Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Verständnisfragen und Programmsuche

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

Antworten
Enay
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 27. Sep 2007, 19:46

Verständnisfragen und Programmsuche

Beitrag von Enay » 30. Sep 2007, 03:13

Hallo!

Wir stehen vor der Wahl, ob wir ein Netzwerk mit 2 Servern unter Linux oder Windows 2003 Server einrichten und ich versuche mich gerade zu informieren wie ich das ein oder andere unter Linux umsetzen kann und wie hoch der Aufwand ist.

Hier also meine ersten Fragen aus der Rubrik Backup:

1. Ich suche nach einer Backupsoftware mit GUI für KDE. Ich habe keine Lust und noch weniger Zeit das über die Befehlszeile zu texten. Das ich mit der Einstellung nicht in die Linuxelite schaffen werden nehme ich in Kauf.
Die Software sollte folgendes können:
Images von Laufwerken, kopieren von Verzeichnissen, Vergleich zwischen Kopie und Original und natürlich zeitgesteuert sein. Mehr Funktionen wären zwar nett aber nicht zwingend notwendig. Ob kostenlos oder nicht spielt keine Rolle.

2. Nehmen wir an es existiert von einem Server ein Vollbackup auf einer 2. Festplatte und der Server fällt aus. Wie verhält sich Linux wenn die Platte nun auf einem anderen PC mit unterschiedlicher Hardware als Bootdevice eingebunden wird und wie wenn die Hardware identisch ist? Bei Windows gehe ich davon aus, dass es nicht mehr booten würde.

Vielen Dank!
E.

Werbung:
Grothesk
Ultimate Guru
Ultimate Guru
Beiträge: 14662
Registriert: 26. Okt 2003, 11:52
Wohnort: Köln

Beitrag von Grothesk » 30. Sep 2007, 03:37

Vielleicht:

http://konserve.sourceforge.net/

Zum zweiten Punkt: Gut möglich, dass Linux trotzdem startet. Eine Garantie wird dir aber vermutlich keiner dafür geben. Aber ich vermute, das zumindest ein System ohne X auf die Beine kommen sollte. Ist nur die Frage, was ein Bootmanager dazu sagt. Aber den kann man ja schnell von einer LiveCD nachinstallieren.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

K4m1K4tz3
Advanced Hacker
Advanced Hacker
Beiträge: 987
Registriert: 19. Jan 2005, 13:54
Kontaktdaten:

Beitrag von K4m1K4tz3 » 30. Sep 2007, 12:04

Server und X :shock:
Mein System: SUSE 11.4, x86_64, KDE 4.6

Mein Jabber: masterunderlined@jabber.ccc.de

Benutzeravatar
nbkr
Guru
Guru
Beiträge: 2857
Registriert: 10. Jul 2004, 15:47

Beitrag von nbkr » 30. Sep 2007, 12:16

Na vielleicht ist es ein Linux Terminalserver :-)
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

Enay
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 27. Sep 2007, 19:46

Beitrag von Enay » 30. Sep 2007, 17:35

@Grothesk
Danke! Das Programm werde ich mir nächste Woche mal angucken. Falls es nicht reichen sollte, wird es dann wohl Acronis werden.

Das mir niemand beim Booten eine Garantie geben kann ist klar. Irgendwie hatte ich nur gehofft, dass da vielleicht die Linuxarchitektur etwas anders mit umgeht als Windows. Aber das werde ich auch mal testen.

@K4m1K4tz3
Genau, Server und X.
Wie ich schon angedeutet habe interessiert mich der Linuxolymp nicht und Shellgefummel vermeide ich so gut es geht. Unsere Hardware reicht dafür locker aus um es mir so bequem wie möglich zu machen. Das ist zwar gegen die Linuxphilosophie Emails notorisch über die Konsole zu verschicken aber dank Yast und Webmin könnte es tatsächlich passieren das ein paar Noobs mehr sich für Linux begeistern. Das elitäre Monopol dürfte damit wohl kaum in Gefahr sein.

Benutzeravatar
nbkr
Guru
Guru
Beiträge: 2857
Registriert: 10. Jul 2004, 15:47

Beitrag von nbkr » 30. Sep 2007, 23:04

Es geht nicht um elitäres Linuxgehabe.

X auf einem Server erhöht die Möglichkeit sich eine potentielle Sicherheitslücke zu fangen. Denn: Je mehr installierte, laufende Programme, desto höher die Wahrscheinlichkeit das irgendwo ein kritischer Fehler vorhanden ist. Das ist unabhängig vom Betriebssystem gültig.

Da man einen Server ohne X administrieren kann, ist das als eine vermeidbare Gefahr. YaST geht z.B. auch ohne X, Webmin ja sowieso.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

Benutzeravatar
framp
Moderator
Moderator
Beiträge: 4244
Registriert: 6. Jun 2004, 20:57
Wohnort: bei Stuttgart
Kontaktdaten:

Beitrag von framp » 1. Okt 2007, 19:42

Enay hat geschrieben:... Wie ich schon angedeutet habe interessiert mich der Linuxolymp nicht und Shellgefummel vermeide ich so gut es geht...
Es gibt ne Menge Leute die benutzen fast ausschließlich eine graphische Oberfläche unter Linux :roll: . Wenn es auf keinem Rootserver oder sonstigem Rechner mit externem Internetzugriff ist ist das auch ok. Nur gibt es immer wieder Leute die begreifen nicht dass X nur in sicheren Umgebungen eingesetzt werden sollte und wundern sich wenn ihr System geknackt wurde :roll: . Deshalb gibt es beim Thema X auf einem Server immer wieder solche Kommentare.
Das ist zwar gegen die Linuxphilosophie Emails notorisch über die Konsole zu verschicken aber dank Yast und Webmin könnte es tatsächlich passieren das ein paar Noobs mehr sich für Linux begeistern.
In der Tat ist es für Noobs eine große Einstiegshürde wenn er sich primär auf der ShellEbene bewegen muss. Speziell für Umsteiger aus der WindowsWelt.
Das elitäre Monopol dürfte damit wohl kaum in Gefahr sein.
Wenn sich jemand nur auf der ShellEbene bewegt hat das nichts mit 'elitärem Monopol' zu tun. Es ist aber für einen ProfiAdministrator wesentlich leichter und schneller ein System auf der ShellEbene zu administrieren.

Enay
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 27. Sep 2007, 19:46

Beitrag von Enay » 2. Okt 2007, 02:43

Zur (hoffentlichen) allgemeinen Beruhigung. Die beiden Server werden sicherlich ein Menge möglicher Aufgaben bekommen. Nur mit Sicherheit keine die irgendetwas mit einem externen Internetzugriff zu tun haben (weder als Webserver, noch Remote oder sonstwas). Meine Paranoia und die Verantwortung ggü. den Personen die den Kram mitbenutzen macht solchen Ideen einen Strich durch die Rechnung. Dazu hat wohl jeder durchschnittliche Mensch viel zu wenig Durchblick was Sicherheitslücken angeht. Und falls ich mir unsicher bin, wie gross das Risiko ist, werde ich euch fragen. :D

Die Konfigurationsmöglichkeiten mit Webmin und Yast unter KDE finde ich einfach bequem und komfortabel. Denn grundsätzlich gibt es bei meiner Überlegung ob nun Linux und / oder Windows zwei wesentliche Kriterien.
1. Bekomme ich es in einer angemessenen Zeit hin (und verstehe ich auch in etwa was ich tue!) und 2. Funktioniert es überhaupt so, wie ich es mir vorstelle?

carsten
Guru
Guru
Beiträge: 1632
Registriert: 27. Jan 2004, 13:27
Wohnort: Mittelhessen

Beitrag von carsten » 2. Okt 2007, 09:19

nachdem das mit X geklärt ist (wenn der Server so steht seh ich auch kein Problem) nur noch zur Frage des Bootens auf dem anderen PC:

Es wird irgendwas gehen. Zur Not muß die Rettungsdisk herhalten für Grub und ggfs. der initrd andere Treiber unterschieben.
Das ist aber keine Hexerei.
Am einfachsten ist, mal das Rettungssystem hochzufahren und dort zu schauen, wie es die Laufwerke bezeichnet und welche Treiber genutzt werden und diese dann entsprechend eintragen.
Mit ein kleines bischen Ahnung kein Problem und ganz sicher keine Neuinstallation wert.
Hinterher noch mit sax die richtige Grafikkarte einbinden und das sollte es sein.

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

Benutzeravatar
framp
Moderator
Moderator
Beiträge: 4244
Registriert: 6. Jun 2004, 20:57
Wohnort: bei Stuttgart
Kontaktdaten:

Beitrag von framp » 2. Okt 2007, 12:37

hier ist eine Liste von Backupprogrammen. Es enthält auch ein GUI Programm. Der Rest sind shellScripts da man nur mit denen Backups automatisieren kann :wink:

Zum Einbau der Platte in einen anderen Rechner. Wenn die Platte IDE/SCSI mässig am selben Platz eingebaut wird, d.h. sda im alten Rechner auch sda im neuen Rechner ist und die HW nicht absolut anders ist sollte das ohne Probleme funktionieren. Allerdings würde ich das wenn es ein sicheres Backup sein soll wenigstens einmal testen. Wenn die BackupHW gewechselt wird muss der Test natürlich wiederholt werden.
Ich habe gerade letztens mein Motherboard gewechselt - was ja im wesentlichen einem Rechnerwechsel entspricht. Es ging sehr smooth. Ein paar kleine Änderungen waren aber nötig.
Meine Erfahrungen dabei habe ich hier publiziert.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast