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Xen startet nur im Komandozeilenmodus

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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milhouse
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Xen startet nur im Komandozeilenmodus

Beitrag von milhouse » 9. Nov 2007, 10:58

Hallo zusammen,

Xen ist bei mir anscheinend vollständig installiert und bootet auch, jedoch ohne grafische Benutzeroberfläche. Der Befehl startx funktioniert nicht.
In der Suse-Dokumentation steht dazu nur folgendes:
Nach dem Booten startet der virtuelle Verwaltungscomputer mit seiner grafischen Desktop-Umgebung. Falls keine grafische Desktop-Umgebung installiert ist, wird die Kommandozeilenumgebung angezeigt.
Wie kann ich die grafische Umgebung installieren?
Mein Ziel ist es das vorhandene Windows auf meiner Partition paravirtualisiert nutzen zu können, denn ich brauche hin und wieder MSSQL, Access und noch ein paar Kleinigkeiten.

Zudem habe ich nicht verstanden, ob man einen speziellen Prozessor benötigt um Xen benutzen zu können.
So wie ich das hier verstehe, brauche ich keinen besonderen Prozessor:
Erst Prozessoren mit Intels Virtualisierungstechnologie Vanderpool oder AMDs Gegenstück Pacifica ermöglichen es, auch proprietäre Systeme wie Windows als Gast zu beherbergen.
quelle: http://de.opensuse.org/Xen

grüße
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jgrete
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Beitrag von jgrete » 14. Nov 2007, 07:32

Moin,
möglicherweise hast Du nvidia-Treiber installiert? Die unterstützen XEN-Kernel (noch) nicht, soweit ich weiss. Also NVIDIA de-installieren.
Um Windows paravirtualisieren zu können, bräuchtest Du den Quellcode von Windows, bzw. einen paravirtualisierten Windowskernel. Den kriegst wohl kaum :-) Du willst wahrscheinlich eine virtualisierte VM mit Windows inside starten. Dazu brauchst Du in der Tat spezielle Prozessoren. Der in Deiner Signatur angegebene zählt nicht dazu (Sieh Dir Dein Zitat mal an).

J.

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 14. Nov 2007, 08:02

Xen und Windows ist nicht wirklich eine Liebeshochzeit.

Das ganze läuft dann auf Basis von virtuellen Qemu Komponenten. Das ist auch bei Prozessoren mit Virtualisierungstechniken so.

Xen bringt nur dann was, wenn die Gäste spezielle Kernel haben, die mit dem Hypervisor zusammenarbeiten.

VirtualBox oder VMWARE dürften die bessere Wahl sein. Zumal es hierbei keine CPU-Probleme gibt.

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 14. Nov 2007, 08:04

PS: Noch eine Anmerkung.

Diese Rumhampelei (Windows mal so starten, Windows in VM starten) ist nicht empfehlenswert

=> immer mal wieder neue Aktivierung
=> Hardwareprofile sehr unterschiedlich.

Eine saubere Neuinstallation einer VM ist immer die bessere Wahl.

milhouse
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Beitrag von milhouse » 14. Nov 2007, 22:06

Ich hätte ja gedacht, dass Xen bei der Installation schon merkt ob ich einen unterstützen Prozessor habe oder nicht.

Ich sehe, das wird nichts mit Xen. Ich habe mir auch mitlerweile schon windows xp in vmware installiert und gebe mich jetzt erstmal damit zufrieden.
Virtualbox war zwar mein Favorit wegen des "seamless mode" aber ich konnte die Fehlermeldung nicht beseitigen (habe bisher nur mittelmäßige Kenntnisse).

Danke euch beiden!!
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