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Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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chakaa
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Beitrag von chakaa » 1. Dez 2007, 03:16

Hallo,

ich habe in einem Netzwerk mit Windows-Clients einen Linux-Fileserver ("Server1") und möchte gerne wegen der Ausfallsicherheit einen zweiten Rechner "Server2" im Keller lagern, der im Falle eines Desasters möglichst schnell statt Server1 eingesetzt werden kann.

Beide Rechner fahren openSUSE (Server1: 10.2; Server2: 10.1).
Server1 macht ein regelmäßiges Backup (derzeit allerdings nur die Haupt-Daten, die sich unter /home befinden) auf eine externe USB-Platte.

Sobald der Server2 zum Einsatz kommt, soll folgendes vom Backup eingespielt werden:
  • * Daten (klar)
    * Benutzer und Gruppen samt Passwörtern (da weiß ich schon nicht, was ich da sichern soll)
    * Samba-Konfiguration (nur smb.conf nötig?)
    * crontab (reicht das?)
Außerdem soll (scriptgesteuert) bei Server2 eingestellt werden:
  • * die IP-Adresse, die vorher Server1 hatte (einige Rechner bzw. der DSL-Router verlassen sich auf die)
    * der Rechnername "Server1" (alle Rechner im Netz greifen auf "Server1" zu) - nur Samba NetBIOS-Name nötig?
Vermutlich habe ich noch einige Einstellungen vergessen, aber Obige sind schon mal die wichtigsten.

Ich vermute, dass ich nicht einfach die YaST Systemsicherung benutzen und bei Server2 zurückspielen kann (unterschiedliche openSUSE Versionen..)

Hat jemand eine Idee, ob das überhaupt realisierbar ist bzw. wie? :?:
Martin
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Beitrag von rolle » 1. Dez 2007, 10:49

Um Samba zu sichern, sichere einfach alles unter /etc/samba und /var/lib/samba. Für die Paßwörter kommt es darauf an, welches Backend Du nutzt, also passwd, LDAP.....
Ich verstehe Dich so, daß Server 2 nicht läuft im Normalfall. Es hindert Dich also niemand daran, einfach dem Rechner dieselbe IP wie Server 1 zu geben und sie smb.conf zu kopieren. Selbges gilt für alle anderen Konfigurationsdateien wie z.B. die Crontab.
Horrido, Roland

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chakaa
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Beitrag von chakaa » 1. Dez 2007, 15:09

rolle hat geschrieben:Um Samba zu sichern, sichere einfach alles unter /etc/samba und /var/lib/samba. Für die Paßwörter kommt es darauf an, welches Backend Du nutzt, also passwd, LDAP.....
Ich benutze passwd.

Aber ist es eigentlich so, dass die passwd Datei auf einem anderen Rechner auch gültig ist? Ich meine mich zu erinnern, dass die Verschlüsselung bzw. der Hash-Wert rechnerabhängig ist :?:

Nur wo sind eigentlich die Benutzer und Gruppen gespeichert? Reicht es tatsächlich, die passwd Datei zu kopieren?

Und wie das bei Samba ist, weiß ich auch nicht - also wieder Lesen, Lesen, Lesen :cry:
rolle hat geschrieben:Ich verstehe Dich so, daß Server 2 nicht läuft im Normalfall. Es hindert Dich also niemand daran, einfach dem Rechner dieselbe IP wie Server 1 zu geben


stimmt - im Moment :wink:
Es ist aber geplant, Server2 evtl. doch noch zusätzlich laufen zu lassen, als Backup-Datenspeicher und/oder Printserver. Daher muss doch im Desaster-Fall die IP geämdert werden. Aber das ist ja die leichteste Übung (per ifconfig)
Martin
openSuSE 11.4

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