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wenige Windows-Programme unter 10.2 emulieren, sonst nichts

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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keenPenguin
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wenige Windows-Programme unter 10.2 emulieren, sonst nichts

Beitrag von keenPenguin » 18. Okt 2007, 22:38

Hallo,

ich nutze openSUSE 10.2 und stelle fest, dass ich einige Windows-Programme, die ich fürs Physik-Studium brauche, nicht mit WINE emulieren kann. Dabei handelt es sich (bisher!) vor allem um Igor Pro und Maple, es werden aber wohl möglicherweise welche dazukommen. Da ich unter Windows nicht arbeiten, sondern nur diese Programme emulieren will, ist mein Anspruch an den Emulator gering. Eine WinXP-CD habe ich. Ich frage mich, welche Emulatoren es gäbe, die mir diesen Wunsch erfüllen könnten? Muss ich VMWare nehmen? Wie teuer ist es (Größenordnung)?

Gruß
kP

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dietger
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Beitrag von dietger » 18. Okt 2007, 22:42

Ich habe beste Erfahrungen mit VirtualBox gemacht - und daß kostet nix :)
http://www.virtualbox.org/


Dietger

Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 19. Okt 2007, 00:42

Zumindest Maple gibt es in einer Linux-Version:

http://www.scientific.de/maple-os-matrix.html

Igor Pro funktioniert wohl unter Crossover:
http://www.codeweavers.com/compatibilit ... 618;tips=1
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 19. Okt 2007, 11:02

Hallo,

danke für die Tipps!

Ich habe mir mal VirtualBox angeschaut, und ich habe erstmal die folgende Frage: Ich muss offensichtlich ein Image angeben - kann ich dann immer nur dieses Image laden, oder kann ich dann unter dem emulierten Image auch Programme installieren, die dann beim nächsten Laden noch erhalten sind?
Übrigens, wie "erzeuge" ich aus meiner XP-CD ein Image? Mit welchem Programm kann man unter Linux "rippen", macht das K3B?

Was maple angeht, habe ich von der Uni nur die 9.5 zur Verfügung gestellt bekommen (mit key), und die gibt es nicht für Linux, geht auch nicht mit WINE. Ich werde mal schauen, ob mein Key auch bei den höheren Versionen funkltioniert.

CrossOver Office ist ja kostenpflichtig und unterstützt nur einige Programme, mein Eindruck davon ist nicht so rosig - ich mag mich natürlich täuschen...

Gruß
kP

towo
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Beitrag von towo » 19. Okt 2007, 11:29

Übrigens, wie "erzeuge" ich aus meiner XP-CD ein Image?
Ganz einfach?
mittels dd if=/dev/bla of=/Pfad/zum/Xp.iso
Ich habe mir mal VirtualBox angeschaut, und ich habe erstmal die folgende Frage: Ich muss offensichtlich ein Image angeben - kann ich dann immer nur dieses Image laden, oder kann ich dann unter dem emulierten Image auch Programme installieren, die dann beim nächsten Laden noch erhalten sind?
Wie wäre es, mal die Doku zu lesen?
Mit welchem Programm kann man unter Linux "rippen", macht das K3B?
Was hat die Frage hier zu suchen?
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

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dietger
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Beitrag von dietger » 19. Okt 2007, 12:24

Steht alles in der Doku drin. Bekommst Du auf der Website.
Ganz kurz die prinzipielle Vorgehensweise: VB installieren, einrichten und die virtuelle Maschine mit der GUI einrichten, Windows ganz normal in der VM installieren und unter Windows wie üblich die gewünschten Anwendungen installieren. Dann kannst Du mit diesen Arbeiten.
Sind beim nächsten Start der VM natürlich noch da. :)


Dietger

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 19. Okt 2007, 19:13

Danke erstmal für die Tipps! Ich werde es ausprobieren.

dietger, wie ist denn so die Performance?
Ach übrigens (ja, vielleicht steht das in der Doku, aber ich bitte hier nur kurz um eine j/n-Antwort): Wenn man eine Datei erzeugt hat (etwa ein Bild oder ein Maple-Arbeitsblatt), kann man es dann "aus der virtuellen Maschine" rein in Linux schieben, um damit unter Linux weiterzuarbeiten?

Gruß
kP

dietger
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Beitrag von dietger » 19. Okt 2007, 19:56

Performance ist bei den von mir genutzten Programmen sehr zufriedenstellend.
Datenaustausch läuft über einen Sharefolder, welchen Du in VB einrichten kannst. Wie das geht, steht - na Du weißt schon.... :)
Funktioniert einwandfrei. Ansonsten geht's natürlich auch mit Samba, ist aber ungleich aufwendiger einzurichten.


Dietger

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 20. Okt 2007, 17:40

Hallo!

Danke für die Tipps! Ich lese erstmal ...

Gruß
kP

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 22. Okt 2007, 19:52

Hallo!

Ich habe eine Frage: man muss ja auch ein Kernel-Modul für VirtualBox installieren. Ich habe virtualbox-kmp-default installiert, da ich auch einen default-Kernel habe. Nun steht da unter anderem, wenn ich die VM auszuführen versuche:
VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Re-setup the kernel module by executing '/etc/init.d/vboxdrv setup' as root.
Meine kurze Frage: Was löst dieser Befehl denn so aus? Muss ich mit irgendwelchen signifikanten Veränderungen, etwa am Kernel, rechnen, oder ist das ungefährlich?

Gruß
kP

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 22. Okt 2007, 19:59

Absolut ungefährlich. Es wird nur ein zusätzliches Kernelmodul übersetzt.

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 22. Okt 2007, 20:39

stefan.becker hat geschrieben:Absolut ungefährlich. Es wird nur ein zusätzliches Kernelmodul übersetzt.
Oh je, "Datei oder Verzeichnis nicht gefunden". Damn! Was kann falsch sein?

Gruß
kP

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 22. Okt 2007, 21:38

Lass mal Infos rüberwachsen!

Welche Version und woher gezogen?

Bitte Fehlermeldung vollständig, da fehlt was.

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 22. Okt 2007, 21:53

Die komplette Fehlermeldung schonmal hier, der Rest kommt morgen ;-)
VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Re-setup the kernel module by executing '/etc/init.d/vboxdrv setup' as root.
VBox status code: -1908 (VERR_VM_DRIVER_NOT_INSTALLED).

Result Code:
0x80004005
Component:
Console
Interface:
IConsole {*hier kommt eine lange Zahl, die wie ein Serial aussieht*}

Gruß
kP

dietger
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Beitrag von dietger » 23. Okt 2007, 18:53

Code: Alles auswählen

Re-setup the kernel module by executing '/etc/init.d/vboxdrv setup' as root. 
Hast Du das gemacht ?


Dietger

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Beitrag von keenPenguin » 23. Okt 2007, 20:42

dietger hat geschrieben: Hast Du das gemacht ?
Ja. Gefunden hier: http://benjiweber.co.uk:8080/webpin/ind ... enSUSE_102

Dabei habe ich die erste und die zweite Quelle probiert, bei beiden diese Fehlermeldung. Jetzt arbeite ich mit der ersten, die auf der Webpin-Seite gelistet wird (von Dirk Müller). Was da genau die Version ist, weiß ich nicht (20070822?!)

Gruß
kP

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Beitrag von matze01 » 23. Okt 2007, 21:05

vmware server ist doch mittlerweile auch kostenlos, oder?
Gruß Matze

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dietger
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Beitrag von dietger » 24. Okt 2007, 09:27

Dabei habe ich die erste und die zweite Quelle probiert, bei beiden diese Fehlermeldung. Jetzt arbeite ich mit der ersten, die auf der Webpin-Seite gelistet wird (von Dirk Müller). Was da genau die Version ist, weiß ich nicht (20070822?!)
Warum nimmst Du nicht die Originalquelle http://www.virtualbox.org/ ?
Dort findest Du die aktuelle 1.5.2 und wir reden dann beide von der gleichen Version.
Du solltest die Binaries nehmen nicht die OSE Version.


Dietger

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Beitrag von keenPenguin » 24. Okt 2007, 13:56

Danke für den Tipp, die Fehlermeldung ändert sich, scheint mir zumindest aber nicht mehr kategorisch ablehnend ;-)
The VirtualBox kernel driver is not accessible to the current user. Make sure that the user has write permissions for /dev/vboxdrv by adding them to the vboxusers groups. You will need to logout for the change to take effect..
VBox status code: -1909 (VERR_VM_DRIVER_NOT_ACCESSIBLE).


Fehlercode:
0x80004005
Komponente:
Console
Interface:
IConsole {1dea5c4b-0753-4193-b909-22330f64ec45}
Wie füge ich diese Datei denn einer Gruppen vboxusers hinzu, bzw. wie erstelle ich die Gruppe? Es gibt YaST --> Sicherheit und Benutzer --> Gruppen bearbeiten und anlegen --> Neue lokale Gruppe.

Wenn ich hier richtig bin, dann folgende Fragen:

1) die Gruppe einfach "vboxusers" nennen?
2) ist die ID egal?
3) soll ich da ein bestimmtes PW für die Gruppen festlegen? Kann ich auch das root PW nehmen?

Gruß
kP

keenPenguin
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Beitrag von keenPenguin » 24. Okt 2007, 16:48

Also ich habe rausgefunden, wie ich den user zu der Gruppe hinzufügen kann. Nun kann ich zumindest als root VirtualBox erfolgreich starten, auch die VM läuft!
Als normaler User kommen keine weiteren Fehlermeldungen mehr, außer:
Cannot create/open directory '/tmp/.vbox-alex-ipc/ipcd'
Abnormal termination.
Als user startet VirtualBox deshalb nicht.

Gruß
kP

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