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Welches Backupprogramm benutzt Ihr unter Linux

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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joka
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Welches Backupprogramm benutzt Ihr unter Linux

Beitrag von joka » 4. Jun 2007, 20:35

EDIT by framp: Dieses ist ein Archivierungsthread. Wer neue Backupprogramme vorschlagen will kann das hier tun.
framp hat geschrieben:Wer also weitere gute Backupprogramme kennt sei höflichst :cool: gebeten den Namen, eine kurze Beschreibung der besonderen Fähigkeiten und einen Link zu der entsprechenden Homepage bzw Downloadpage zu posten :wink:
backup2l - Low-Maintenance Backup/Restore Tool
Tool für automatische, inkrementelle Backups nach dem Generationenprinzip. Einfache, aber flexible Konfiguration über Kontrolldatei in Shell-Syntax. Basiert auf Standard-Tools tar, gzip und find. Einfache "Treiber"-Schnittstelle (Shell-Funktion) für alternative Archivprogramme oder Zusatzfunktionen wie Splitten oder Verschlüsseln.
=> http://backup2l.sourceforge.net

Ein ähnliches Tool ist reoback => http://sourceforge.net/projects/reoback

EDIT by framp: Info in WiKi aufgenommen
MacBook 2,1: CD 2.16GHz / Intel 945GM / 2GB RAM / 160GB HDD / OS X 10.6 / Scientific Linux 6 (GNOME2)
EeePC 701: Scientific Linux 6 (Server & WLAN-Router)

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Beitrag von framp » 4. Jun 2007, 21:01

@joka
WiKi mit Deiner Backuptoolempfehlung ist eben von mir updated worden :D

carsten
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Beitrag von carsten » 4. Jun 2007, 22:53

dar: Quelle: SuSE-CD/DVD. Full, Inc Backup möglich. Ich nutze es, weil ich das Script von Octopus nutze und es klappt... 8)
Frontend: kdar
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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Beitrag von tomte » 5. Jun 2007, 07:21

darbackup

https://faracvs.cs.uni-magdeburg.de/pro ... -darbackup

EDIT by framp: Info in WiKi aufgenommen
Nothing is easier than being busy - and nothing more difficult than being effective.

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blacklips
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Beitrag von blacklips » 5. Jun 2007, 07:44

Kbackup
Erstellt ein tar-Verzeichnisse, der ausgewählten Ordner. Nicht sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, aber für den privaten Gebrauch reicht es meiner Ansicht.

EDIT by framp: Info in WiKi aufgenommen

tkbah
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Beitrag von tkbah » 5. Jun 2007, 09:34

ich hab mir ein tar shell script geschrieben, was jedentag ausgeführt wird und voll automatisch auf einen DVD-RW Rohling gebrannt wird. Mit einem Wiederherrstellungsscript auf der DVD, wo man per mausklick zurück laufen lassen kann...
SuSE 10.3 Rulez


Wenn Windows die Antwort ist.., wie dumm war dann die frage ??
--
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Beitrag von Griffin » 5. Jun 2007, 09:58

Linus Torvalds hat geschrieben:"Nur Weicheier benutzen Datensicherungen auf Band: richtige Männer laden ihren wichtigen Kram einfach auf einen FTP und lassen diesen vom Rest der Welt spiegeln."
- Posting im Usenet, 1996
:wink:


Ich nutze keine speziellen Backupprogramme. Meine wichtigen Daten (Dokumente, Bilder, Videos, E-Mails, Firefox-Einstellungen) brenne ich mit K3b auf CD/DVD, kopiere sie mit Konqueror auf eine andere Festplatte und/oder synchronisiere sie halbwegs regelmäßig mit meinem anderen PC.

So sieht Datensicherung bei mir aus.
"Komm zur dunklen Seite, Luke. Hier gibt es Milch und Kekse!" - Darth Vader

Yoda: "Dunkel die andere Seite ist, Obi Wan"-"Sei still und iss endlich deinen Toast"

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Beitrag von Hermann » 5. Jun 2007, 11:29

Hi Leutz, das Script welches im Wiki steht arbeitet mit KDialog und ist dazu gedacht manuell aufgerufen zu werden, es öffnet sich ein Dialog für die Quelle und dann ein Dialog für das Ziel. Wenn es jetzt als CronJob gestartet wird wartet der erste Dialog auf eine Auswahl, und wartet...

@Griffin, solange die Datenmenge sich in Grenzen hält ist das einfache Kopieren mit z.B. Konqueror eine Mögkichkeit für ein Backup, kann aber verdammt lange dauern bei größeren Datenmengen.

Bei mir haben sich im Laufe von ca. 25 Jahren ca. 20.000 Dateien mit ca. 6GB angesammelt und die möchte ich nicht mit dem Konqueror hin und her schaufeln :roll: , mit rsync ist es dann doch angenehmer, mein letztes inkrementelles Backup (vom 3.5.2007) mit rsync hat ca. 7 Minuten gedauert.

Bei den ca. 20.000 Dateien handelt es sich um Texte, Fotos, Quelltexte... die von mir sind, also keine Ansammlung von irgendwelchen Dingen die ich irgendwo im I-Net finden könnte.

Gruß, Hermann
Eins meiner anderen Hobbys: > PGO Buggy < fahren

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Beitrag von K4m1K4tz3 » 5. Jun 2007, 17:25

Ich bin seit kurzer Zeit auch stolzer Benutzer von rsync. Einfach toll das Tool ;-)

Habe mir dazu noch ein Script gschrieben, welches Ordner anlegt mit dem aktuellen Datum, so sieht man von wann welches Backup ist. Zudem löscht das Script automatisch ältere Backups, man muss nur angeben wie viele Backups man immer behalten möchte.
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Beitrag von Heart » 5. Jun 2007, 17:33

K4m1K4tz3 hat geschrieben:Ich bin seit kurzer Zeit auch stolzer Benutzer von rsync. Einfach toll das Tool ;-)

Habe mir dazu noch ein Script gschrieben, welches Ordner anlegt mit dem aktuellen Datum, so sieht man von wann welches Backup ist. Zudem löscht das Script automatisch ältere Backups, man muss nur angeben wie viele Backups man immer behalten möchte.
Hätte Interesse an Deinem Script bzw. warum nicht ab in die WIKI damit :wink:
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Beitrag von K4m1K4tz3 » 5. Jun 2007, 17:37

@ Heart:

Naja ich bin noch etwas am Probieren ;-)
Wie gesagt, ich habe es erst vor kurzem geschrieben, und ich habe auch keine großen Erfahrungen in Sachen Programmieren/Scripten. Sobald ich der Meinung bin, dass es so funktioniert wie es soll, werde ich mal schauen wie das Wiki so funktioniert und es dort hinein stellen. Ich werde dies dann auch hier nochmal schreiben :-)
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Noch'n rsync Tool

Beitrag von Pfalzwolf » 5. Jun 2007, 18:33

Auf der Basis des folgenden rsync Generationen-Sicherungs-Tools habe ich eine angepasste Version an framp zur freien Verwendung geschickt: http://www.mikerubel.org/computers/rsync_snapshots/
Ein ziemlich ähnliches Verfahren wird bei dieser Quelle genutzt, die bereits im Wiki erwähnt ist: http://www.heinlein-support.de/web/supp ... nc-backup/

Man kann mit meiner Variante mehrere(Anzahl einstellbar) Tages-, Wochen- und Monatssicherungen automatisch per cronjob erstellen lassen. Mit einer neuen Sicherung wird die älteste des gleichen Typs automatisch entfernt.
Das Script prüft die Platzverhältnisse, nicht zu sichernde Verzeichnisse oder Dateien kann man per Exclude-Liste angeben.
Bei Bedarf werden die Sicherungsdaten automatisch auf read only gesetzt.

EDIT framp: Pfalzwolf hat sein Script auf einer neuen WiKi Seite beschrieben.
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Beitrag von K4m1K4tz3 » 5. Jun 2007, 19:38

So ich denke dass man das Script ersteinmal so lassen kann. Bei mir funktioniert es so wie es soll, das soll nicht heißen dass es bei jedem funktioniert. Ich übernehme keine Haftung. Hier ist mal ein Link dahin:

http://phpfi.com/239616

Da ich nicht genau weiß, wo ich das in das Wiki eintragen soll, sollte es vielleicht jemand machen, der da mehr Ahnung hat als ich ;-)
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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 18:37

Whow - eine Menge gute Vorschläge und Beiträge :D

Eigentlich vollte ich nur

1) einen Namen
2) einen Link
3) eine Kurzbeschreibung

dann hätte ich das ins Wiki schnell kopieren können. So muss ich etwas mehr Zeit aufwenden. :roll: Aber das werde ich schon hinbekommen.

Wenn jemand weitere Backupkandidaten hat - bit bitt bitte die 3 Infos angeben. Macht mir das Leben leichter :wink:

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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 20:19

tkbah hat geschrieben:ich hab mir ein tar shell script geschrieben, was jedentag ausgeführt wird und voll automatisch auf einen DVD-RW Rohling gebrannt wird. Mit einem Wiederherrstellungsscript auf der DVD, wo man per mausklick zurück laufen lassen kann...
Meinst Du es ist soweit gut dokumentiert dass man es allgemein verfügbar machen kann? Meine Absicht mit der Liste ist - Linux Newcomers gute backup tools zu empfehlen. Selbstgebaute Scripte sollten natürlich 'robust' sein.

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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 20:22

Griffin hat geschrieben:Ich nutze keine speziellen Backupprogramme. Meine wichtigen Daten (Dokumente, Bilder, Videos, E-Mails, Firefox-Einstellungen) brenne ich mit K3b auf CD/DVD, kopiere sie mit Konqueror auf eine andere Festplatte und/oder synchronisiere sie halbwegs regelmäßig mit meinem anderen PC.

So sieht Datensicherung bei mir aus.
Und Du sicherst nicht auf einen ftp-Server :roll: ?

Den Nachteil den ich da sehe ist dass es nicht automatisch abläuft und man immer dran denken muss. Oder setzt du da irgendwie cron ein?

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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 20:23

Hermann hat geschrieben:Hi Leutz, das Script welches im Wiki steht arbeitet mit KDialog und ist dazu gedacht manuell aufgerufen zu werden, es öffnet sich ein Dialog für die Quelle und dann ein Dialog für das Ziel. Wenn es jetzt als CronJob gestartet wird wartet der erste Dialog auf eine Auswahl, und wartet...
Gruß, Hermann
Kannst Du den Link dazu posten?

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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 20:25

K4m1K4tz3 hat geschrieben:@ Heart:

Naja ich bin noch etwas am Probieren ;-)
Wie gesagt, ich habe es erst vor kurzem geschrieben, und ich habe auch keine großen Erfahrungen in Sachen Programmieren/Scripten. Sobald ich der Meinung bin, dass es so funktioniert wie es soll, werde ich mal schauen wie das Wiki so funktioniert und es dort hinein stellen. Ich werde dies dann auch hier nochmal schreiben :-)
Das ist genau der Punkt :roll: . Diese Scripts so zu schreiben - und zu dokumentieren :!: ist nicht leicht und aufwendig.

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Beitrag von framp » 6. Jun 2007, 20:35

K4m1K4tz3 hat geschrieben:http://phpfi.com/239616

Da ich nicht genau weiß, wo ich das in das Wiki eintragen soll, sollte es vielleicht jemand machen, der da mehr Ahnung hat als ich ;-)
Ist klein und knapp. Das noch in die crontab und der regelmässige Backup ist gesichert. Kannst Du nicht im Header des Scripts auch noch Beispiele für cron Aufrufe Deines Scrips reinschreiben ?

Reinschreiben sollte nicht so schwer sein :wink: Ich habe mir auch ein Herz gefasst und habe jetzt mit der BackupListenSeite im WikI meine Ersten WiKi beitrag erstellt :oops:

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Beitrag von ginka » 6. Jun 2007, 21:37

Mein Backup besteht in einer Spiegelung des kompletten Datenbestands meines Filesystems auf einer externen Festplatte. Dazu nutze ich Krusader.

Ein Feature von Krusader ist der Synchronizer, mit dem man Verzeichnisse komfortabel synchronisieren kann. Ein Verzeichnis kann dabei auch auf einem ftp-Server liegen.

Der Synchronizer kann Verzeichnisse additiv zusammenführen, oder ein Zielverzeichnis auf den Stand eines Quellverzeichnisses bringen (inkl. Löschungen).

Viele Grüße
ginka
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