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[erledigt] openSuSE 10.3 Installation stoppt nach 1. Boot

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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[erledigt] openSuSE 10.3 Installation stoppt nach 1. Boot

Beitrag von FordPrefect » 1. Nov 2007, 22:59

Hallo zusammen,
um es voraus zu schicken: ja, ich habe zuvor im Forum nach einer Antwort gesucht, aber ich bin trotzdem nicht schlauer geworden.

Ich habe auf einem Rechner ein Update von 10.2 nach 10.3 gemacht. Nebenbei bemerkt auf dem mittlerweile 3. Rechner, bei zweien davon gings auch gut.

Nun zu meiner Frage: die Installation läuft (scheinbar) sauber durch, die gewünschten Pakete werden installiert, Netzwerkverbindung ok ... so weit, so gut. Dann versucht das Install-Programm ja irgendwann mal den ersten Systemstart vorzubereiten und stösst diesen dann auch an.

Bei diesem Start findet das System nun meine Festplatte nicht mehr, Meldung:

Code: Alles auswählen

Waiting for device /dev/disk/by-id/scsi_SATA-BLABLABLA ......
Could not find /dev/disk/by-id/scsi_SATA-BLABLABLA
Was kann ich dagegen tun? Ich verstehe nicht, wie das Installatiosnprogramm zuvor Gigabyte-weise Daten auf eben diese Festplatte schaufeln konnte!? Übrigens, im BIOS gibts bei mir nix umzustellen zwecks RAID (das war einer der Tipps im Forum). Diese Festplatte lief auch unter 10.2 absolut klaglos.

Da das System ja nie richtig anspringt bin ich auch mit meinem Latein am Ende was ich zur Analyse und Abhilfe tun könnte (lsmod, modprobe etc.)

Dankbar für jeden Hinweis ...
Zuletzt geändert von FordPrefect am 2. Nov 2007, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von admine » 2. Nov 2007, 07:57

Meine Vermutung:

Seit Version 10.3 stehen Platten/Partitionen im "by-id-Mechanismus" in der /etc/fstab und auch im Bootloader.
Kann es sein, dass deine fstab oder die menu.lst noch die "alte" Partitions-Bezeichnungen enthalten?

Bzw. an welcher Stelle genau bekommst du diese Ausgabe? Wie weit ist der Bootvorgang da?
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Beitrag von Ganymed » 2. Nov 2007, 10:52

Hi ich habe mal in einem etwas exotisch zusammegestellten Rechner, mit mehreren hdd-Kontrolern und verschiedenen Betriebsystemen, noch vor der Installation von 10.3, über YAST-Partitionieren-fstab-Optionen im vorhandenen openSUSE 10.2, die vorhandenen Platten nach Geräte-ID einbinden, bzw in die fstab eintragen lassen. Das hat vielleicht auch den Nebeneffekt, dass man weiterhin mit dem Grub aus 10.2 starten kann - weil dem neuen Grub verschiedentlich nicht nachvollziehbare Änderunen nachgesagt werden.

Vielleicht versucht mal einer die Vorgehensweise mit der Geräte-ID nach zu vollziehen und formuliert daraus ggf einen anständigen Tip.

Gruß Ganymed
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Beitrag von FordPrefect » 2. Nov 2007, 12:49

admine hat geschrieben:Meine Vermutung:

Seit Version 10.3 stehen Platten/Partitionen im "by-id-Mechanismus" in der /etc/fstab und auch im Bootloader.
Kann es sein, dass deine fstab oder die menu.lst noch die "alte" Partitions-Bezeichnungen enthalten?

Bzw. an welcher Stelle genau bekommst du diese Ausgabe? Wie weit ist der Bootvorgang da?
Mein Problem ist dass ich mit meinen herkömmlichen Mitteln nix mehr anfangen kann. Nach dem erfolglosen Suchen der Festplatte kommt so eine minimalistische Shell.

Wenn ich das richtig sehe gibst dort keine Datei /etc/fstab und auch kein Verzeichnis /boot/grub .... so wie ich das von meinem laufenden System her kenne.

Der Bootvorgang ist fleissig am Ausgeben von irgendwelchen USB-Geräte-Erkennungen und versucht dann wohl auf die Festplatte zuzugreifen. Ganz zu Anfang laufen viel Meldungen durch die ich aber nicht lesen kann und ich ich finde sie auch dank der Mini-Shell nirgends später wieder :-(
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Beitrag von admine » 2. Nov 2007, 12:52

Du solltest mit einer Live-CD booten und von dieser aus auf die Platte schaun.
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Beitrag von Ganymed » 2. Nov 2007, 13:15

In der Shell der Live-CD mußt Du die Verzeichnisse aber trotzdem noch seperat mounten, wenn sich da nicht zwischenteitlich etwas geändert hat.

Dann kommst du auch an die Konfigurationsdateien.

Gruß Ganymed
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Beitrag von haveaniceday » 2. Nov 2007, 18:57

WARNUNG: Ich weiss nicht, ob evtl. die Module für deinen Raid-Controller geladen werden.
Falls mit der Rescue dort etwas "komisch" ist könnte die Anleitung unten falsch sein.
( => Hilfe von jemandem, z.B. von hier, mit RAID-Kenntnissen )

Ich würde folgendes Versuche:
- Rescue-System von dvd starten
- fdisk -l
=> Du siehst die Disks, wie sie heissen ( /dev/sda / dev/sdb...
=> erkennst du evtl. die Partitionen wieder ? ( z.B. welche Partitionsnummer hat swap)

- Mounten von deiner alten /boot partition ( oder / , falls diese Daten darauf mit waren )
- /boot/grub/menu.lst anpassen ( /dev/sd... direkt benutzen )

Falls Grub neu geschrieben werden muss folgendes noch vorher kontrollieren:
/boot/grub/device.map
/etc/grub.conf

Wenn ich so etwas mache nutze ich oft das chroot-Kommando.
Platten / nach /mnt mounten
Platten /boot nach /mnt/boot mounten
cd /mnt
chroot .
=> jetzt sollte alles von deinem System passend sein
grub-install

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Beitrag von FordPrefect » 2. Nov 2007, 23:34

Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Unterstützung. Selbstverständlich *g* habe ich vor dem Update ein Backup aller home-Verzeichnisse gemacht. Nachdem ich mit dem beschriebenen Problem nicht weiter gekommen bin, habe ich mich dazu entschlossen eine Neu-Installation zu machen. Diese lief auch problemlos und nach dem Einspielen des Backups läuft das System nahezu wieder wie vorher. Ein paar kleinere Nach-Installationen muss ich noch machen ...

Bei der Neu-Installation wird ja irgendwann mal eine Partitions-Tabelle vorgeschlagen. Ich habe mir die Partitionierung mal angesehen und die scheint bei dem ersten Versuch voll in die Grütze gegangen zu sein. Daher wundert es mich nicht, dass beim Booten kein sinnvolles "orten" eines Systems mehr erfolgt ist.

Also nochmal danke für eure direkte und moralische Unterstützung!
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