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Festplatten werden als sda erkannt hda solls aber sein oder?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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MrUZ1k968
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Festplatten werden als sda erkannt hda solls aber sein oder?

Beitrag von MrUZ1k968 » 28. Okt 2007, 02:13

Hallo,

ich will grade openSuse 10.3 aufspielen und sehe das die Festplatten als sda sdb erkannt werden aber es sollte doch hda hdb heißen.

In meinem System sind nur 2 IDE Platten drinn und 2 IDE CD Laufwerke.

Ist das ein Problem?
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b3ll3roph0n
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Beitrag von b3ll3roph0n » 28. Okt 2007, 04:54

openSUSE 10.3 Release Notes (Stichwort: libata)
Gruß b3ll3roph0n
--
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MrUZ1k968
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Beitrag von MrUZ1k968 » 28. Okt 2007, 11:39

Danke aber mein Englisch ist unter aller S...

Und da währe auch schon mein nächstes Problem, 10.3 ist halb Englisch halb Deutsch. Kann ich das ändern?
Computer helfen uns Probleme zu lösen, die wie ohne sie nicht hatten.

Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 28. Okt 2007, 11:42

Neues Problem: Neuer Thread.
Und schreib dann dort sofort rein, was halb englisch ist.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Kurt M
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Beitrag von Kurt M » 30. Okt 2007, 00:06

sda ist schon richtig. Das wurde bei Suse 10.3 umgestellt. Das ist die herkömmliche hda.

Leider ist das sda/hda noch ziemlich neu und undurchsichtig.

Ich habe in meinem Server zB die vier IDE Kanäle des Mainboards mit Platten bestückt, welche folglich sda, sdb, sdc und sdd heißen.

Dann habe ich noch einen zusätzlichen IDE Controller mit weiteren 2 Platten drin, welche jetzt plötzlich hda und hdb heißen (früher hde und hdf).

Das erste was ich nach der Neuinstallation rausgeschmissen habe waren die Einträge /dev/disk/by-id/Diskname. Das sieht schön aus, ist aber äußerst lästig, wenn man mal eine Platte ersetzen will und nicht genau den gleichen Typ bekommt.
Daher hab ich in fstab diese by-id Einträge durch /dev/sda usw ersetzt.

Das ist aber auch schon das einzige, was mir ein wenig komisch bei der 10.3 aufgefallen ist. Dafür gibt es viele wirklich nützliche Dinge, wie zB einen endlich sehr gut funktionierenden Yast-Updater, und vieles andere.
An die neuen Disk-bezeichner gewöhnt man sich schnell, und dann ists schließlich egal wie sie heißen.

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Beitrag von jengelh » 30. Okt 2007, 23:00

Kurt M hat geschrieben:Das erste was ich nach der Neuinstallation rausgeschmissen habe waren die Einträge /dev/disk/by-id/Diskname. Das sieht schön aus, ist aber äußerst lästig, wenn man mal eine Platte ersetzen will und nicht genau den gleichen Typ bekommt.
Daher hab ich in fstab diese by-id Einträge durch /dev/sda usw ersetzt.
sd-Platten habe im Gegensatz zu hd keine feste Zuordnung. Wer zuerst kommt, malt zuerst. Steck dir ein USB-Datenträger an, lade das usb_storage-Modul vor dem ATA-Controller und schwupps, siehst du, warum /dev/disk gut ist. Wenn dir by-id nicht gefällt, kannst du auch by-label nehmen oder by-uuid nehmen.

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Kurt M
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Beitrag von Kurt M » 12. Nov 2007, 15:14

ja, das verstehe ich, dass diese Label deshalb Vorteile haben.

Ich habs mal mit Yast entsprechend eingetragen und es klappt.

Zwei Fragen habe ich noch:

1. Das Kommando "df" druckt immer noch hda und sda, wie ist dann hier der Zusammenhang zu den Labels ?

2. Wenn ich eine neue Festplatte einbaue und diese mounten will ohne Yast, also per Kommandozeile. Wie finde ich dann heraus, welche Labels ich in fstab eintragen muss ? Früher wars leicht, ich hab nach dem Kabel geschaut und wußte wie das Device heißt. Wie geht das jetzt ?

Gibt es irgendwo eine gute Beschreibung zu dem Thema? Ich hab einiges ergoogelt, aber es waren immer nur Teilinfos.

Mir gehts darum, wenn ich mal ein gecrashtes System per Live-CD reparieren muss, dann muss ich diese Dinge von Hand machen können, auch ohne Yast's Hilfe.

Danke
Kurt

Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 12. Nov 2007, 15:23

zu 2.) Mit dem Kommando

Code: Alles auswählen

blkid
kann man sich die UUID anschauen.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Beitrag von Kurt M » 13. Nov 2007, 20:50

danke, gutes Kommando. Die Ausgabe drucke ich für alle Fälle aus.

Was macht man aber in folgendem Fall:

Im PC geht die Systemplatte kaputt. Ich kaufe eine neue, baue sie ein und kopiere das Backup drauf.
Jetzt boote ich eine Live-CD um die fstab anzupassen.

Jetzt kenne ich die IDs dieser neuen Festplatte aber noch nicht. Was tun ?
Im Moment mache ich es so, dass ich "auf Verdacht" /dev/sda1 benutze. Aber wenn ich dich vorher richtig verstanden habe, kann aber muss das nicht stimmen. Ist man dann auf Probieren angewiesen, oder wie ist die richtige Vorgehensweise ?

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