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kernel-panic

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Elsensee
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kernel-panic

Beitrag von Elsensee » 25. Okt 2007, 16:19

hallo allerseits,

meine Frage ist eine von der Art, die schlecht zuzuordnen ist, ich fange mal hier an.
Dass meine 10.3 den Drucker vergisst, habe ich weiter unten beschrieben im Drucker-Forum.

Hier geht es darum, dass ein boot NACHDEM ich in WinXP war (was zum Glück selten notwendig ist) regelmässig mit einer kernel-panic endet.
Es hilft kein hardware-reset, die kernel-panic bleibt.
Einzige Abhilfe ist ein booten von DreamLinux, wieder runterfahren und neu booten von Suse 10.3.

Was haben XP und 10.3 gemeinsam und wie kann ich denen das austreiben?
Bin gespannt auf die Tipps der Strategen....
Zuletzt geändert von Elsensee am 27. Okt 2007, 10:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Elsensee
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Beitrag von Elsensee » 26. Okt 2007, 20:00

ich antworte mir mal selbst: der Effekt ist verschwunden, wenn zwischen dem Wechsel von XP auf Suse mehrere Stunden liegen,
ob im RAM irritierende Infos gehalten werden, die Suse falsch interpretiert?
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Elsensee
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Beitrag von Elsensee » 26. Okt 2007, 22:19

tatsächlich, statistische Untersuchungen ergeben, dass nach ca. 10 Minuten Auszeit ein Neustart von Suse 10.3 problemlos möglich ist.
Nach dem Ausschalten eines PC halten Stütz- und Siebkondensatoren im Bereiche eines RAM einen gewissen Spannungspegel aufrecht. Je nach fliessendem Reststrom baut sich diese Spannung mit einer e-Funktion ab.
Solange Informationen im RAM noch enthalten sind, stört die 10.3 sich daran und "macht" etwas daraus.
Das habe ich noch nie erlebt, mit keiner Distribution!
Obwohl, Linux-Freund Antonio sprach häufiger von solchen Phänomenen bei seinen Fummeleien, ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, aber es ist wohl so.

Heute war ein schöner Tag, ich habe etwas dazugelernt.
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longman
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Beitrag von longman » 27. Okt 2007, 00:24

Ich könnte mir vorstellen das beim W...... Start diverse settings der Hardware anders initialisiert werden, als bei linux.
In Redmond werden wahrscheinlich die IRQs und IOs verbogen das es nur so kracht.

Hast Du mal versucht in Deinem Rechner BIOS "plug ' n play" ein bzw. auszuschalten ?
Vielleicht ändert das was.
Du kannst alternativ auch in der grub Parameterzeile mal mit den Parametern acpi und apic experimentieren. Manchmal hilft das.

Schau mal hier:

http://en.opensuse.org/SDB:Kernel_Param ... _ACPI/APIC
Tschüss bis neulich,
Gruss Burkhard aka longman
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Elsensee
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doch nicht gelöst?

Beitrag von Elsensee » 27. Okt 2007, 10:42

hej longman,

ich habe die Erfolgsmeldung "gelöst" wieder entfernt, hier tut sich vermutlich ein Fass ohne Boden auf.
Folgender Ablauf:
heute Morgen die Kiste hochgefahren, Suse 10.3 steht,
nachdem ich deine Meldung gelesen habe rein ins BIOS.

Das BIOS habe ich vor ca. 1/2 Jahr aktualisiert, es gibt kein PnP Menü mehr in dem man den Steckplätzen einen festen IRQ zuweisen kann, habe alle Seiten durchkämmt.
Also ohne Änderung wieder raus und Suse aufgerufen, der Fortschritssbalken läuft an, bleibt stehen: kernel panic! Ohne dass XP berührt wurde.
Nun habe ich nach relevanten Textzeilen gesucht. Im Block "Call Trace" steht zu lesen:

start kernel +0x352/0x35a
unknown_bootoption+0x0/0x216
Kernel panic -not syncing: Fatal exception in interrupt

Das Spielchen habe ich 3mal wiederholt, bevor die Kiste 10 Minuten ausgeschaltet wurde (die Elkos müssen leerlaufen ;-))
Nach dem Wiedereinschalten kam Suse, der Balken blieb an der kritischen Stelle verdächtig lange stehen, hat dann aber den Sprung in die Startroutine geschafft.

Sodele, seit Mai d.J. habe ich sehr viele Linuxe durchgespielt: div. Mandrivas, Sabayon, Mint, PCLinuxOS usw usw. Diesen Ärger hat keines gemacht, das erlebe ich mit Suse 10.3 zum ersten Mal.

Ich werde vorerst nichts machen ausser wie bisher zu 90% mit DreamLinux arbeiten.
Alternativ zur 10.3 habe ich gestern Abend spät auf der Testplatte Mandriva 2008 installiert, die blieb ca. 11 Minuten vorm Ziel stecken, nichts ging mehr.
Mein Reden: DreamLinux, ich habe es im Bekanntenkreis schon mehrfach installiert, es läuft, die Leute kommen damit gut zurecht.
viele Grüsse
Werner
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Beitrag von Nilres » 27. Okt 2007, 10:47

Never touch a running system :wink:

Elsensee
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Beitrag von Elsensee » 27. Okt 2007, 10:58

richtig, ich wollte doch nur das optimale OS für mich herausfinden...
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Beitrag von Elsensee » 27. Okt 2007, 16:26

habe soeben auf meiner Testplatte die Suse 10.3 in der 64bit-Version installiert,
nach dem 1. Neustart kam, na was wohl, kernel panic, und das mitten während der Installation.
Kühlen Kopf bewahren, aus- und wieder einschalten, die Installation konnte weitergehen.
Die Meldung war: Kernel panic - not syncing: Aiee, killing interrupt handler.

Wer weiss, wie ich da weiterkomme? RAM-Fehler? Im BIOS sieht alles o.k. aus, DreamLinux bootet ja auch sofort.

Nebenbei: in der 64bit-Version ist der Druckerfehler behoben, es gibt ein update der hplip, siehe Drucker-Forum...
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Beitrag von trustkill » 27. Okt 2007, 18:16

Habe seit dem Update auch in unregelmäßigen Abständen ein "kernel-panic" bei booten. Nach einem Reset fährt die Kiste jedesmal anstandslos hoch.

Hab allerdings noch nicht das empfohlene Kernel-Update gemacht, vielleicht liegts ja daran...
Bild
openSuSE 10.3 | KDE | AMD Athlon64 X2 4200+ EE| MSI K9VGM-V | Nvidia Geforce 7100 GS 256MB | CompizFusion

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Beitrag von Elsensee » 27. Okt 2007, 20:51

inzwischen ist mir auch klar, dass es NICHT an unserer hardware liegen kann:
ich habe soeben in 4 Stunden strammer Arbeit auf meiner Arbeitsplatte die 32bit-Version gegen die 64er "ausgetauscht".
Der Drucker ist jederzeit erreichbar, und das Startverhalten ist wieder ganz anders als mit der 32bit-Version.
Wenn ich von Windows komme läuft die Susi an, bleibt aber kurz darauf stehen, mehr passiert nicht, aber immerhin kein kernel panic mehr. Ein reset hilft nicht weiter, vermutlich aber ein aus-einschalten, das habe ich jetzt nicht ausprobiert (irgendwann muss doch mal das Netzteil wegknacken;-()
Dieses Verhalten ist reproduzierbar. Selbstplaudernd dass DreamLinux diese Mätzchen nicht kennt.

Irgendwann fange ich an und operiere mit den GRUB-Parametern aus purem Wissensdrang, wie longmann meint, denn XP brauche ich höchst selten, ich kann es dann ja auch als Abschluss einer Sitzung erledigen.
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Elsensee
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Beitrag von Elsensee » 18. Nov 2007, 20:51

sodele, endlich konnte an diesem Phänomen weiterfummeln.
Auf meiner Testplatte habe ich ein spartanisches XP aufgezogen( 2 GB), sofort danach die Susi 10.3 in der 32bit-Version mit sämtlichen updates, und siehe da, es gibt keine kernel panic mehr, ich kann kreuz & quer wechseln ohne Probleme.

Das Phänomen der kernel panic scheint also nur aufzutreten mit der 10.3 als 64bit, obwohl ich auch hier sämtliche updates drauf habe.

Was tun?
a) wenn WinXP dann nur am Ende einer Sitzung
b) auf patches warten, vermutl. vergeblich
c) alles neu aufbauen mit der 32bit
d) in die RAM-Versorgung einen Schalter legen und während des "BIOS-Durchlaufes" kurz ausschalten
e) alles Quatsch, ich habe ja noch mein DreamLinux, bei dem restlos alles funktioniert...

ein Dankeschön an die versuchten Hilfestellungen
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