Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Suse 10.2 Win XP Dual Boot

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

Antworten
Nicanor
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 17. Aug 2007, 21:07

Suse 10.2 Win XP Dual Boot

Beitrag von Nicanor » 17. Aug 2007, 21:18

Möchte gerne auf einem Compaq Armada M700 openSuse 10.2 und Windows XP zum laufen bringen.
Mehr Info zu Compaq Armada M700:
http://www.szepanski.de/compaq_armada_m700.htm
Es ist bereits der zweite Versuch beim ersten Versuch habe ich zuerst Windows XP und dann openSuse installiert. Suse hat bei der Installation leider nicht das XP in den Grub Bootloader mit eingefügt.
Habe es dann nachträglich mit yast hinzugefügt.
Bei Starten von Windows XP mittels Grub kam es dann immer zu folgender Fehlermeldung:

Code: Alles auswählen

NTLDR fehlt. Neustart mit Strg+Alt+Entf
Für Suse 9.1 habe ich da folgendes gefunden. Ist das immer noch ein Problem bei Suse 10.2?
http://de.opensuse.org/SDB:Windows_l%C3 ... ehr_booten


Die Festplatte hatte ich folgendermassen formartiert.

Format
hda1 7GB Primäre Partition NTFS für Windows XP
hda2 30MB Primäre Partition ext2 für /boot Verzeichnis von openSUSE 10.2
hda5 1GB Logische Partition SWAP
hda6 8GB Logische Partition ext3 / (root Verzeichnis von Suse)
hda7 4GB Logische Partition Fat32 zum Austtausch von Daten zwischen Windows und Linux

hda2 lag unter 8GB also kein Problem zwecks 1024 Zylinder...
Bei der Suse Installation habe ich natürlich an hda1 nicht verändern lassen.

Da ich jetzt eh schon dabei bin alles nochmal zu installieren, dachte ich, ich höre mich mal um ob jemand sich damit besser auskennt. Kann es vielleicht sein das hda2 nicht mit ext2 formatiert hätte werden dürfen? Hatte vor der Installation von Windows und Suse die Festplatte mit cfdisk formatiert. Bei der Suse Installation dann nochmals alle Partitionen formatieren lassen außer natürlich hda1.

Bei der anfänglichen Fat32 Partition hda2 meckerte dann yast rum
"FAT nicht möglich besser ext oder reiser oder xfs glaube ich.

Habe auf einem anderen PC ein Dual Boot System mit Debian und Windows XP laufen. Dort ist die boot Partition am Anfang der Festplatte.
Hier nun die momentane Partitionierung besagter Festplatte auf dem Compaq Armada M700:

25 MB freier Speicher wo dann das Verzeichnis /boot hin soll
7GB Windows XP mit NTFS
13GB freier Speicher wo dann Suse drauf soll.

Vielleicht lag der Fehler auch am BIOS. In das Bios gelangt man mittels F10.
Das ist eigentlich sehr beschaulich dort gibt es nur drei Kategorien:

*Datei
*Sicherheitsfunktionen
*Erweiterung-Unterkategorie:"Start-Optionen"

QuickBoot Aktiviert
MultiBoot Deaktiviert (Multiboot vielleicht auf Aktiviert setzen???)

Startreihenfolge
MultiBay Notebook 1.
Festplatte Notebook 2.
Notebook Ethernet 3.

Kann mir eigentlich nicht vorstellen das man Multiboot auf aktiviert setzen muss, der Grub Bootloader startete doch immer.
Habe auch schon gelesen das das nicht so einfach ist ein Dual Boot System mit Suse und XP hinzubekommen.
Also XP ist nun wieder installiert auf einer 7GB Ntfs Partition mit 25Mb freiem Speicher davor und 13GB danach.
Wie soll ich nun am besten weiter verfahren bei der Suse Installation?
Also wird Suse nicht wieder mein XP zerstören?
Zuletzt geändert von Nicanor am 23. Aug 2007, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

Werbung:
moorschreck
Newbie
Newbie
Beiträge: 36
Registriert: 8. Aug 2006, 00:11
Wohnort: /dev/hell

Beitrag von moorschreck » 18. Aug 2007, 00:38

Moin,
also, normalerweise erkennt der SUSE-installer auch eine vorhandene Windows-Installation problemlos..
Die vorgehensweise XP zuerst und dann Linux bei der Installation ist auch korrekt.
Die Fehlermedunng "NTLDR fehlt" deutet wohl eher auf einen fehlerhaften Eintrag in der Datei " /boot/grub/menu.lst " hin.
der Eintrag zum booten von Windows muss in etwa so aussehen:
title Windows
rootnoverify (hd0,0)
chainloader (hd0,0)+1
Deine Patitionierung ist an und für sich in Ordnung (nur ob Dir für XP 7GB ausreichen?)
Und, warum willst Du hda2 ausgerechnet mit FAT32 formatieren?
Was Du der Allgemeinheit allerdings verschweigst, ist die tatsächliche Arbeitsspeichergrösse Deines Notebooks. Nur mit der maximalen Ausbaustufe von >500MB dürfte openSUSE 10.2 z.B. mit KDE wohl so einigermassen lauffen, also erwarte keine Wunder
so long, tobi.

b3ll3roph0n
Moderator
Moderator
Beiträge: 3669
Registriert: 4. Dez 2005, 13:17
Kontaktdaten:

Beitrag von b3ll3roph0n » 18. Aug 2007, 01:04

moorschreck hat geschrieben:also, normalerweise erkennt der SUSE-installer auch eine vorhandene Windows-Installation problemlos..
Normalerweise schon, und falls nicht, kann der Grub-Eintrag problemlos hinzugefügt werden:
Der Bootloader Grub
GRUB Linux und Windows auf einer Festplatte
moorschreck hat geschrieben:Die Fehlermedunng "NTLDR fehlt" deutet wohl eher auf einen fehlerhaften Eintrag in der Datei " /boot/grub/menu.lst " hin.
Nein.
Die deutet eher darauf hin, dass die Windows-Partition vor dem Verkleinern nicht defragmentiert wurde und beim Verkleinern durch das wichtige Startdateien von Windows beschädigt/gelöscht wurden.
Also:
- Windowspartitionen vor Partitionsänderungen immer defragmentieren (am besten mehrmal und mit Drittprogrammen).
- Backup bringt Extraleben! - Vor jeder Änderung an der Partitionierung ist ein Backup unbedingt zu empfehlen.

bez. der Partitionierung:

Linux kannst du nicht auf Windows-Dateisysteme installieren.
ext2 für die /boot-Partition ist also völlig korrekt.
Allerdings ist bei einem modernen BIOS keine separate Bootpartition - die mit 25MB auch hart an der Grenze ist - mehr notwendig (insbesondere, wenn diese sowieso hinter der Windows-Partition liegt)

Eine separate Home-Partition ist da wesentlich eher zu empfehlen.
Gruß b3ll3roph0n
--
Denken hilft!

Ich beantworte keine Support-Anfragen per PN.
Für alle meine Beiträge gelten, außer bei Zitaten, die Creative Commons.

Nicanor
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 17. Aug 2007, 21:07

Beitrag von Nicanor » 18. Aug 2007, 22:40

Habe nun alles zum laufen bekommen. Sowohl Windows XP Professional, als auch openSuse 10.2 laufen.
Die Festplatte hat nun folgende Partitionierung. (Siehe nächster Beitrag)

moorschreck hat geschrieben:Nur mit der maximalen Ausbaustufe von >500MB dürfte openSUSE 10.2 z.B. mit KDE wohl so einigermassen lauffen
Der Rechner hat nur 512 MB RAM Arbeitsspeicher, das ist richtig. Kann aber nicht klagen über Probleme mit Kde.
Die Geschwindikeit beim ausführen von Programmen z.B. GIMP ist vollkommen in Ordnung.
Außerdem kann man ja noch weitere Windowmanager installieren wie z.B. Xfce oder fluxbox.

Es gibt jedoch ein Problem mit dem Bildschirm. Musste eh die xorg.conf anpassen, da eine
Einstellung mit yast irgendwie nicht hinzubekommen war. Die xorg.conf müsste eigentlich in Ordnung sein,
die Auflösung ist gut, die Programme laufen unter Kde alle, jedoch ist Bild horizontal verschoben.
Habe das ganze in einen anderen Beitrag im Forum unter:http://www.linux-club.de/viewtopic.php? ... highlight=
Zuletzt geändert von Nicanor am 23. Aug 2007, 21:35, insgesamt 2-mal geändert.

Nicanor
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 17. Aug 2007, 21:07

Beitrag von Nicanor » 23. Aug 2007, 19:06

Code: Alles auswählen

# fdisk -l

Platte /dev/hda: 20.0 GByte, 20003880960 Byte
16 heads, 63 sectors/track, 38760 cylinders
Einheiten = Zylinder von 1008 × 512 = 516096 Bytes

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/hda1              49       13611     6835752    7  HPFS/NTFS
Partition 1 endet nicht an einer Zylindergrenze.
/dev/hda2   *           1          45       22648+  83  Linux
Partition 2 endet nicht an einer Zylindergrenze.
/dev/hda3           13621       38760    12670560    f  W95 Erw. (LBA)
Partition 3 endet nicht an einer Zylindergrenze.
/dev/hda5           13621       14580      483808+  82  Linux Swap / Solaris
/dev/hda6           14581       31515     8535208+  83  Linux
/dev/hda7           31516       38760     3651448+   c  W95 FAT32 (LBA)

Partitionstabelleneinträge sind nicht in Platten-Reihenfolge
1.)Partition 1,2 und 3 enden nicht an einer Zylindergrenze.
Kann man die Partitionen nachträglich noch erweitern, so dass sie an der Zylindergrenze enden???
Vielen Dank für eure Hilfen!!! :lol:
Zuletzt geändert von Nicanor am 23. Aug 2007, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

towo
Moderator
Moderator
Beiträge: 3708
Registriert: 15. Feb 2004, 16:42
Wohnort: Nimritz
Kontaktdaten:

Beitrag von towo » 23. Aug 2007, 20:11

ist es eigentlich so schwer, fdisk -l in ein root-terminal zu tippen und diese Ausgabe hier, unter Benutzung der Code-Tags, rein zu kopieren?
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

Bild

Nicanor
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: 17. Aug 2007, 21:07

Beitrag von Nicanor » 23. Aug 2007, 20:21

towo hat geschrieben:ist es eigentlich so schwer, fdisk -l in ein root-terminal zu tippen und diese Ausgabe hier, unter Benutzung der Code-Tags, rein zu kopieren?
Das nicht! Habe mir die Ausgabe halt per cfdisk ausgeben lassen. Das Problem ist sowohl bei der Ausgabe von fdisk -l, wie auch bei cfdisk, dass mehrere Leerzeichen zu einem zusammengefasst werden, und das ganze dann so aussieht:
hda2 Boot Primäre Linux ext2 23,23 MB /boot
Primäre Freier Bereich 1,55 MB
hda1 Primäre NTFS 6999,82 MB /windows/c
Pri/Log Freier Bereich 4,65 MB
hda5 Logische Linux swap / Solaris 495,46 MB
hda6 Logische Linux ext3 8740,09 MB /
hda7 Logische W95 FAT32 (LBA) 3739,12 MB
Findest du das so sehr übersichtlich???
Oder hast du eine Lösung dafür???
:?

************************************************************************************************
Dieses Problem hat sich nun gelöst, und ist für den gesamten Beitrag behoben worden.
Sollte aber vielleicht für den nächsten, nicht so erfahrenen Nutzer stehen bleiben (vielleicht etwas gelinde ausgedrückt) um auch diesem, das Problem mit Code Zitaten zu verdeutlichen.!!! :lol:
Zuletzt geändert von Nicanor am 23. Aug 2007, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.

towo
Moderator
Moderator
Beiträge: 3708
Registriert: 15. Feb 2004, 16:42
Wohnort: Nimritz
Kontaktdaten:

Beitrag von towo » 23. Aug 2007, 20:23

Mit dem lesen hast du es auch nicht so, oder? Benutz die Code-Tags des Forums!

Code: Alles auswählen


Platte /dev/hda: 160.0 GByte, 160000000000 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 19452 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x50000000

    Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/hda1               1          33      265041   83  Linux
/dev/hda2   *          34        2644    20972857+  83  Linux
/dev/hda3            2645        2775     1052257+  82  Linux Swap / Solaris
/dev/hda4            2776       19451   133949970    f  W95 Erw. (LBA)
/dev/hda5            2776       19451   133949938+  83  Linux

Platte /dev/hdb: 200.0 GByte, 200049647616 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 24321 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x00081764

    Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/hdb1               1       22181   178168851   83  Linux
/dev/hdb2           22182       24321    17189550   83  Linux
Das gibts doch nicht! :twisted:
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

Bild

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast