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Daten sichern von Platte mit beschädigtem Filesystem

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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mac_turrican
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Daten sichern von Platte mit beschädigtem Filesystem

Beitrag von mac_turrican » 23. Sep 2007, 14:45

Ich habe 2 USB-Festplatten an einem Linksys NSLU2 Network Storage Adapter hängen. Beide Festplatten sind mit Ext3 formatiert.

Seit kurzem konnte ich auf eine Festplatte nur mehr lesend zugreifen. Also hab ich mal fsck rüberlaufen lassen und es wurden jede Menge Fehler gefunden korregiert.

Danach wollte ich die Daten mal als Backup auf eine andere Platte kopieren, aber es wurden trotzdem noch viele Fehler gemeldet. Auch Acronis Trueimage 10 sagt mir bei einem Backup von dieser Platte, dass das Filesystem beschädigt ist.

Wenn ich aber fsck drüberlaufen lasse bekomme ich jetzt immer die Meldung dass das Filesystem "clean" ist.

Was kann ich noch machen um das Filesystem zu reparieren bzw meine Daten zu retten?
PC: P4 2,8GHz HT / 2048MB RAM / ATI Radeon 9600 Pro 128MB
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Beitrag von scummos » 24. Sep 2007, 21:21

Hast du es schon mit dd probiert? Das erzeugt bitgenaue Kopien von so etwas... die kannst du dann auch normal mounten:

dd if=/dev/gerätedatei_der_usb_festplatte of=platte.img

danach kannst du das Image mounten:

mount -o loop platte.img /pfad/zum/zielverzeichnis

Vielleicht hilft es ja was...

Gruss Sven
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robi
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Re: Daten sichern von Platte mit beschädigtem Filesystem

Beitrag von robi » 24. Sep 2007, 21:46

mac_turrican hat geschrieben: Wenn ich aber fsck drüberlaufen lasse bekomme ich jetzt immer die Meldung dass das Filesystem "clean" ist.

Was kann ich noch machen um das Filesystem zu reparieren bzw meine Daten zu retten?
bei ext3 wird nicht bei jedem Filesystemcheck (ohne zusätzliche Optionen) das Filesystem wirklich geprüft, sondern nur im Jurnal nachgeschaut, ob da noch was auf dem Filesystem zu machen währe.
Die Option für den kompletten fsck

Code: Alles auswählen

fsck -f /dev/PARTITION
eventuell mal hier "http://wiki.linux-club.de/Bootverzögerungen_durch_fsck" vorbeischauen, da sind einige Hintergrundinformationen zu diesem Thema.
scummos hat geschrieben: Hast du es schon mit dd probiert? Das erzeugt bitgenaue Kopien von so etwas... die kannst du dann auch normal mounten:
dd if=/dev/gerätedatei_der_usb_festplatte of=platte.img
danach kannst du das Image mounten:
mount -o loop platte.img /pfad/zum/zielverzeichnis
Kommt auf den eigentlichen Fehlergrund an, wenn du richtige Leseprobleme auf der Platte hast und nicht nur ein Problem im Filesystem, musst du wahrscheinlich etwas weiter ausholen.
Ich empfehle dringend vorher unter http://wiki.linux-club.de/Dd ein bisschen zu lesen. :wink: Da stehen auch Beispiele wie man herausfinden kann, ob die Platte "faule" Stellen hat. Wenn nicht dann ist nur im Filesystem der Wurm drin.
Bei Lesefehlern auf der Platte direkt, so verfahren wie unter http://wiki.linux-club.de/Dd#Floppy_Images_mit_dd beschrieben und dann den Filesystemcheck mit Option -f darüber und dann das Image mounten.

robi

mac_turrican
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Beitrag von mac_turrican » 24. Sep 2007, 23:11

Danke für die Tipps :)
Damit kann ich schon mal was anfangen. Ich werd mich da mal durcharbeiten :D
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Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 25. Sep 2007, 00:26

Vorsicht!
Die NSLU2 hat da eine ganz eigene Art mit ext3 umzugehen. Da wird (wenn ich mich recht entsinne) kein reines ext3 verwendet sondern ein 'Dialekt'. Schau bitte mal in ein NSLU2-Wiki rein, da sollte sowas ja drin stehen.
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