ so dass ich vermute, dass mkinitrd ausliest, von wo das modul geladen worden ist...

seltsam :-/

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