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alternative zu fsck?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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stolley
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alternative zu fsck?

Beitrag von stolley » 15. Mai 2007, 21:18

hi leute!

ich habe ein problem mit fsck: es läuft bei mir nicht, weil ich offensichtlich zu wenig ram habe. (380mb)

kann mir jemand ein alternatives proggi zum durchchecken und reparieren meiner 120gb festplatte nennen? es sollte übrigens nicht allzu rescourcen-fressend sein, da ich noch mit ner alten 600mhz-krücke rumkrebse.

myrescue oder dd_rescue scheint mir nicht die richtige wahl zu sein.

gruss
volker

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AlexDausF
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Beitrag von AlexDausF » 15. Mai 2007, 22:20

Hallo!

Meinst Du echt das lohnt sich? Kauf doch wenigstens eine neue Festplatte mit 40 Eu bist Du dabei....

Gruss Alex

stolley
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Beitrag von stolley » 15. Mai 2007, 22:52

naja, wenn es eine möglichkeit gibt, kein geld auszugeben, würde ich die vorziehen!

keine vorschläge?

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panamajo
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Re: alternative zu fsck?

Beitrag von panamajo » 15. Mai 2007, 23:50

stolley hat geschrieben:ich habe ein problem mit fsck: es läuft bei mir nicht, weil ich offensichtlich zu wenig ram habe. (380mb)
Nein, es gibt keine Alternativen zu fsck.
Und mit 380MB RAM sollte fsck locker auskommen, außer du brezelst dein RAM gleichzeitig voll.

jengelh
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Beitrag von jengelh » 16. Mai 2007, 13:43

Am besten du pausierst fsck mal kurz bevor es sich verabschiedet, mit Strg+Z (suspend), und dann guckste bei `ps fux` mal in der RSS/VSZ-Spalte nach.. vielleicht nen Memory-Leak in fsck.vfat?

stolley
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Beitrag von stolley » 16. Mai 2007, 14:41

jengelh hat geschrieben:Am besten du pausierst fsck mal kurz bevor es sich verabschiedet, mit Strg+Z (suspend), und dann guckste bei `ps fux` mal in der RSS/VSZ-Spalte nach.. vielleicht nen Memory-Leak in fsck.vfat?
ok, das werde ich mal versuchen. ´ps fux`: ist das ein befehl? und was würde denn eine memory-leak in fsck.vfat bedeuten? bzw. woran erkenne ich es?

habe fsck.vfat übrigens auch schon vom text-modus ohne kde versucht: die gleiche fehlermeldung!

gruss
volker

Rain_Maker

Beitrag von Rain_Maker » 16. Mai 2007, 14:45

stolley hat geschrieben: ´ps fux`: ist das ein befehl?
Ja, und nach dem Eintippen muss man vor dem Monitor schoen strammstehen.

Was soll es denn sonst sein?

Greetz,

RM

stolley
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Beitrag von stolley » 16. Mai 2007, 14:52

Rain_Maker hat geschrieben:
stolley hat geschrieben: ´ps fux`: ist das ein befehl?
Ja, und nach dem Eintippen muss man vor dem Monitor schoen strammstehen.

Was soll es denn sonst sein?

Greetz,

RM
ok, war vielleicht ne blöde frage. aber meine andere frage hinsichtlich des leaks bleibt immer noch unbeantwortet... :?

auch greetz

Rain_Maker

Beitrag von Rain_Maker » 16. Mai 2007, 14:55

Ich wuerde mal vermuten, dass Du es daran sehen wirst, dass die Anwendung fsck fast den gesamten RAM vollgeballert hat.

Greetz,

RM

stolley
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Beitrag von stolley » 16. Mai 2007, 19:55

Rain_Maker hat geschrieben:Ich wuerde mal vermuten, dass Du es daran sehen wirst, dass die Anwendung fsck fast den gesamten RAM vollgeballert hat.

Greetz,

RM

ja, so ist es tatsächlich. das habe ich schon durch den befehl top festgestellt. und sobald der ram voll ist, greift er auf den swap zu. deshalb auch meine frage, ob ein grösserer swap was bringen würde. derzeit habe ich 500undirgendwas swap.

greetz

jengelh
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Beitrag von jengelh » 16. Mai 2007, 23:08

Wie groß ist eigentlich besagte FAT-Partition?

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panamajo
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Beitrag von panamajo » 16. Mai 2007, 23:58

jengelh hat geschrieben:Wie groß ist eigentlich besagte FAT-Partition?
Steht im OP: 120 GB

Kommt mir alles sehr spanisch vor, fsck.vfat ist mir noch nie als Resourccenfresser aufgefallen...

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Beitrag von stolley » 17. Mai 2007, 20:06

panamajo hat geschrieben:
jengelh hat geschrieben:Wie groß ist eigentlich besagte FAT-Partition?
Steht im OP: 120 GB

Kommt mir alles sehr spanisch vor, fsck.vfat ist mir noch nie als Resourccenfresser aufgefallen...
ähm, ich muss mich leider korrigieren: es ist eine 200gb platte... :oops:

habe zu dem thema eben noch folgendes gefunden:
Um die Dateisystemprüfung möglichst effizient durchzuführen, kopiert dosfsck beide FATs in den Hauptspeicher. Bei dem sehr großen Dateisystem auf einer 250GB-Festplatte führt die hohe Clusteranzahl schnell zu einem enormen Hauptspeicherbedarf, der meine 350MB (inlusive swap) knapp überstieg, so dass dosfsck mit einem malloc-Fehler abbrach. Roman Hodek, der dosfsck-Maintainer, schlägt vor das Programm auf »mmap()« umzustellen, weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Umstellung aufwändig ist. Solange dies nicht durchgeführt wird, sollte man also für ausreichend Hauptspeicher sorgen.
und zwar auf folgender seite: http://www.pro-linux.de/t_system/vfat-tipps.html

kann jemand etwas mit o.g. mmap() anfangen?

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panamajo
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Beitrag von panamajo » 17. Mai 2007, 20:31

Um die Dateisystemprüfung möglichst effizient durchzuführen, kopiert dosfsck beide FATs in den Hauptspeicher. Bei dem sehr großen Dateisystem auf einer 250GB-Festplatte führt die hohe Clusteranzahl schnell zu einem enormen Hauptspeicherbedarf, der meine 350MB (inlusive swap) knapp überstieg, so dass dosfsck mit einem malloc-Fehler abbrach. Roman Hodek, der dosfsck-Maintainer, schlägt vor das Programm auf »mmap()« umzustellen, weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Umstellung aufwändig ist. Solange dies nicht durchgeführt wird, sollte man also für ausreichend Hauptspeicher sorgen.
Ah, wieder was gelernt.
stolley hat geschrieben:kann jemand etwas mit o.g. mmap() anfangen?
Ein Befehl der POSIX API eben der geeignet wäre das Problem zu umgehen. Solange dies nicht passiert hilft dir nur mehr RAM oder die Verwendung kleinerer Partitionen (etwa 2x100GB statt 1x200GB)

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