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Mit Suse auf ein RAID-Array umziehen - bloss wie?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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tom_bomb
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Mit Suse auf ein RAID-Array umziehen - bloss wie?

Beitrag von tom_bomb » 15. Nov 2007, 16:18

Hallo Leute,

ich habe hier einen Server mit Linux und Samba, der verschiedene Windows-Clients bedient. Das System hat einen Adaptec 2410SA SATA-RAID-Controller mit 3 identischen Maxtor-HDs im RAID5-Verbund und einer IDE-Platte am Standard-Controller. Bisher bootet das System von der IDE-Platte...Nun aber möchte ich das RAID5-Array nutzen und habe dazu zwei Fragen:

1. wie bekomme ich das System ohne es neu aufzusetzen auf das RAID kopiert so das es von dort bootet ? Gibt es dafür ein HowTo? Es wird da sicher zu Problemen mit dem Bootloader kommen oder? Ich bin für jeden kleinen Tip dankbar. :)

2. Welches Dateisystem kommt für die Formatierung in Frage bzew. welches ist zu empfehlen? im Moment ist es Reiser...


System:

Suse Linux Enterprise Server 10
Kernel 2.6.16.21-08
Samba 3.0.22-13.16-SUSE-SLES10)
Bootloader: GRUB
RAID-Array: im System unter /dev/sda1/ (swap) sowie /dev/sda2/ (Linux native) zu finden und nicht gemountet.

PS: Ich bin (zugegeben) kaum erfahren im Umgang mit Linux, da ich erst seit 2 Monaten damit zu tun habe.. :oops:

Grüsse
Thomas

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carsten
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Beitrag von carsten » 15. Nov 2007, 19:54

irgendwie werd ich nicht schlau aus dem Teil. Hat zwar nen Prozessor und RAM, aber keine Unterstützung:

Code: Alles auswählen

RedHat Linux 7.3
RedHat Linux 8.0
SuSE Linux 8.0
SuSE Linux 8.1
SCO UnixWare 7.11
Caldera Open Unix 8
Nicht aktuelles dabei.
Mit welchem Treiber wird die Karte denn angesprochen?
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

jengelh
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Beitrag von jengelh » 15. Nov 2007, 21:01

Code: Alles auswählen

21:00 ichi:../scsi/aacraid > strings aacraid.ko | grep 2410SA
AAR-2410SA SATA 
mein Kernel hat's..

carsten
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Beitrag von carsten » 15. Nov 2007, 23:32

Ach so heißt der... Den hab ich auch :)

Dann sollte es doch kein Problem sein. Treiber in die initrd, mit Live-CD booten und alles umziehen. Grub und fstab anpassen und es sollte gehen.

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

tom_bomb
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Beitrag von tom_bomb » 16. Nov 2007, 11:38

Ich hab ja schon geschrieben das ich ein Linux-Newbie bin. Darum versteh ich auch nicht viel von der Antwort...Also frag ich mal los:

1. initrd ist eine RAM-Disk die zum Systemstart geladen wird um Treiber aufzunehmen...soviel weiss ich. Aber der Treiber (aacraid) ist doch schon geladen wenn das RAID als formatierte Partition im System zu sehen ist...und wie stellt man Treiber dort ein ? Geht das über Yast ?

2. Grub ist der Bootloader, soviel ich weiss kann man diesen mit Yast unter "System - > Bootloader konfigurieren" konfigurieren...richtig?

3. fstab: keine Ahnung, hab ich aber im Partitionsprogramm von Yast gesehen...

4. Ist das mit der Live-Cd notwendig? Das System bootet doch von der IDE-Disk am separaten Controller während das RAID nebenher auch läuft.

5. Reicht zum übertragen der Installation, dass man den Root-Ordner im Konqueror von einer Platte auf die andere kopiert?

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robi
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Beitrag von robi » 16. Nov 2007, 17:27

tom_bomb hat geschrieben: 1. initrd ist eine RAM-Disk die zum Systemstart geladen wird um Treiber aufzunehmen...soviel weiss ich. Aber der Treiber (aacraid) ist doch schon geladen wenn das RAID als formatierte Partition im System zu sehen ist...und wie stellt man Treiber dort ein ? Geht das über Yast ?
Sollte der Treiber nicht fest im Kernel gebunden sein , dann muss er zwingend in die initrd sonst kann er das Rootfilesystem gar nicht erst laden. Wenn er jetzt nach dem booten das Raid dennoch geladen ist, dann nur desshalb weil dein Kernel das alte IDE-device lesen und laden konnte und das Treibermodul dafür dann von dort geladen hat.
tom_bomb hat geschrieben: 3. fstab: keine Ahnung, hab ich aber im Partitionsprogramm von Yast gesehen...
/etc/fstab ist hierbei eine der wichtigsten Dateien. Hier an der falschen Stelle etwas falsches drin, und dein System bootet erstmal gar nicht mehr. Das Ändern währe hier von Hand wahrscheinlich geschickter als es über irgend ein grafisches Tool zu versuchen.
tom_bomb hat geschrieben: 4. Ist das mit der Live-Cd notwendig? Das System bootet doch von der IDE-Disk am separaten Controller während das RAID nebenher auch läuft.
Ein Live System ist nicht unbedingt notwendig, jedoch ist es sehr zu empfehlen, da ansonsten ein ONLINE-System kopiert wird und auch noch über einen längeren Zeitraum. Also Dateien und Filesysteme die sich während der Kopiererei ändern.
Das neue System das du dir sonst damit zusammenkopierst hat in etwa den Filesystem-Status eine Rechners der mit voller Prozessorlast über einen langen Zeitraum ganz ganz langsam abgestürzt ist. Das geht meistens gut, muss aber nicht zwangsläufig immer unbedingt funktionieren.
[/quote]
tom_bomb hat geschrieben: 5. Reicht zum übertragen der Installation, dass man den Root-Ordner im Konqueror von einer Platte auf die andere kopiert?
Kurz und knapp Nein.

Schau dich mal hier im LC um, für jede einzelne Teilaufgabe gibt es sicherlich schon genügend Beispiele im Forum und im Wiki.
(Stichworte zB: Backup ; Partitionen verschieben ; Bootloader konfigurieren und wiederherstellen, fstab, initrd ; .....) Je mehr du dich im vorhinein mit diesen Problemen beschäftigt hast, desdo schneller und sicherer wirst du hinterher wieder ein laufendes System haben. Es ist bestimmt kein Problem, mit dem man mit nur einem einzigem Programm und ein paar Mausklicks zu gewünschtem Erfolg kommt. Die Erfahrung zeigt, mit wenig Vorwissen führen solche und ähnliche Versuche trotz gut gemeinter und sehr ausführlicher Unterstützung und Anleitung hier im Forum regelmäßig zur Neuinstallation.

Aber desshalb nicht entmutigen lassen, sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigen bis man einen Überblick hat was man wann, wie, warum machen muss oder soll, ein Backup von dem machen was man auf gar keinen Fall verlieren möchte und los gehts. Wenn es dann noch Probleme gibt, dann ganz speziell und gezielt hier im Forum nachfragen. Lösungen für kleine Teilprobleme sind besser zu vemitteln als Globale Endlösungen besonders wenn man nicht genau einschätzen kann wie genau der andere Linux beherrscht.

robi

tom_bomb
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Beitrag von tom_bomb » 19. Nov 2007, 13:52

Ok. Danke für eure Antworten erstmal. Es stimmt das mir ein wenig Recherche gut tun würde. Jetzt hab ich hier im LC mal nach "initrd" gesucht. Leider stosse ich nur auf Beiträge, die Auszüge von Boot-Screens enthalten...da kommt "initrd" ziemlich oft vor :(

Weiss vielleicht jemand einen Link zu einem Beitrag in dem erklärt wird wie man Treiber in die initrd einbindet?

carsten
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Beitrag von carsten » 19. Nov 2007, 13:58

initrd:
Yast/System/Sysconfigeditor/kernel/initrd
Hier stehen die beim booten geladenen Treiber. Gerade bei Festplatten ist hier die Reihenfolge wichtig, da bei gleicher /dev/sd-Vergabe die Nummern vgemäß Treiberreihenfolge vergeben werden.

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

tom_bomb
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Beitrag von tom_bomb » 19. Nov 2007, 15:15

Gut. Da steht:
piix aacraid processor thermal fan reiserfs edd

mkinitrd an der Konsole ergab folgendes:
tux:~ # mkinitrd
Root device: /dev/hda2 (mounted on / as reiserfs)
Module list: piix aacraid processor thermal fan reiserfs edd (xennet xenblk)

Kernel image: /boot/vmlinuz-2.6.16.21-0.8-default
Initrd image: /boot/initrd-2.6.16.21-0.8-default
Shared libs: lib/ld-2.4.so lib/libacl.so.1.1.0 lib/libattr.so.1.1.0 lib/libc- 2.4.so lib/libdl-2.4.so lib/libhistory.so.5.1 lib/libncurses.so.5.5 lib/libpthre ad-2.4.so lib/libreadline.so.5.1 lib/librt-2.4.so lib/libuuid.so.1.2

Driver modules: ide-core ide-disk scsi_mod sd_mod piix aacraid processor thermal fan edd
Filesystem modules: reiserfs
Including: initramfs fsck.reiserfs
Bootsplash: SuSE-SLES (1280x1024)
12131 blocks
Das heisst mkinitrd ist bereit um vom RAID zu booten...oder?

tom_bomb
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Beitrag von tom_bomb » 22. Nov 2007, 13:09

Also - wie gesagt möchte ich mit einer Suse-Installation auf ein fertig eingerichtetes RAID5 umziehen. Der Treiber dafür heisst "aacraid".
Damit das System vom RAID booten kann muss der treiber in die initrd.

Da der Umzug auf Anhieb funktionieren muss, will ich sichergehen dass nichts dabei schiefgeht.

Also unter Yast/System/Sysconfigeditor/kernel/initrd finde ich folgenden Eintrag:

piix aacraid processor thermal fan reiserfs edd

Der Treiber ist also vorhanden, ich weiss nuir nicht genau ob ich die Reihenfolge anpassen muss...)

Gebe ich mkinitrd an der Konsole ein:
Kernel image: /boot/vmlinuz-2.6.16.21-0.8-default
Initrd image: /boot/initrd-2.6.16.21-0.8-default
Shared libs: lib/ld-2.4.so lib/libacl.so.1.1.0 lib/libattr.so.1.1.0 lib/libc- 2.4.so lib/libdl-2.4.so lib/libhistory.so.5.1 lib/libncurses.so.5.5 lib/libpthre ad-2.4.so lib/libreadline.so.5.1 lib/librt-2.4.so lib/libuuid.so.1.2

Driver modules: ide-core ide-disk scsi_mod sd_mod piix aacraid processor thermal fan edd
Filesystem modules: reiserfs
Including: initramfs fsck.reiserfs
Bootsplash: SuSE-SLES (1280x1024)
12131 blocks
Muss ich also an der Konfiguration von initrd noch etwas ändern?[/quote]

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Beitrag von robi » 22. Nov 2007, 23:15

tom_bomb hat geschrieben: Muss ich also an der Konfiguration von initrd noch etwas ändern?
Diese Frage kann dir keiner außer dein System selbst mit JA oder NEIN beantworten.
In Anbetracht, dass ich überhaupt keine Ahnung von Yast habe, hier mal in groben Zügen ohne es jetzt selbst auszuprobieren, wie ich in etwa vorgehen würde.

- Raid5 (gegebenenfalls, falls erwünscht) partitionieren und Filesysteme darauf anlegen.
- Das zukünftige Rootfilesysteme nach /mnt mounten und dort dann eventuell noch Verzeichnisse anlegen und die anderen neuen Filesysteme dort noch einhängen.
- Die Dateien des alten Systems auf die neuen Filesysteme unterhalb von /mnt übertragen.
- die Systemspezifischen Verzeichnisse /proc /sys /dev .... mit bind unterhalb von /mnt zusätzlich einhängen.
- mit chroot nach /mnt wechseln.
- dort die /etc/fstab anpassen
- die /etc/mtab manipulieren, dass sie so aussieht wie sie im späteren laufenden System aussehen würde (insbesondere das neue Rootfilesystem und eventuell /boot )
- die /etc/sysconfig/kernel anpassen (Treiber fürs Raid und für das Filesystemtype deines Rootfilesystems soweit nicht im Kernel schon enthalten, eventuell noch andere, kommt auf dein System an.)
- mkinitrd
- mit exit das chroot verlassen
- von deinem neuem System unterhalb von /mnt den kernel und die neue initrd unter einem anderen Namen in dein altes /boot Verzeichnis kopieren.
- dort in der /boot/grub/menu.lst einen neuen Eintrag mit dem soeben kopierten kernel, der initrd und dem neuen Raid-Rootfilesystem anlegen. Eventuell (wahrscheinlich) muss auch noch die device.map angepasst werden.
- Überlegen was man noch vergessen hat.
- init 6 und vom dem neuen Booteintrag in Grub versuchen zu booten.
- wenn das nicht klappt, dann das alte System wieder booten und das ganze Spiel noch einmal, irgend was ist dann falsch oder vergessen worden.
- wenn der neue Booteintrag das Raidsystem sauber bootet, dann das System gründlich überprüfen.
- in diesem System dann grub neu auf das Raiddevice im MBR installieren
- das /boot- Verzeichnis und die Konfigurationsdateien überprüfen.
- init 6 und im Bios und im Raidkontrollerbios die Bootreihenfolge prüfen oder neu konfigurieren.
- beten, dass das jetzt alles war und booten.
- funktioniert das nicht, dann muss hier wahrscheinlich mit einer CD/DVD gebootet werden, weil etwas anderes dann wohl auch nicht mehr funktioniert.

Anhaltspunkte für einzelne Arbeitsschritte könntest du zB auch hier finden.
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=82561
http://wiki.linux-club.de/Backupkonzept ... nden_LINUX

Achtung: Das Thema ist so komplex das man es vorher am besten erst mal auf einem Spielzeugrechner ausprobieren sollte.
Selbstverständlich gilt:
Solange ich nicht die Tastatur selbst bediene und jede Ausgabe selbst sehen kann, sind alle oben gemachten Angaben und Abläufe ohne jegliche Garantie auf Funktion oder Vollständigkeit.

Aber eine Gegenfrage hätte ich doch:
Wer zum Kuckuck hat dir denn ein Raid5 aus 3 Platten als Rootdevice eingeredet?

robi

tom_bomb
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Beitrag von tom_bomb » 27. Nov 2007, 14:12

Diese Frage kann dir keiner außer dein System selbst mit JA oder NEIN beantworten
Die Antworten meines Systems verstehe ich aber nicht und habe sie deshalb in mein letztes Posting gelegt., speziell die Antwort von mkinitrd.
Der Rest deiner Antwort ist interessant, aber hatte zur folge, dass ich mich nun wahrscheinlich von der Idee eines "Komplettumzugs" verabschieden werde und statt dessen nur mit /Home umziehe...das ist auch für einen wenig erfahrenen Nutzer zu bewerkstelligen. :(
Danach werde ich mich weiter mit dem ursprünglichen Plan befassen, aber offensichtlich muss ich noch tiefer in die Materie eindringen. Dazu gehört natürlich immer noch die Konfiguration von initrd... kann mir jemand (aussser meinem System) sagen ob die initrd richtig konfiguriert ist? Bzw. ein Tip wie ich dem System die "richtige" Frage stelle...
Achtung: Das Thema ist so komplex das man es vorher am besten erst mal auf einem Spielzeugrechner ausprobieren sollte.
gute Idee, aber der Server mit dem RAID5-Controller war so teuer, dass ich ganz bestimmt keinen zweiten zum "Spielen" bekomme :wink:
Aber eine Gegenfrage hätte ich doch:
Wer zum Kuckuck hat dir denn ein Raid5 aus 3 Platten als Rootdevice eingeredet?
Das musste mir niemand einreden...ein ungenutzter RAID-Controller mit 3 HDs - was soll man sonst damit tun :?:

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Beitrag von robi » 27. Nov 2007, 16:47

tom_bomb hat geschrieben:Dazu gehört natürlich immer noch die Konfiguration von initrd... kann mir jemand (aussser meinem System) sagen ob die initrd richtig konfiguriert ist? Bzw. ein Tip wie ich dem System die "richtige" Frage stelle...
Letztlich ist er dann richtig konfiguriert wenn er dein Raid sauber als Rootdevice bootet. Das muss man eben ausprobieren, und möglichst ohne das das alte System dabei unbrauchbar wird, damit man das alte wieder problemlos booten kann.
Tom_bomb hat geschrieben: aber der Server mit dem RAID5-Controller war so teuer, dass ich ganz bestimmt keinen zweiten zum "Spielen" bekomme :wink:
Dazu brauchst du nicht unbedingt einen Raidkontroller, setz zur Übung auf einen Spielzeugrechner nachträglich ein Softwareraid als Rootdevice auf, die meisten Schritte sind identisch oder vergleichbar, auch wenn du zB in die initrd eben die Treiber vom Softwareraid und nicht die Treiber vom Hardwareraid brauchst. Und die paar Schritte die man bei einem Softwareraid mehr machen muss, das ist bestimmt eine wertvolle Übung zum besseren verstehen von Linux. Letztlich sind die Fallstricke beim nachträglichen Umzug eines Systemes auf Soft- oder Hardwareraid ziemlich die gleichen.
Das musste mir niemand einreden...ein ungenutzter RAID-Controller mit 3 HDs - was soll man sonst damit tun :?:
In der Regel vermeidet man Raid 0, 5, 10 usw. als Rootdevice, außer es geht aus irgend einem Grund nicht anders. Ein Raid 5 mit nur 3 Platten ist ohnehin nicht sehr effizent. Letztlich darfst du natürlich gerne machen, was du für richtig hältst.


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