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Linux von Externer Festplatte booten?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Le Rose
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Linux von Externer Festplatte booten?

Beitrag von Le Rose » 11. Sep 2007, 21:01

Hey,
ich hab mir gedacht, das eine 8GB platte für volle nutzung von Linux nicht ausreicht!
Nun hatte ich mir gedach mit eine externe Festplatte zuzulegen...ein Freund meinte aber, das dies vielleicht gar nicht geht...deswegen frage ich hier mal, eine externe Platte wird ja per USB reingeladen...geschieht dies nicht erst nach dem Boot?

Oder kann man Linux auf einer externen installieren und kann dann damit booten?

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towo
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Beitrag von towo » 11. Sep 2007, 21:14

Oder kann man Linux auf einer externen installieren und kann dann damit booten?
Man kann schon, das ist aber nicht so einfach, wie Du es Dir vorstellst. Die erste Voraussetzung ist aber, daß Dein BIOS von USB booten kann. Wenn diese Hürde genommen ist, ist eine angepasste initrd notwendig, welche die wenigsten Distros automatisch erstellen, so daß hier meist Handarbeit notwendig ist.
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Le Rose
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Beitrag von Le Rose » 11. Sep 2007, 22:33

Uff...kaann man irgendwie rausfinden ob mein Bios von USB bootet?

Und wie sieht so eine initrd aus? sorry..aber ich bin absoluter neuling in der linuxwelt

towo
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Beitrag von towo » 11. Sep 2007, 22:58

Uff...kaann man irgendwie rausfinden ob mein Bios von USB bootet?
Einfach im BIOS gucken, ob USB als 1st Boot Device auswählbar ist.
Und wie sieht so eine initrd aus? sorry..aber ich bin absoluter neuling in der linuxwelt
Die Macht, ähm SuFu, benutzen Du mußt, junger Padawan.
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Le Rose
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Beitrag von Le Rose » 11. Sep 2007, 23:02

lol nich hauen, aber wie guck ich ins bios? xD...

towo
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Beitrag von towo » 11. Sep 2007, 23:07

Le Rose hat geschrieben:lol nich hauen, aber wie guck ich ins bios? xD...
Also, wenn Du nichtmal das weisst, laß es besser, mit Install auf externe USB-HD!
Also mal ehrlich, woher soll ich wissen, wie Du bei Deinem Rechner ins BIOS kommst? Bin ich Hellseher?
Vermutlich mit Del, F2, F10 oder was der Bootscreen auch immer Dir beim Starten des Rechners anzeigt.
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Le Rose
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Beitrag von Le Rose » 11. Sep 2007, 23:09

Ah...soweit hab ich nun gar nich gedacht...sorry..

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vixt
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Beitrag von vixt » 11. Sep 2007, 23:15

Ich habe mal ein openSUSE 10.1 auf einer USB Platte installiert. Mit 10.2 habe ich es nicht ausprobiert, weil ich bei dieser Installation dann ein normales Upgrade auf 10.2 gemacht habe.
Wie von towo richtig bemerkt, muss Dein Rechner von USB booten können. Das musst Du evtl. im BIOS noch einschalten und in der Boot-Reihenfolge USB vor Hard-Disk einstellen.
Wie man in's BIOS kommt und was man da alles machen kann steht hoffentlich im Handbuch Deines Rechners/Motherboards. Ansonsten schau mal während des Bootens auf den Screen - da sollte die Taste stehen, mit der man in die BIOS-Einstellungen kommt (meisntens "Entf", "Löschen" oder eine F-Taste). Und schön vorsichtig sein mit Änderungen! Sonst geht evtl. gar nichts mehr....

Zur Installation habe ich folgende Schritte durchgeführt:
  • Zunächst die Installation ganz normal von DVD starten. Dabei den Bootloader Grub in den MBR der externen Platte (z.B. sda) installieren lassen.
    Die Installation fortsetzen bis ein Fehler auftritt, d.h. das Installationsprogramm kann das System nicht starten.
    Den Rechner neu starten und von der Installations-DVD das Rettungssystem booten.
    Auf der Kommandozeile die Installationspartition der USB Platte mounten:

    Code: Alles auswählen

    mkdir /usbdisk
    mount -t ext2 /dev/sda1 /usbdisk
    
    Nun den root-point auf die USB Partition setzen:

    Code: Alles auswählen

    chroot /usbdisk
    
    Nun muss die initrd auf der USB-Platte angepasst werden. Mit einem beliebigen Texteditor die Date /etc/sysconfig/kernel anpassen. Die Zeile INITRD_MODULES muss um folgendes erweitert werden:

    Code: Alles auswählen

    sbp2 usb-storage ehci-hcd uhci-hcd sr_mod sd_mod scsi_mod
    
    Als nächstes muss eine neue initrd erstellt werden:

    Code: Alles auswählen

    mkinitrd
    
    Nun das System rebooten ohne die Installations DVD. Der Rechner sollte
Wahrscheinlich gibt es elegantere Methoden. Diese hier hat aber bei mir funktioniert.

abgdf
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Beitrag von abgdf » 11. Sep 2007, 23:23

ich hab mir gedacht, das eine 8GB platte für volle nutzung von Linux nicht ausreicht!
Doch, tut es.
Mußt ja nicht mehrere Spielfilme draufpacken ...

Viele Grüße

Le Rose
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Beitrag von Le Rose » 12. Sep 2007, 19:02

abgdf hat geschrieben:
ich hab mir gedacht, das eine 8GB platte für volle nutzung von Linux nicht ausreicht!
Doch, tut es.
Mußt ja nicht mehrere Spielfilme draufpacken ...

Viele Grüße
Es geht mir um eventuelle Spiele etc.

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