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LVM / XFS Partition vergrößern > 2 TB

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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kaix.sh
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LVM / XFS Partition vergrößern > 2 TB

Beitrag von kaix.sh » 9. Mai 2007, 14:13

Hallo,

ich habe ein openSuse 10.2x64-System mit 3ware-Controller, der ein Hardware RAID-5 bereitstellt, welches ca. 3 TB liefert (zzt.).

Es will mir jedoch nicht gelingen, diese 3 TB auch zu nutzen, weil das Formatieren der Partition nicht mehr als ca. 1,8 TB zulässt.

fdsik -l gibt mir folgendes aus:

Code: Alles auswählen

xenserver:~ # fdisk -l

Disk /dev/sda: 159.9 GB, 159988580352 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 19450 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1               1         262     2104483+  82  Linux swap / Solaris
/dev/sda2   *         263       19450   154127610   83  Linux

Disk /dev/sdb: 2999.9 GB, 2999954964480 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 364723 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sdb1               1      246528  1980235744+  8e  Linux LVM

Disk /dev/dm-0: 1979.1 GB, 1979124285440 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 240614 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk /dev/dm-0 doesn't contain a valid partition table
xenserver:~ #
Ich probierte aus:

Code: Alles auswählen

xenserver:~ # xfs_growfs -D+1GB /daten
meta-data=/dev/system/test       isize=256    agcount=32, agsize=15099520 blks
         =                       sectsz=512   attr=1
data     =                       bsize=4096   blocks=483184640, imaxpct=25
         =                       sunit=0      swidth=0 blks, unwritten=1
naming   =version 2              bsize=4096
log      =internal               bsize=4096   blocks=32768, version=1
         =                       sectsz=512   sunit=0 blks
realtime =none                   extsz=65536  blocks=0, rtextents=0
data size 1 too small, old size is 483184640

Ich machte mich schlau unter Gentoo-Forum
und unter Seite über Maximalgrößen von Dateisystemem, konnte aber noch nicht wirklich herausfinden, wie ich jetzt den gesamten Plattenplatz nutzen kann.

Hintergrund: Wenns zu Eng wird, wird einfach eine zusätzliche Platte in an den Controller gehängt und ins RAID integriert und anschließend das Dateisystem vergrößert. Das möchte ich jetzt probieren, indem ich erstmal den vorhandenen Platz nutzen möchte und dann noch eine Platte hinzufüge.

Wer kann mir helfen, die Bäume aus dem Wald zu räumen?

Danke im Vorraus! :lol:

Kai

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jengelh
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Beitrag von jengelh » 9. Mai 2007, 22:49

Für >2TB reicht doch das Partitionsformat nicht mehr aus, da muss man doch i.d.R. auf GPT wechseln!

kaix.sh
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Beitrag von kaix.sh » 9. Mai 2007, 23:14

jengelh hat geschrieben:Für >2TB reicht doch das Partitionsformat nicht mehr aus, da muss man doch i.d.R. auf GPT wechseln!
Ähm, *hüstel* bei mir steht "Newbie" :-D

Gehts es um http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table?
Aber was tu ich nu, muss/kann ich das nachträglich ändern/einrichten?

Es sind derzeit nur Testdaten auf dem Gerät, wäre aber trotzdem schön, wenn man die behalten könnte...

jengelh
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Beitrag von jengelh » 10. Mai 2007, 13:17

Zylinder 1 beginnt bei Byteposition 32256 (LBA sector 63), das könnte gut reichen um ne GPT dahinzusetzen (Größe: 34 LBA sectors). Dann musst du aber noch zusehen, dass dein sdb1 im Moment nicht größer ist als so-und-soviel, damit die Secondary GPT noch Platz findet.

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Beitrag von kaix.sh » 3. Okt 2007, 20:36

Sooo, um diesen Thread mal wieder hervorzuholen...
Kennt jemand eine Step-by-Step-Anleitung, wie ich das ganze sinnvoll so umsetzen kann, dass es der Zielsetzung entspricht?

Es sind bereits einige Daten vorhanden (350 GB), die kann ich aber durch die Größe derzeit noch problemlos auslagern, wenn es sinnvoller ist, das ganze neu einzurichten.

Später sollte es dann aber unbedingt ohne Datenverlust möglich sein, das Dateisystem durch einstöpseln einer neuen Platte zu vergrößern.
"Nice-to-have" wäre das ganze im gemounteten Zustand, aber nicht zwingend erforderlich.

Ich möchte ungern ein Windows XP (64 bit) auf dem Rechner installieren, nur um die volle Kapazität nutzen zu können.

Viele Grüße und tia

Kai

chithanh
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Beitrag von chithanh » 9. Okt 2007, 01:29

kaix.sh hat geschrieben:Kennt jemand eine Step-by-Step-Anleitung, wie ich das ganze sinnvoll so umsetzen kann, dass es der Zielsetzung entspricht?
Eine bereits genannte Möglichkeit für Partitionen >2TB ist die Einrichtung einer GUID Partition Table (GPT). Ein Beispiel ist hier beschrieben: http://www.coraid.com/support/linux/con ... w/gpt.html

Du kannst auch LVM auf /dev/sdb (nicht sdb1) benutzen, dann spielt die 2TB-Beschränkung des MBR keine Rolle.
kaix.sh hat geschrieben:Es sind bereits einige Daten vorhanden (350 GB), die kann ich aber durch die Größe derzeit noch problemlos auslagern, wenn es sinnvoller ist, das ganze neu einzurichten.
Änderungen an Partitionen, auch die Umwandlung von MBR nach GPT, führen in der Regel zum Verlust aller Daten.
kaix.sh hat geschrieben:Später sollte es dann aber unbedingt ohne Datenverlust möglich sein, das Dateisystem durch einstöpseln einer neuen Platte zu vergrößern.
Ob das möglich ist, wird in deinem Fall vom RAID-Kontroller abhängen.
Du kannst auch auf Hardware-RAID verzichten und dmraid verwenden, da geht es auf jeden Fall: http://scotgate.org/?p=107

carsten
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Beitrag von carsten » 9. Okt 2007, 09:00

chithanh hat geschrieben: Du kannst auch auf Hardware-RAID verzichten und dmraid verwenden, da geht es auf jeden Fall: http://scotgate.org/?p=107
Das ist Vergewaltigung guter Hardware. Der Controller ist immerhin echtes Hardware-RAID, nicht so ein Fake-Kram.
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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