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[Umfrage] Wie ist Deine Backupstrategie zu Hause?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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[Umfrage] Wie ist Deine Backupstrategie zu Hause?

Beitrag von framp » 9. Feb 2008, 14:25

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mal hier einen Thread aufgemacht, wo Linux-Club Mitglieder beschrieben haben, wie sie sichere Passwörter erzeugen. Die Postings wurden dann von mir zusammengefasst und im WiKi publiziert.

Die Intention dahinter war, zum Einen mal zu erfahren, wie andere ihre Passwörter erstellen und zum Anderen, neuen Linux-Club Mitglieder Tips zu geben, wie sie ihr Passwort sicher wählen können.

Kurzum - die Anzahl der Postings bei der ersten Umfrage zum Thema Passwort hat mich angenehm überrascht und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen :!: . Es ist erstaunlich was doch da so alles an Erfahrung von den Linux-Club Mitgliedern zusammenkommt.

Dieselbe Intention habe ich diesmal mit der Backupstrategie, die Ihr bei Euch zu Hause anwendet. Wie schon bei der vorherigen Umfrage werde ich auch diesmal die Ergebnisse im WiKi zusammenfassen. Der Draft steht hier.

Jeder, der einen Computer zu Hause hat, sollte irgendeine Strategie haben, wie er Backups macht. Eine Platte kann ihren Geist aufgeben, irrtümlicherweise kann man mal Daten gelöscht haben, die Wohnung kann ausbrennen, das Haus zusammenstürzen, usw usw.

Folgende Dinge sind sicherlich von Eurer Backupstrategie für alle Anderen interessant:

1) Das eingesetzte Backuptool
2) Was wird gesichert (nur OS, das gesamte System, nur Userdaten ...)
3) Backupinterval (täglich, wöchentlich, ...)
4) Anzahl von Backupversionen (5 wöchentliche Backups, täglich Backups, dann wöchentliche, dann monatliche, jährliche ... )
5) Automatisch oder manuell
6) Backuptest (Wie stellt Ihr sicher dass der Backup funktioniert? Nichts ist so frustirierend, wenn man ein Backup benötigt und dann feststellt, dass er Schrott ist)
7) Kontrolle der Backupdaten (Wie stellt Ihr sicher, dass nach anfänglichen erfolgreichen RestoreTests die Backups immer OK sind?)
8 ) Ort des Backups (zweite Platte, zweiter Rechner, CDROM, Backsafe, ...)
9) Disasterrecovery (Wie recovered Ihr, wenn die Platte und auch der gesamte Computer zerstört sind?)
10) Wie wird sichergestellt, dass die automatischen Backups laufen und kontrolliert werden?
11) Erfahrungen
12) Besonderheiten (Was ist speziell an der Backupstraegie bzw was zeichnet sie besonders aus?)

Meine Backupstrategie sieht wie folgt aus:
zu 1) tar und rsync
zu 2) das OS mit tar und die Userdaten mit rsync. Unwichtige Daten werden beim Backup excluded
zu 3) einmal pro Woche
zu 4) 5 backups werden aufbewahrt (also 5 wöchentliche Backups)
zu 5) cron
zu 6) Es existiert ein zweites OS auf einer anderen Platte auf die regelmässig das BackupOS restored wird. Per grub ist diese beim booten wählbar
zu 7) Beim regelmäßigen Restore eines OS auf die BackupPartition wird das OS gestartet. Die Userdaten werden nicht geprüft.
zu 8 ) Zweite lokale Platte und regelmäßige automatische Spiegelung der Backups auf einen zweiten Rechner
zu 9) Einlegen eines LinuxLifeSystems (z.B.. Knoppix) und Restore des OS und der Userdaten. Beim restore von Userdaten mount per nfs vom Spiegelrechner und Kopie der Daten.
zu 10) Es werden von den Backupscripts emails geschickt, die das Ergebnis des BackupScripts (Erfolg, Fehler) schicken.
zu 11) Das Prinzip von zwei bootbaren OS auf unterschiedlichen Partitions hat mit schon mehrere Male geholfen nach kernel Änderungen schnell wieder ein lauffähiges System zu bekommen. Auch sind Userdaten schnell wieder da wenn man z.B. KDE Einstellungen total verbogen hat. Nicht so sicher ist die email mit den BackupStatusDaten. Da muss ich noch was verbessern. Mir wären beinahe alle Userdaten verlorengegangen, das der Backup fehlschlug und ich das erst nach 3 Tagen bemerkte. Da 5 Backups existierten ging das noch mal gut. Hätte ich das erst nach 1 Woche bemerkt ... Essig :shock:
12) 2te Partition als OS Backup
Zuletzt geändert von framp am 4. Mär 2008, 19:51, insgesamt 6-mal geändert.

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Beitrag von gameboy » 9. Feb 2008, 19:35

1) rsnapshot

2) /home und /etc

3) bei Bedarf (ca. alle 14 bis 30 Tage)

4) vier

5) manuell. Eigentlich würde ich gern cron einsetzen und wöchentlich automatisch sichern, aber derzeit steht Backup-Space nur auf einer externen USB-Platte zur Verfügung, die ich aufgrund der Lärmentwicklung während des Betriebs manuell vor dem Backup ein- und anschließend wieder ausschalte.

6) Kontrolle von /var/log/rsnapshot

7) ab und an manuelle Sichtprüfung der Backup-Platte

8.) externe IDE-Platte (per USB angeschlossen)

9) Neu-Installation, anschließend /home und /etc vom Backup einspielen

10) ---

11) Bisher gab es noch keine Situation, in der ich auf das Backup hätte zurückgreifen müssen.

Viele Grüße,
gameboy.

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Beitrag von Hermann » 10. Feb 2008, 00:32

Hi Leutz,

je nach Datenaufkommen wird 1-2 * im Monat mit rsync ein Backup von Home erstellt, das System ist mir egal da es jederzeit neu aufgesetzt werden kann

Backup auf externe Festplatten die nur zu diesem Zweck da sind, eine ist auf dem Dachboden deponiert und eine im Wohnzimmer

das mache ich so seit ca. 23 Jahren und mir ist noch keine Datei verloren gegangen, anderen Medien traue ich nicht über den Weg

Gruß, Hermann
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Beitrag von whois » 10. Feb 2008, 08:48

Hi

In der Firma läuft ein Tape bei das ich nach dem üblichen Verfahren(Tape für Montag,Dienstag....) jeden Tag in der Woche wechsle.
Da sind alle Server und Firmen Daten drauf abgesichert.

Alle wichtigen Sachen(Schriftverkehr,Verträge,Fotos usw.) die Ich zuhause bzw. auf meinen Notebooks mache sichere ich zuerst auf eine USB HDD danach alles auf meinen Firmen Server jeden Tag.

Da ich sonst zuhause nichts wichtiges und unersetzliches drauf habe sichere ich alles andere höchtens einmal pro Woche wenn ich Sonntags Zeit habe auf ein speziell dafür immer angeschlossene USB HDD.

cu

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Beitrag von onkelchentobi » 10. Feb 2008, 10:36

Jeden Sonntag morgen wie auch gerade eben wird bei mir die Partition auf einer USB Platte mit Hilfe v. PartImage gesichert. Nach diesem Backup wird dann alles neue ueber APT eingespielt. Bei grossen Systemveraenderungen kann es sein das auch mal unter der Woche ein Backup gemacht wird. Fuer meine Privatrechner reicht das Woechentliche Sichern vollkommen aus.
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Beitrag von stka » 10. Feb 2008, 10:38

Bei mr hier laufen zwei Server. Auf dem einen nur Daten (S1) und auf dem anderen das Mailsystem und egroupware (S2)

(S1)
Hier läuft arkeia und es wird einmal in der Woche eine backup gefahren, aber nur die Daten und Konfigurationsdateien.
Die Konfigurationsdateien werden über ein Skript in einem Verzeichnis gesammelt und dann auf das Band geschrieben.
Die Daten befinden sich auf einem RAID5 das System auf einen RAID1.
Das System wird nicht gesichert, warum auch? Ich habe alle Konfigurationsdateien wenn das System nicht mehr läuft wird das neu installiert und die Konfigurationsdateien wieder eingespielt.
Klappt, habe ich schon mal gebraucht ;-).
(S2)
Hier werden die Konfigurastionsdateinen und die Datenbank von egroupware mit einem Skript in eine Verzeichnis kopiert dann mit scp auf den Server (S1) geschoben und dann auf das Band gesichert.
Ich teste regelmäßig so alle 2 Monate ob die Daten noch zurück geschrieben werden können, in dem ich verschiedene Verzeichnisse umbenenne vom Band zurücksichere und dann vergleiche.
Arkeia nutze ich in der freien Version mit der ich einen Server sicher kann. Es gibt bei den neuen Versionen nur noch die Möglichkeit bis maximal 50GB zu sichern, alles darüber hinaus muss man arkeia kaufen. Aber selbst das würde hier reichen ;-)
Denn mp3 und ähnliches wird nicht gesichert, das ist kein Verlust. Wichitg sind mir die Daten meiner Projekte und Schulungen.
Du hörst nicht auf zu laufen weil du alt wirst. Du wirst alt weil du aufhörst zu laufen.
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Beitrag von revealed » 10. Feb 2008, 12:21

An meinem Computer arbeite nur ich lokal.

- 1x Täglich erfolgt das Backup und paar andere Sachen.

- MySQL wird doppelt (1x dump; 1x komplett /var/lib/mysql mit vorangehender Optimierung und reparatur;) gesichert.
- htdocs
- /etc/nagios/
- kmail

das htdocs backup umfasst eine Teilsicherung der apachekonfiguration.
etc Nagios beherrbergt die Configdateien fürs Nagios.
kmail so ziemlich kompletten homeverzeichnisbereich von kmail.

ansonsten habe ich für nichts weiter gesorgt da ich das hoffentlich schlicht nicht brauchen werde. Auch kam schon öfter mal ein Umbruch im gesamtkonzept vor bei mir, der eine Komplettsicherung schlicht sinnlos machen könnte.

Wiederum eine sicherung aller Konfigurationseinstellungen, die mir wichtig scheinen haben sich bei mir als nützlich erwiesen.

Auch hat sich schon öfter mal in Komplettsicherungen ein Fehler eingeschlichen, der diese nutzlos gemacht hatte.

das ganze mit tar und cron.

wenn die Backups durch sind läuft nen Script und schaut nach, ob die tar Archive aus dieser Stunde sind, und gibt entsprechend eine Meldung mit "OK" aus. Falls das ganze in Ordnung ist kommt das als Email von Cron.

Und weil die ganzen Scripte einzeln in Cron zeitlich abgestuft sind, gibts im falle des Vergessens oder dass der Computer zu der Zeit nicht an war noch ein Script, das schlicht alle sicherungen 1x ausführt. Dieses kann ich bei bedarf händisch ausführen.

Eine monatliche Zweitsicherung der Sicherung erstelle ich nicht. Auch nicht inkrementell oder derartiges, da eine Komplettsicherung meiner Backupziele unaufwändig ist und etwa 50 MB umfasst.

Ziel ist eine Windowspartition mit FAT32 Dateisystem auf dem selben Computer.

Gruß

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Beitrag von onkelchentobi » 10. Feb 2008, 12:34

revealed hat geschrieben: Ziel ist eine Windowspartition mit FAT32 Dateisystem auf dem selben Computer.
Auch auf der selben Platte, falls ja was ist wenn diese mal hinueber ist?
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Beitrag von revealed » 10. Feb 2008, 12:42

falls ja was ist wenn diese mal hinueber ist?
ist sie nicht! :)

Die Frage ist durchaus berechtigt, aber einen weitern Datenträger benötige ich zuhause nicht. Es gibt durchaus noch gewisse ausdrucke. Ich hab Seagate Barracuda HDD's drin seit eh und je. Und mir ist noch keine eingegangen. Irgendwann kam immer ne schnellere. Und auf sowas bau ich halt.

Und ich rechtfertige das mal weiter mit: Das is zuhause und nich in der Arbeit. Selbst wenns wirklich alles kaputt ginge, dann währ ich zwar stink stink sauer und nen paar wochen unerträglich, aber auch das würde sich wieder hinbiegen lassen müssen. Eventuell dann sogar mit verbesserungen die ich vorher schlicht nich bedacht hatte, weil ich immer nur meine vorhandene konfiguration gesichert hatte.

Wohl gemerkt ich sichere aber auch keinen riesen Server sondern meine kleine durchaus potentente SuSE.

Gruß

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Beitrag von framp » 10. Feb 2008, 18:15

revealed hat geschrieben:Das is zuhause und nich in der Arbeit.
Genau darum geht es bei der Umfrage, denn bei der Arbeit wird ganz anders und aufwändiger gesichert. Den Aufwand betreibt keiner zu Hasue und kann es sich i.d.R. auch nicht finanziell leisten.

Ich freue mich über die bieherigen regen Antworten. Allerdings habe ich mit Absicht die 12 Punkte vorgegeben. Wenn jeder darauf zu jedem Punkt antwortet ist es für mich wesentlich leichter die Ergebnisse zusammenzufassen und ins WiKi zu bringen :wink: . Wenn Ihr irgendetwas habt, was bei Eurer Backupstrategie besonders ist könnt Ihr das ja bei Punkt 12 - Besonderheiten - unterbringen. (Den letzten Punkt 12 habe ich nachträglich aufgenommen).

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Re: [Umfrage] Wie ist Deine Backupstrategie zu Hause?

Beitrag von carsten » 11. Feb 2008, 17:34

framp hat geschrieben:1) Das eingesetzte Backuptool
2) Was wird gesichert (nur OS, das gesamte System, nur Userdaten ...)
3) Backupinterval (täglich, wöchentlich, ...)
4) Anzahl von Backupversionen (5 wöchentliche Backups, täglich Backups, dann wöchentliche, dann monatliche, jährliche ... )
5) Automatisch oder manuell
6) Backuptest (Wie stellt Ihr sicher dass der Backup funktioniert? Nichts ist so frustirierend, wenn man ein Backup benötigt und dann feststellt, dass er Schrott ist)
7) Kontrolle der Backupdaten (Wie stellt Ihr sicher, dass nach anfänglichen erfolgreichen RestoreTests die Backups immer OK sind?)
8 ) Ort des Backups (zweite Platte, zweiter Rechner, CDROM, Backsafe, ...)
9) Disasterrecovery (Wie recovered Ihr, wenn die Platte und auch der gesamte Computer zerstört sind?)
10) Wie wird sichergestellt, dass die automatischen Backups laufen und kontrolliert werden?
11) Erfahrungen
12) Besonderheiten (Was ist speziell an der Backupstraegie bzw was zeichnet sie besonders aus?)
Meinen Home-Server sichere ich wie folgt:
1) dar mit cron
2) Userdaten, Konfig, Mails
3) monatlich Full, täglich Incremet
4) Ich habe meist die 2 Vormonate noch komplett verfügbar (ich lösche die alten Teile von Hand)
5) Automatisch (cron)
6) Habs mal ausprobiert und es ging
7) Da gehe ich von aus.
8 ) 2. (ähhh, bei mir 5. ) Platte ;) Ab und zu eine DVD
9) Pech gehabt. Zur Not eine alte DVD.
10) cron meldet sich, wenn was schief geht
11) gut (noch nie echt benötigt :) )
12 ) Nutzdaten sind eh schon auf einem Soft-RAID1 und einem Hard-Raid5 abgelegt. Daher ist ein Plattenausfall eh unkritisch. Und wenn alles abfackelt hab ich eh ein anderes Problem...

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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Beitrag von Griffin » 16. Feb 2008, 12:43

1) Dieses Script von K4m1K4tz3 auf Basis von rsync:
http://wiki.linux-club.de/opensuse/Backupdate_sh
Funktioniert wunderbar. :D

2) Ich sichere nur Daten aus dem Home. Das System ist mit wurscht. Bei einem Crash (seeeeeehr selten) setze ich das System halt neu auf. Im Gegensatz zu den persönlichen Daten gibt es dort nichts, was man nicht durch oder nach einer Neuinstallation flott wieder hergestellt hat. Ich halte es hier, wie Hermann es oben bereits beschrieb.
Hermann hat geschrieben:...mit rsync ein Backup von Home erstellt, das System ist mir egal da es jederzeit neu aufgesetzt werden kann
Innerhalb des Home gibt es bei mir 3 Backupstufen:
a) Home komplett => wird nur selten gemacht
b) Home, die wichtigsten Userverzeichnisse => etwas häufiger (etwa 1x im Monat, je nach Bedarf auch seltener oder häufiger)
c) Dokumente, Mail und Adressen => häufig (täglich bis spätestens alle 3 Tage)

3) Intervall: Unregelmäßig, nach Bedarf. Siehe Punkt 2).

4) 3 Versionen je Backup.

5) Manuell, da abhängig vom konkreten Bedarf

6) Gelegentliche Kontrolle (Stichproben)

8 ) Zweite Platte und zweiter Rechner. Bei Gelegenheit soll (u.a.) für Backups eine externe Platte angeschafft werden.

9) Neuinstallation. Anschließend werden die wichtigen Dinge wieder ins Home (nur das wird gesichert) gelegt.

11) Klappt, läuft, sehr zufrieden mit dem Script. Danke an den Autor! :D
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Beitrag von timotool » 17. Feb 2008, 01:05

gabs das nicht die tage schon mal in nem andern thread?

egal... ;-)

zu 1) bacula
zu 2) das gesamte System
zu 3) täglich
zu 4) heute umgestellt auf Samstags full, So.-Fr. incr.
zu 5) automatisch
zu 6) restore zufällig gewählter (nicht lebenswichtiger) Dateien
zu 7) s.h. zu 6)... hin und wieder mal was wiederherstellen
zu 8 ) HP SureStore 6x40 DAT Autocharger
zu 9) noch nicht vorgekommen *aufholzklopf* wenn dem so sein sollte... Baugleichen Server vom Dachboden holen, Platten rein... sollte funktionieren ;-)
zu 10) Nachricht via Mail
zu 11) läuft?
zu 12) -
Linux: OpenSuse 12.1
Kernel: 3.1.10-4.1_x86_64
System: DL380 G4 2x Xeon 3.6 GHz, 12GB Ram , 5x 300GB HP/Fujitsu SCSI320 10k @ Raid 5 + 1 Hotspare

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